Mehr Qualität fürs O2-Netz:
Telefónica kooperiert mit Telekom
Die beiden Netzbetreiber Telefónica Deutschland und Deutsche Telekom arbeiten beim Ausbau des O2-Mobilfunknetzes zusammen. 5000 Mobilfunkstationen werden an das Glasfasernetz der Telekom angeschlossen. Der Anschluss soll die bestehende Mobilfunkversorgung verbessern und den Aufbau des 5G-Netzes beschleunigen.
Markus Haas, Geschäftsführer Telefónica Deutschland (links) und Dirk Wössner, Geschäftsführer Telekom Deutschland bei der Vertragsunterzeichnung
Mobilfunkkunden der Telefónica Deutschland können auf eine Verbesserung ihrer Netzversorgung hoffen. Der Netzbetreiber hat heute einen Vertrag mit der Deutschen Telekom abgeschlossen, der vorsieht, mindestens 5000 Mobilfunkstandorte in Deutschland an das schnelle Glasfasernetz der Telekom anzubinden. Bislang ist lediglich ein kleiner Teil der Mobilfunkbasisstationen von O2 über Glasfasernetze angeschlossen.
Für das Unternehmen, zu dem der Mobilfunknetzbetreiber O2 sowie diverse Mobilfunkprovider wie beispielsweise Ay Yildiz, Base, Blau, Fonic und Netzclub gehören, eröffnet die Vereinbarung die Chance, die vorhandenen 3G- und 4G-Mobilfunknetze schnell leistungsfähiger zu machen. Ein Vorteil, der sich für die Kunden in flotteren Übertragungsgeschwindigkeiten und kürzeren Latenzzeiten bemerkbar machen wird.
Telefónica O2 Die Smartphone-Tarife
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Markus Haas, Geschäftsführer Telefónica Deutschland (links) und Dirk Wössner, Geschäftsführer Telekom Deutschland bei der Vertragsunterzeichnung
Mobilfunkkunden der Telefónica Deutschland können auf eine Verbesserung ihrer Netzversorgung hoffen. Der Netzbetreiber hat heute einen Vertrag mit der Deutschen Telekom abgeschlossen, der vorsieht, mindestens 5000 Mobilfunkstandorte in Deutschland an das schnelle Glasfasernetz der Telekom anzubinden. Bislang ist lediglich ein kleiner Teil der Mobilfunkbasisstationen von O2 über Glasfasernetze angeschlossen.
Für das Unternehmen, zu dem der Mobilfunknetzbetreiber O2 sowie diverse Mobilfunkprovider wie beispielsweise Ay Yildiz, Base, Blau, Fonic und Netzclub gehören, eröffnet die Vereinbarung die Chance, die vorhandenen 3G- und 4G-Mobilfunknetze schnell leistungsfähiger zu machen. Ein Vorteil, der sich für die Kunden in flotteren Übertragungsgeschwindigkeiten und kürzeren Latenzzeiten bemerkbar machen wird.
Kooperation beschleunigt den Aufbau von 5G-Netzen
Bei dem Deal geht es aber auch um den Aufbau der künftigen 5G-Netze, die Telefónica in den kommenden Jahren errichten will. "Durch die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur können wir den Ausbau unseres Mobilfunknetzes beschleunigt vorantreiben und einen signifikanten Anteil an Mobilfunkstandorten fit für den Zukunftsstandard 5G machen", formuliert CEO Markus Haas von Telefónica Deutschland im Firmenblog.Vorteile auch für die Telekom
Für die Telekom bietet die Kooperation vor allem einen Kostenvorteil. Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner umschreibt ihn in der Pressemitteilung der Deutschen Telekom: "Die Ressourcen, die wir dadurch einsparen, werden wir konsequent in den weiteren Netzausbau und die Entwicklung von 5G investieren."Telefónica kooperiert auch mit Vodafone
Die Kooperation zwischen den konkurrierenden Netzbetreibern ist nicht ungewöhnlich. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit 2011 in Sachen Netzausbau zusammen. Abgeschlossen wurde schon damals ein Mobile Backhaul-Vertrag, der die Anbindung der Basisstationen an das Netzzentrum über das Netz der Deutschen Telekom regelte. Der neue Vertrag setzt diese Zusammenarbeit nun fort. Telefónica arbeitet aber nicht nur mit der Telekom, sondern auch mit dem Konkurrenten Vodafone zusammen. Seit Juli 2018 nutzen beide Unternehmen an rund 100 Mobilfunkstandorten gemeinsam die vorhandenen Glasfasernetze.Telefónica O2 Die Smartphone-Tarife
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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