Riesenlücke bei µTorrent entdeckt, Fix ist bereits auf dem Weg
Der BitTorrent-Client µTorrent ist der beliebteste seiner Art, das Programm gehört auch jenem Unternehmen, das offiziell hinter dem Peer-to-Peer-Protokoll (P2P) steht. Wer heutzutage immer noch Torrents nutzt, der sollte aber derzeit aufpassen, da µTorrent (auch als uTorrent bekannt bzw. geschrieben) aktuell eine Riesenlücke hat.
Der uTorrent-Client war schon des Öfteren in Bezug auf die Sicherheit in den Schlagzeilen, aktuell kann und muss man aber die wohl schwerste Sicherheitslücke(n) vermelden. Denn dieser hat laut einem Bericht von Ars Technica gleich eine ganze Reihe an Schwachstellen, die laut den vorliegenden Informationen auch besonders einfach ausnutzbar sind.
Diese Lücken sind auch folgenschwer, denn Angreifer können auf diese Weise fremden Code ausführen, auf heruntergeladene Dateien zugreifen und den Download-Verlauf eines Nutzers einsehen. Entdeckt und veröffentlicht wurde diese Schwachstelle von Googles Project Zero-Initiative.
Laut BitTorrent, dem Entwickler der µTorrent-Anwendungen, wurde die Schwachstelle in einer Beta-Version (uTorrent/BitTorrent 3.5.3.44352) bereits gefixt, diese wurde bisher aber noch nicht an Nutzer, die einen Client installiert haben, verteilt. Das Update soll in den Tagen automatisch bereitgestellt werden. Laut BitTorrent-Entwickler Dave Rees wurde die Lücke auch schon in der Webversion geschlossen.
Hinweis: Wir haben unseren (unten verlinkten) Download von µTorrent bereits auf Version 3.5.3.44352 aktualisiert, wer also auf Nummer sicher gehen will, der sollte Download und Installation manuell durchführen.
Download µTorrent - Kostenloser BitTorrent-Client
Diese Lücken sind auch folgenschwer, denn Angreifer können auf diese Weise fremden Code ausführen, auf heruntergeladene Dateien zugreifen und den Download-Verlauf eines Nutzers einsehen. Entdeckt und veröffentlicht wurde diese Schwachstelle von Googles Project Zero-Initiative.
Bis hin zum Autostart
Nach Angaben der µTorrent-Entwickler ist man derzeit dabei, Fixes für den Desktop-Client sowie das neuere µTorrent-Web-Produkt bereitzustellen. Die Schwachstellen werden als besonders schwerwiegend eingeordnet, denn damit kann eine vom Nutzer besuchte Webseite Kontrollfunktionen von µTorrent übernehmen. Angreifer können auf diese Weise sogar bis in den Autostart-Ordner von Windows vordringen und Schadcode so platzieren, dass er beim nächsten Systemstart automatisch geladen wird.Laut BitTorrent, dem Entwickler der µTorrent-Anwendungen, wurde die Schwachstelle in einer Beta-Version (uTorrent/BitTorrent 3.5.3.44352) bereits gefixt, diese wurde bisher aber noch nicht an Nutzer, die einen Client installiert haben, verteilt. Das Update soll in den Tagen automatisch bereitgestellt werden. Laut BitTorrent-Entwickler Dave Rees wurde die Lücke auch schon in der Webversion geschlossen.
Hinweis: Wir haben unseren (unten verlinkten) Download von µTorrent bereits auf Version 3.5.3.44352 aktualisiert, wer also auf Nummer sicher gehen will, der sollte Download und Installation manuell durchführen.
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