'Nvidia-Zwang' ist Geschichte:
GeForce Partner-Programm eingestellt
Der Grafikspezialist Nvidia zieht die Notbremse. Das Unternehmen beendet das "GeForce Partner Program" (GPP) mit sofortiger Wirkung. Man gebe sich den "Gerüchten, Vermutungen und Unwahrheiten" geschlagen und stellt das Programm nun einfach ein, statt weiter gegen die Kritik anzukämpfen.
Wie John Teeple, Director für Partner-Marketing bei Nvidia, in einem Eintrag im offiziellen Weblog des Unternehmens erklärte, will man nicht weiter gegen "Falschinformationen" zum GeForce Partner-Programm vorgehen. Stattdessen habe man sich entschieden, das Programm aufzugeben. Letztlich sei es stets das Ziel des Nvidia GPP gewesen, für den Kunden klar erkennbar zu machen, was er kauft und somit eine klare Wahl zu treffen.
AREZ: ASUS brachte als einer der...
...ersten eine neue Marke mit AMD-GPUs
Bei der vor einiger Zeit erfolgten Neuausrichtung des GeForce Partner Program sei stets das Ziel gewesen, für Kunden, die Grafikkarten mit Nvidia-Prozessor wünschen, auch sicherzustellen, dass sie ohne Umstände auch an entsprechende Produkte gelangen. Beim GPP wurden die Hardware-Partner deshalb "gebeten", ihre Produkte so zu kennzeichnen, dass die Ausstattung mit einem Nvidia-Chip eindeutig erkennbar sein würde.
Trotz alledem habe sich Nvidia nun entschieden, das GeForce Partner-Programm einzustellen. Zuvor war massive Kritik laut geworden, weil Nvidia angeblich die Grafikkartenhersteller zwingen wollte, ausschließlich Produkte mit Nvidia-Chip unter ihrer Hauptmarke anzubieten. Dies sorgte unter anderem dafür, dass ASUS sogar eine neue Submarke einführte ("AREZ"), unter der man ab sofort Grafikkarten mit AMD Radeon-GPUs anbot.
Was nun aus der eigens gegründeten ASUS-Marke für Grafikkarten mit AMD-GPU wird, ist vollkommen unklar. Einer der Hauptkritikpunkte war, dass Nvidias Partner offenbar nur dann zum Bezug von Geldern zur Unterstützung der Vermarktung von GeForce-Produkten erhalten sollten, wenn sie unter ihrer Marke keine Grafikkarten mit Prozessoren von AMD oder anderen Anbietern vertreiben würden.
Das US-Unternehmen musste vor allem von Vertretern der Presse massive Kritik einstecken, weil man in den Regeln für das GPP einen Versuch der Marktbeeinflussung bzw. eine unrechtmäßige Ausnutzung der marktbeherrschenden Stellung von Nvidia sah. AMD befeuerte die Diskussion um Nvidias Partner-Programm zusätzlich mit der Behauptung, dass man für absolute Wahlfreiheit stehe und keinerlei "Gamer-Steuern" bzw. Wettbewerbsbehinderung betreibe.
AREZ: ASUS brachte als einer der...
...ersten eine neue Marke mit AMD-GPUs
Bei der vor einiger Zeit erfolgten Neuausrichtung des GeForce Partner Program sei stets das Ziel gewesen, für Kunden, die Grafikkarten mit Nvidia-Prozessor wünschen, auch sicherzustellen, dass sie ohne Umstände auch an entsprechende Produkte gelangen. Beim GPP wurden die Hardware-Partner deshalb "gebeten", ihre Produkte so zu kennzeichnen, dass die Ausstattung mit einem Nvidia-Chip eindeutig erkennbar sein würde.
Nvidia fühlt sich missverstanden
Das Ziel war demnach, die Marke der verwendeten GPU "transparent" erkennbar zu machen - ohne "alternative GPUs unter einem Haufen Tech-Jargon zu verstecken". Die meisten Nvidia-Partner hätten dem auch zugestimmt und dabei war angeblich auch stets klar, dass die Hersteller volle Kontrolle über die Verwendung ihres Markennamens hatten, woran auch das GPP laut Teeple nichts geändert hätte. Es sei stets den Grafikkartenherstellern überlassen geblieben, wie sie ihr "Markenversprechen" rüberbringen würden.Trotz alledem habe sich Nvidia nun entschieden, das GeForce Partner-Programm einzustellen. Zuvor war massive Kritik laut geworden, weil Nvidia angeblich die Grafikkartenhersteller zwingen wollte, ausschließlich Produkte mit Nvidia-Chip unter ihrer Hauptmarke anzubieten. Dies sorgte unter anderem dafür, dass ASUS sogar eine neue Submarke einführte ("AREZ"), unter der man ab sofort Grafikkarten mit AMD Radeon-GPUs anbot.
Was nun aus der eigens gegründeten ASUS-Marke für Grafikkarten mit AMD-GPU wird, ist vollkommen unklar. Einer der Hauptkritikpunkte war, dass Nvidias Partner offenbar nur dann zum Bezug von Geldern zur Unterstützung der Vermarktung von GeForce-Produkten erhalten sollten, wenn sie unter ihrer Marke keine Grafikkarten mit Prozessoren von AMD oder anderen Anbietern vertreiben würden.
Das US-Unternehmen musste vor allem von Vertretern der Presse massive Kritik einstecken, weil man in den Regeln für das GPP einen Versuch der Marktbeeinflussung bzw. eine unrechtmäßige Ausnutzung der marktbeherrschenden Stellung von Nvidia sah. AMD befeuerte die Diskussion um Nvidias Partner-Programm zusätzlich mit der Behauptung, dass man für absolute Wahlfreiheit stehe und keinerlei "Gamer-Steuern" bzw. Wettbewerbsbehinderung betreibe.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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