Trotz Ende-zu-Ende-Verschlüsselung:
Facebook kann Whatsapp mitlesen
Laut aktuellem Bericht scheint Facebook unter bestimmten Umständen Einsicht in die Chat-Historie bei Whatsapp zu erhalten. Wie ein Entwickler berichtet, kann es zwischen Facebook und Whatsapp auf dem iPhone trotz Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu einem Datenaustausch kommen.
Das Problem: Whatsapp und Facebook...
...sollen fleißig Daten tauschen können
Wie Zanon beschreibt, ist aber ein Schlupfloch dafür verantwortlich, dass die Facebook-App auf dem iPhone technisch in der Lage ist, verschlüsselte Inhalte aus Whatsapp auszulesen. Zanon betont, dass er keine Hinweise darauf habe, dass Facebook von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, seiner Meinung nach wäre es für den Konzern aber sehr leicht, "eine Funktion umzusetzen, die die lokal entschlüsselt vorliegende WhatsApp-Datenbank an Facebook übergibt", so der Entwickler.
Entsperrte iPhones stellen die WhatsApp-Datenbank im Klartext dar - inklusive aller Nachrichten - diese finden sich auch im Backup
Für Zanon müsse aus dieser Tatsache dann eben auch eine klare Schlussfolgerung erfolgen: "Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird sowohl von Whatsapp als auch von Facebook als aufrichtiges und irreführendes Argument benutzt, um die Öffentlichkeit zu beruhigen", so die Meinung des Entwicklers.
WhatsApp-Nachrichten profitieren demnach beim Versand von der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, auf dem iPhone ist diese "Extra-Schutzschicht" aber nicht wirksam, es greift nur die Standard-iOS-Datensicherung. "Ein geübter iOS-Entwickler könnte in wenigen Tagen einen Code programmieren, der die Datenbank über den geteilten Ordner unauffällig von der einen auf die andere App überträgt", so Zanon.
Download WhatsApp für Android: APK-Version Download WhatsApp Desktop: Neuer Windows-Client für beliebten Messenger
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll auf dem iPhone nicht helfen
Der Sinn und Zweck einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist es eigentlich, zuverlässig zu verhindern, dass ein Dritter Zugriff auf die Inhalte erhalten kann. Wie jetzt Gregorio Zanon - seines Zeichens Entwickler eines Tools für die Verwaltung von iPhone-Daten auf Macs - in einem ausführlichen Beitrag erläutert, kann die Verschlüsselung bei Whatsapp auf dem iPhone offenbar nicht zuverlässig verhindern, dass ein Zugriff auf Inhalte möglich ist - Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte jüngst in der Befragung durch den US-Senat verneint, dass sein Unternehmen eine solche Zugriffsmöglichkeit habe.
Das Problem: Whatsapp und Facebook...
...sollen fleißig Daten tauschen können
Wie Zanon beschreibt, ist aber ein Schlupfloch dafür verantwortlich, dass die Facebook-App auf dem iPhone technisch in der Lage ist, verschlüsselte Inhalte aus Whatsapp auszulesen. Zanon betont, dass er keine Hinweise darauf habe, dass Facebook von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, seiner Meinung nach wäre es für den Konzern aber sehr leicht, "eine Funktion umzusetzen, die die lokal entschlüsselt vorliegende WhatsApp-Datenbank an Facebook übergibt", so der Entwickler.
Entsperrte iPhones stellen die WhatsApp-Datenbank im Klartext dar - inklusive aller Nachrichten - diese finden sich auch im Backup
Für Zanon müsse aus dieser Tatsache dann eben auch eine klare Schlussfolgerung erfolgen: "Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird sowohl von Whatsapp als auch von Facebook als aufrichtiges und irreführendes Argument benutzt, um die Öffentlichkeit zu beruhigen", so die Meinung des Entwicklers.
Entsprechende Funktion seit 2016 möglich
Wie Zanon ausführt, habe er bei seiner Recherche nicht genau ermitteln können, seit wann Facebook und Whatsapp auf iOS-Systemen Daten austauschen können, er vermute aber, dass hier auch ein Zusammenhang mit der Mitteilung von Facebook im August 2016 besteht, dass man Daten mit Whatsapp austauschen werde. Im Hintergrund bedeutete dies, dass Facebook und Whatsapp bei Apple in diesem Zeitraum in der selber "App Group" registriert wurden die es erlaubt, dass die Apps auf einen "geteilten Ordner" Zugriff erhalten. Infografik Whatsapp: Wir verbinden jeden Tag eine Milliarde Benutzer
WhatsApp-Nachrichten profitieren demnach beim Versand von der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, auf dem iPhone ist diese "Extra-Schutzschicht" aber nicht wirksam, es greift nur die Standard-iOS-Datensicherung. "Ein geübter iOS-Entwickler könnte in wenigen Tagen einen Code programmieren, der die Datenbank über den geteilten Ordner unauffällig von der einen auf die andere App überträgt", so Zanon.
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