Bizarre Anti-Piraterie-Videos "werben" für Filesharer-Karriere
Die Content-Industrie hat im Verlauf der Jahre viele Versuche gestartet die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, wie schädlich und illegal Internet-Piraterie ist. In Deutschland gab es etwa die berühmt-berüchtigte "Raubkopierer sind Verbrecher"-Kampagne. In Schweden indes versucht man derzeit, Nutzer u. a. vor dem illegalen Streaming zu warnen - mit kuriosen Mitteln.
Piraterie ist böse. Das ist jedenfalls die Message, die die Macher von Inhalten immer in Werbungen verbreiten. Ob derartige Kampagnen tatsächlich jemanden vom Download oder dem Streamen illegal kopierter Inhalte abhalten ist allerdings fraglich. Das ist auch oder gerade bei den aktuellen Spots des schwedischen Patentamtes PRV (Swedish Patent and Registration Office) der Fall.
Denn das PRV wurde von der schwedischen Regierung beauftragt, das öffentliche Bewusstsein für Urheberrechte zu steigern und damit die Nutzung von illegalem Streaming sowie Downloads zu senken. Man will auch auf legale Alternativen hinweisen und stellt auch fest, dass kriminelle Netzwerke jedes Jahr Millionen Dollar auf diese Weise verdienen.
Man geht sogar noch weiter, denn die Piraten sind nicht nur im Geschäft mit Copyright-Verstößen tätig, sondern auch im Drogenhandel. Dazu meint TorrentFreak, dass man in seiner rund zwölfjährigen Bloggeschichte über keinen einzigen Fall berichtet hat, bei dem es zu solchen "Synergien" gekommen wäre.
TorrentFreak wollte übrigens auch vom Betreiber einer großen Piraterie-Seite wissen, was er dazu sagt. Dessen knappe Antwort: "WTF."
Denn das PRV wurde von der schwedischen Regierung beauftragt, das öffentliche Bewusstsein für Urheberrechte zu steigern und damit die Nutzung von illegalem Streaming sowie Downloads zu senken. Man will auch auf legale Alternativen hinweisen und stellt auch fest, dass kriminelle Netzwerke jedes Jahr Millionen Dollar auf diese Weise verdienen.
Piraterie-Karriere
Und das PRV zeigt diese bösen Buben auch und zwar in ihrem "natürlichen Lebensraum", wie TorrentFreak ironisch anmerkt, nämlich in wunderschönen Villen, in luxuriösen Indoor-Pools, vor Geldstapeln und beim Einsteigen in Sportwagen. Die Piraterie-Drahtzieher tragen dabei merkwürdige Tiermasken. Damit sollen diese vermutlich bedrohlicher wirken, man kann darin aber durchaus eine große Portion Komik sehen.Man geht sogar noch weiter, denn die Piraten sind nicht nur im Geschäft mit Copyright-Verstößen tätig, sondern auch im Drogenhandel. Dazu meint TorrentFreak, dass man in seiner rund zwölfjährigen Bloggeschichte über keinen einzigen Fall berichtet hat, bei dem es zu solchen "Synergien" gekommen wäre.
WTF?
Man kann die Videos auch durchaus als Themenverfehlung sehen, denn wenn man tatsächlich mit Piraterie bergeweise Geld verdienen und ein so luxuriöses Leben führen kann, dann ist das vielleicht für so manchen eine interessante berufliche Zukunftsperspektive.TorrentFreak wollte übrigens auch vom Betreiber einer großen Piraterie-Seite wissen, was er dazu sagt. Dessen knappe Antwort: "WTF."
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