GitHub übersteht die bisher größte DDoS-Attacke aller Zeiten
So genannte Distributed-Denial-of-Service-Attacken, kurz DDoS, sind sozusagen das Fahrrad unter den Hackerangriffen. Denn um ein derartiges Server-Bombardement auszulösen, braucht man nicht viel Fachwissen. Der aktuelle Angriff auf die Programmierer-Plattform GitHub erstaunt aber sogar die Experten und zwar aufgrund seiner Größe.
In einem Blogbeitrag beschreibt GitHub den Angriff, der sich am Mittwoch dieser Woche ereignet hat. Der DDoS-Angriff dauerte rund fünf Minuten, was sich in dieser verhältnismäßig kurzen Zeit ereignet hat, stellt aber einen neuen Rekord für diese Art der Attacke dar (via TechCrunch).
Denn GitHub schreibt, dass die maximale Datenrate, die man während des Angriffs registrieren konnte, 1,35 Terabit pro Sekunde betragen hat. Die bisher größte dokumentierte DDoS-Attacke kam auf 1,1 Tb/s, ereignet hat sich diese im Herbst 2016, damals war ein französischer Hoster das Ziel.
Der auf GitHub zum Angriffszeitpunkt eingehende Traffic
Bei GitHub kennt man sich mit DDoS-Angriffen also bestens aus. Das ist sicherlich auch der Grund, warum der Spuk nur wenige Minuten dauerte. Denn bei GitHub hat man wohl die Nummer von Anti-DDoS-Dienstleister Akamai in der Kurzwahl eingespeichert, entsprechend schnell konnte man reagieren.
Interessant war aber das Wie des Angriffs, denn laut GitHub kam hier ein Kapern von Memcached-Servern zum Einsatz. Diese sind öffentlich erreichbar und konnten laut Cloudflare besonders effektiv für diesen DDoS-Angriff eingesetzt werden. Mit den Memcached-Systemen konnte das Datenvolumen um den Faktor 50 verstärkt werden.
Denn GitHub schreibt, dass die maximale Datenrate, die man während des Angriffs registrieren konnte, 1,35 Terabit pro Sekunde betragen hat. Die bisher größte dokumentierte DDoS-Attacke kam auf 1,1 Tb/s, ereignet hat sich diese im Herbst 2016, damals war ein französischer Hoster das Ziel.
Der auf GitHub zum Angriffszeitpunkt eingehende Traffic
Nicht der erste Angriff auf GitHub
GitHub ist ein beliebtes Ziel für Attacken dieser Art. So gab es 2015 einen fünf Tage währenden Angriff, hinter dem damals die chinesische Regierung vermutet wurde. Grund dafür war, dass GitHub Software hostete, mit der man die Internet-Zensur des bevölkerungsreichsten Staates der Erde umgehen konnte.Bei GitHub kennt man sich mit DDoS-Angriffen also bestens aus. Das ist sicherlich auch der Grund, warum der Spuk nur wenige Minuten dauerte. Denn bei GitHub hat man wohl die Nummer von Anti-DDoS-Dienstleister Akamai in der Kurzwahl eingespeichert, entsprechend schnell konnte man reagieren.
Interessant war aber das Wie des Angriffs, denn laut GitHub kam hier ein Kapern von Memcached-Servern zum Einsatz. Diese sind öffentlich erreichbar und konnten laut Cloudflare besonders effektiv für diesen DDoS-Angriff eingesetzt werden. Mit den Memcached-Systemen konnte das Datenvolumen um den Faktor 50 verstärkt werden.
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