HoloLens: Microsoft waren erstmals Verkaufszahlen zu entlocken

Nasa, HoloLens, Microsoft HoloLens, Project Sidekick Bildquelle: NASA
Microsofts Mixed Reality-System HoloLens ist inzwischen seit über zwei Jahren für jedermann erhältlich. Doch die Verkaufszahlen blieben relativ schwach, zumindest ging dies aus den schwammigen Angaben Microsofts hervor, die bisher verfügbar waren. Jetzt allerdings hat das Unternehmen erstmals von konkreten Zahlen gesprochen. HoloLens-Entwickler Alex Kipman ist aktuell einer der 15 Kandidaten für den "European Inventor Award 2018", den das Europäische Patentamt vergibt. In der Vorstellung seiner Person für das abstimmende Publikum wird nicht nur die HoloLens und die dahinterstehende Technologie erklärt, sondern auch die Zahl von derzeit rund 50.000 verkauften Einheiten genannt.

Wenn man bedenkt, dass das Produkt inzwischen seit zwei Jahren gekauft werden kann, klingt dies natürlich nach einer recht geringen Zahl. Allerdings gilt es hier einige Dinge zu berücksichtigen. So ist die HoloLense von Microsoft überhaupt nicht als Massenprodukt konzipiert. Das System ist vergleichsweise teuer und eigentlich nur dafür gedacht, von einigen Firmen und Entwicklern erworben zu werden, die mit der Technologie experimentieren und mögliche zukünftige Anwendungen erproben wollen.


Vergleiche sind kaum sinnvoll

Für Microsofts Mixed Reality-Ansatz stehen auch schon Headsets von anderen Herstellern zur Verfügung, die eher dafür gedacht sind, in die Hände normaler Nutzer zu gelangen. Auch diesen wurde kürzlich noch bescheinigt, faktisch ein Fehlschlag zu sein - indem ihre Absatzzahlen mit den großen Virtual Reality-Systemen verglichen und dabei lediglich Daten aus dem Gaming-Bereich eingesetzt wurden.

Das ist allerdings wenig sinnvoll. Denn Microsoft will überhaupt nicht mit der HTC Vive oder Oculus konkurrieren und verfolgt auch vom Prinzip her einen anderen Ansatz. Beim Mixed Reality der Redmonder soll der Anwender eben nicht in eine virtuelle Umgebung eintauchen, sondern gerade in einem gewohnten Umfeld bleiben, in das zusätzliche Inhalte eingebaut werden. Und das Gaming ist dabei bei weitem nicht die Kern-Anwendung, die Microsoft vorschwebt. Das Unternehmen will die Technologie viel mehr im Bildungs- und Unternehmens-Einsatz sehen, wofür Anwendungen aber noch recht spärlich vorhanden sind.

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