Huawei P20: Alles zum neuen Top-Smartphone mit 'Notch' & Leica-Cam

Auch beim Huawei P20 setzt der Hersteller einen Schwerpunkt im Bereich der Kameras, nutzt hier aber im Vergleich zum Topmodell fast schon traditionelle Ausstattung. So wird das P20, dessen Codename bekanntermaßen "Emily" lautet, mit einer Kombination aus jeweils einem 20- und einem 12-Megapixel-Sensor aufwarten. Der höherauflösende Kamerasensor liefert dabei nur Monochrom-Aufnahmen, während der Farbsensor mit 12 Megapixeln auflöst.

Huawei gibt die Blendengröße nur mit f/1.6 an, was erfahrungsgemäß für den Monochrom-Sensor gilt, wobei offen ist, ob auch der Farbsensor eine derart große Blende bieten kann. Natürlich erfolgt wieder eine Kooperation mit dem deutschen Kameraspezialisten Leica, der nicht nur eine Optimierung der unter seiner Marke Summilux vermarketeten Optik des Huawei P20 vorgenommen hat, sondern auch an der Software-Optimierung beteiligt war. Huawei P20Zwei statt drei Kameraaugen - das Huawei P20 hat die 3. Generation der Leica Dualcam an Bord Eine starke Zoom-Funktion im Stil des Huawei P20 Pro gibt es beim "normalen" P20 mangels des extrem hochauflösenden 40-Megapixel-Sensors des Topmodells natürlich nicht, so dass der Kunde hier wohl mit einer zweifachen Vergrößerung auskommen muss. Auch hier wird allerdings der 20-Megapixel-Sensor verwendet, um die Vergrößerung zu ermöglichen. Konkret ist von der 3. Generation der Leica Dualcam die Rede, so dass wohl nur der 12-Megapixel-Sensor über einen optischen Bildstabilisator verfügt. Als Teil des Kamerasystems sind zudem ein Infrarot-RGB-Sensor und ein Laserautofokus integriert.

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Übrigens ist neben der üblichen 4K-Videounterstützung auch hier eine Funktion für Videoaufnahmen in Super-Slow-Motion integriert, die zumindest kurzzeitig bis zu 960 Bilder pro Sekunde bei 720p-Auflösung aufzeichnen kann. Auf der Front verbaut Huawei wie im Topmodell mit dem Namenszusatz "Pro" eine 24-Megapixel-Kamera, die über eine als "Light Fusion" bezeichnete Technologie zur Aufhellung der Bildinhalte mit Hilfe der KI-Fähigkeiten des Prozessors verfügt. Zur Blendengröße der Frontkamera liegen uns bisher noch keine Details vor.

Huawei Kirin 970 mit NPU als Prozessor

Im Innern des Huawei P20 arbeitet auch in der normalen Version der aus dem Mate 10 Pro und dem Honor View10 bekannte Huawei Kirin 970 Octacore-SoC. Dieser bietet vier ARM Cortex-A53-Kerne mit bis zu 1,8 Gigahertz Taktrate, die vor allem stromsparend arbeiten und somit für einfachere Aufgaben herhalten sollen. Hinzu kommen vier weitere Kerne, die die leistungsfähige ARM Cortex-A73-Architektur nutzen und bis zu 2,36 GHz erreichen. Huawei P20Huawei Kirin 970 soll mit NPU KI-Features ermöglichen Natürlich hat der SoC wieder die als "Neural Processing Unit" (NPU) bezeichnete zusätzliche Recheneinheit für Aufgaben aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) mit an Bord. Diese wird unter anderem zur automatischen Erkennung von Bildmotiven und Umgebungsbedinungen bei der Kameranutzung verwendet, um so die automatische Auswahl der optimalen Einstellungen zu gewährleisten.

Immer vier GB RAM und 128 GB Flash - aber kein MicroSD-Slot

Huawei verbaut bei der für Westeuropa vorgesehenen Version des P20, anders als beim Topmodell P20 Pro, "nur" vier Gigabyte Arbeitsspeicher. Hinzu kommen immerhin 128 GB interner Flash-Speicher, der vermutlich wieder UFS-Technologie nutzt, um möglichst hohe Übertragungsraten zuzulassen. In anderen Märkten dürften auch andere Speichervarianten auf den Markt kommen, auf unserem Kontinent bleibt es aber wohl bei vier GB RAM und 128 GB Speicher.

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Ein in dieser Hinsicht vorhandenes Manko des Huawei P20 Pro findet sich auch beim P20 wieder - der Hersteller verzichtet bei dem Gerät auf die Integration eines MicroSD-Kartenslots. Der Nutzer kann zwar bei entsprechend ausgerüsteten Modellen wieder zwei Nano-SIM-Kartenslots nutzen, eine Erweiterung des Speichers ist hier aber schlichtweg nicht möglich.

Das gleiche gilt auch für den direkten Anschluss von kabelgebundenen Kopfhörern. Auch das Huawei P20 hat keinen 3,5mm-Klinkenanschluss mehr, so dass man den mitgelieferten Adapter für den Anschluss von derartigen Kopfhörern nutzen muss. Alternativ kann man auch zu Bluetooth-Kopfhörern greifen oder das ebenfalls im Lieferumfang befindliche Headset mit USB-Port nutzen.

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