Galaxy S10: Codename 'Beyond' & Fingerabdruckleser 'im' Display
Bei Samsung geht man nach dem im März gestarteten Galaxy S9 natürlich schon die Entwicklung des Nachfolgers an - auch weil man zum 10. Jubiläum der Galaxy S-Serie wohl alles tun will, um neue Maßstäbe zu setzen. Jetzt wurde bekannt, dass Samsung das Galaxy S10 offenbar unter dem Codenamen "Beyond" entwickelt und dabei auch "endlich" einen Fingerabdruckleser "im" Display bieten will.
Wie das koreanische Finanzmagazin The Bell erfahren haben will, wird das Samsung Galaxy S10 unter dem Codenamen "Beyond" entwickelt. Man will damit mutmaßlich suggerieren, dass das Gerät deutlich über die bisher erschienenen Modelle hinausgehen soll, also mit einer Reihe von Neuerungen auf Kundenjagd gehen soll. Eine andere Interpretation wäre der Wunsch Samsungs, die Konkurrenz in Form von Apple und den großen chinesischen Anbietern hinter sich zu lassen.
Angeblich plant Samsung unter anderem die Integration eines Fingerabdrucklesers im Display, um als erster Hersteller ein solches Feature im Massenmarkt anzubieten. Bisher ist Vivo der einzige Hersteller, der einen Fingerabdruckleser direkt unter dem Display verbaut, wobei es sich im Fall des damit ausgerüsteten Vivo X21 UD noch immer um eine Art "Sondermodell" handelt, denn das normale Modell hat einen herkömmlichen Fingerabdruckleser.
Samsung soll angeblich schon seit dem Galaxy S8 versucht haben, einen Fingerabdruckleser "im" Display umzusetzen, scheiterte damit jedoch bisher wegen "technischer Schwierigkeiten". Nun sollen diese aber dem Vernehmen nach überwunden werden, auch um auf diesem Weg neue Alleinstellungsmerkmale für das 10. Jubiläum der Galaxy S-Serie zu schaffen. Angeblich planen allerdings Huawei, OPPO, Vivo und Xiaomi allesamt entsprechende Geräte für die zweite Jahreshälfte 2018. Huawei bietet mit dem Mate RS bereits ein entsprechendes Gerät an, setzt dessen Preis aber mit mehr als 1500 Euro extrem hoch an.
Wie Samsungs In-Screen-Fingerabdruckleser funktionieren soll, ist derzeit angeblich noch nicht geklärt. Denkbar wäre der Einsatz einer optischen Lösung, die bei Huawei und Vivo dank der von Synaptics, Goodix und Egistec entwickelten Sensoren bereits im Einsatz ist. Alternativ könnte Samsung auch auf die Unterstützung seines Prozessorlieferanten Qualcomm setzen, der an Ultraschall-basierten Fingerabdrucklesern für den Einsatz unter dem Display arbeitet.
Ob das Galaxy S10 wie von so manchem erhofft mit einem dem iPhone X ähnlichen System zur Gesichtserkennung mit Hilfe eines 3D-Laserscanners daher kommen wird, ist laut dem Bericht aus Korea alles andere als sicher. Aktuell wird dem Vernehmen nach die Software für ein entsprechendes System entwickelt, doch noch sei die Technologie nicht reif für den Einsatz in einem in großen Stückzahlen zu fertigenden Smartphone wie dem Galaxy S10, heißt es.
Angeblich plant Samsung unter anderem die Integration eines Fingerabdrucklesers im Display, um als erster Hersteller ein solches Feature im Massenmarkt anzubieten. Bisher ist Vivo der einzige Hersteller, der einen Fingerabdruckleser direkt unter dem Display verbaut, wobei es sich im Fall des damit ausgerüsteten Vivo X21 UD noch immer um eine Art "Sondermodell" handelt, denn das normale Modell hat einen herkömmlichen Fingerabdruckleser.
Samsung soll angeblich schon seit dem Galaxy S8 versucht haben, einen Fingerabdruckleser "im" Display umzusetzen, scheiterte damit jedoch bisher wegen "technischer Schwierigkeiten". Nun sollen diese aber dem Vernehmen nach überwunden werden, auch um auf diesem Weg neue Alleinstellungsmerkmale für das 10. Jubiläum der Galaxy S-Serie zu schaffen. Angeblich planen allerdings Huawei, OPPO, Vivo und Xiaomi allesamt entsprechende Geräte für die zweite Jahreshälfte 2018. Huawei bietet mit dem Mate RS bereits ein entsprechendes Gerät an, setzt dessen Preis aber mit mehr als 1500 Euro extrem hoch an.
Wie Samsungs In-Screen-Fingerabdruckleser funktionieren soll, ist derzeit angeblich noch nicht geklärt. Denkbar wäre der Einsatz einer optischen Lösung, die bei Huawei und Vivo dank der von Synaptics, Goodix und Egistec entwickelten Sensoren bereits im Einsatz ist. Alternativ könnte Samsung auch auf die Unterstützung seines Prozessorlieferanten Qualcomm setzen, der an Ultraschall-basierten Fingerabdrucklesern für den Einsatz unter dem Display arbeitet.
Ob das Galaxy S10 wie von so manchem erhofft mit einem dem iPhone X ähnlichen System zur Gesichtserkennung mit Hilfe eines 3D-Laserscanners daher kommen wird, ist laut dem Bericht aus Korea alles andere als sicher. Aktuell wird dem Vernehmen nach die Software für ein entsprechendes System entwickelt, doch noch sei die Technologie nicht reif für den Einsatz in einem in großen Stückzahlen zu fertigenden Smartphone wie dem Galaxy S10, heißt es.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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