Bundeskartellamt nimmt Online-Werbung ins Visier
Das deutsche Bundeskartellamt hat eine Untersuchung des gesamten Marktes für Online-Werbung in Deutschland eingeleitet. Die Wettbewerbshüter wollen prüfen, ob es durch die große Marktmacht einiger weniger Anbieter zu gesetzeswidrigem Verhalten kommt. Natürlich dürfte vor allem Google als größter Werbevermarkter im Online-Bereich ins Visier der Ermittler geraten.
Wie das Bundeskartellamt heute in einer Presseaussendung mitteilte, will man zunächst eine "Sektoruntersuchung" einleiten, um dabei die aktuellen und künftigen technischen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf "Marktstruktur und Marktchancen der verschiedenen Akteure" auzuloten. Thema sollen auch die von den verschiedenen Marktteilnehmern verwendeten Werkzeuge zur Messung von Reichweiten, Datenerhebung und Bekämpfung von Betrug sein.
Nach ersten Gesprächen mit verschiedenen Unternehmen soll dann im Frühjahr die Befragung einzelner Firmen beginnen. Während die Pressemitteilung selbst nicht wirklich klar macht, wer hier gegen wen arbeitet, machen es die darin veröffentlichten Aussagen von Andreas Mundt, Chef des Bundeskartellamts, dann doch sehr deutlich: es geht natürlich um Google und Facebook.
Mundt zufolge seien in den letzten Jahrzehnten einige "einzelne große Unternehmen wie Google oder Facebook" entstanden, die eine erhebliche Bedeutung für den Werbemarkt haben. Sie bieten "nach Aufassung einiger Marktteilnehmer" vor allem "geschlossene Systeme", die als eine Art "goldener Käfig" funktionieren konnten, so Mundt mit Verweis auf Beschwerden kleinerer Wettbewerber.
Anscheinend geht es unter anderem um die sogenannten Accelerated Mobile Pages (AMP) von Google, Google Analytics als Mittel zur Messung der Reichweite von Online-Angeboten, die Verfügbarkeit von werberelevanten Informationen über die Nutzer als Zielgruppe und einige andere Themen. Unter anderem dürfte zu klären sein, ob Google und Facebook nicht eigentlich verpflichtet wären, mehr Informationen an Dritte herauszugeben oder unabhängige Instanzen zur Messung von Reichweiten und zur Erhebung werberelevanter Daten nötig sind.
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Nach ersten Gesprächen mit verschiedenen Unternehmen soll dann im Frühjahr die Befragung einzelner Firmen beginnen. Während die Pressemitteilung selbst nicht wirklich klar macht, wer hier gegen wen arbeitet, machen es die darin veröffentlichten Aussagen von Andreas Mundt, Chef des Bundeskartellamts, dann doch sehr deutlich: es geht natürlich um Google und Facebook.
Mundt zufolge seien in den letzten Jahrzehnten einige "einzelne große Unternehmen wie Google oder Facebook" entstanden, die eine erhebliche Bedeutung für den Werbemarkt haben. Sie bieten "nach Aufassung einiger Marktteilnehmer" vor allem "geschlossene Systeme", die als eine Art "goldener Käfig" funktionieren konnten, so Mundt mit Verweis auf Beschwerden kleinerer Wettbewerber.
Anscheinend geht es unter anderem um die sogenannten Accelerated Mobile Pages (AMP) von Google, Google Analytics als Mittel zur Messung der Reichweite von Online-Angeboten, die Verfügbarkeit von werberelevanten Informationen über die Nutzer als Zielgruppe und einige andere Themen. Unter anderem dürfte zu klären sein, ob Google und Facebook nicht eigentlich verpflichtet wären, mehr Informationen an Dritte herauszugeben oder unabhängige Instanzen zur Messung von Reichweiten und zur Erhebung werberelevanter Daten nötig sind.
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