Echtzeitüberweisungen lassen in Deutschland länger auf sich warten
Bis die neuen Echtzeitüberweisungen im schnelleren SEPA-Verfahren tatsächlich beim Endverbraucher ankommen werden, wird noch einiges an Zeit vergehen. Das brachte jetzt eine Anfrage unter den Banken in Deutschland zu Tage.
Eigentlich hörten sich die Pläne zur Einführung des neuen, schnellen SEPA-Standards Ende vergangenen Jahres noch recht optimistisch an. Erste deutsche Banken versprachen, das System einzubinden und so ihren Kunden quasi Überweisungen und Gutschriften in Echtzeit anzubieten. Dazu wurde im vergangenen Jahr ein europaweit einheitlicher, verbindlicher Rechtsrahmen geschaffen. So funktioniert das Instant Payment zum Beispiel aufgrund des Geldwäschegesetzes nur bis zu einer Summe von 15.000 Euro und nur, wenn sowohl die Sender- als auch die Empfänger-Bank die Echtzeitüberweisung unterstützt.
Mit einer eigentlich für 2018 angekündigten weitreichenden Einführung von Echtzeitüberweisungen ist wohl nicht mehr zu rechnen. Die Informationen dazu stammen von der Nachrichtenagentur dpa. Eine Nachfrage beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) sowie beim Bundesverband deutscher Banken (BdB) ergab, dass die Pläne der meisten Banken eher langfristig sind.
Nur von den Sparkassen war zu hören, dass bei ihnen die Echtzeitüberweisung noch in diesem Sommer flächendeckend angeboten werden soll. Welche Banken bis dahin noch mitziehen werden ist nicht bekannt. Gleiches gilt auch für die Gründe für die Zurückhaltung bei der Einführung.
Zu dem normalen Service der Banken gehört das aber bisher nicht, normale Überweisungen haben Laufzeiten von einem Banktag, das heißt, Überweisungen müssen beim Empfänger am Tag nach der Überweisung spätestens angekommen sein. Ausgenommen sind Überweisung am Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen, die benötigen bisher entsprechend länger.
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Schnelle Umsetzung erfolgt doch nicht
Wie nun das Handelsblatt online berichtet, werden viele Privatbanken erst 2019 mit der Bereitstellung des neuen Services beginnen.Mit einer eigentlich für 2018 angekündigten weitreichenden Einführung von Echtzeitüberweisungen ist wohl nicht mehr zu rechnen. Die Informationen dazu stammen von der Nachrichtenagentur dpa. Eine Nachfrage beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) sowie beim Bundesverband deutscher Banken (BdB) ergab, dass die Pläne der meisten Banken eher langfristig sind.
Nur von den Sparkassen war zu hören, dass bei ihnen die Echtzeitüberweisung noch in diesem Sommer flächendeckend angeboten werden soll. Welche Banken bis dahin noch mitziehen werden ist nicht bekannt. Gleiches gilt auch für die Gründe für die Zurückhaltung bei der Einführung.
Was heißt "Echtzeitüberweisung" bzw. "Instant Payment"?
Eine Überweisung wird mit Instant Payment dem Konto des Empfängers innerhalb von zehn Sekunden gutgeschrieben, so die Vorgabe. Das Angebot der schnellen SEPA-Überweisungen (also nur für den Euro-Zahlungsverkehrsraum) ist eine Antwort auf Zahldienste wie Paypal, Klarna oder Sofortüberweisung. Im Grunde geht es darum, dass der Empfänger sein Geld innerhalb eines Augenblicks bekommt, was zum Beispiel bei der Kaufabwicklung online hilfreich ist. Infografik: So viele Deutsche/Europäer nutzen Online-Banking
Zu dem normalen Service der Banken gehört das aber bisher nicht, normale Überweisungen haben Laufzeiten von einem Banktag, das heißt, Überweisungen müssen beim Empfänger am Tag nach der Überweisung spätestens angekommen sein. Ausgenommen sind Überweisung am Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen, die benötigen bisher entsprechend länger.
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