Ryzen & Co. treiben AMD nach oben - Übermut ist aber nicht zu finden

Microsoft, Xbox, Xbox One, Prozessor, Amd, Project Scorpio, Xbox Scorpio, Jaguar Bildquelle: Microsoft
Die neuen Produktserien lassen das Geschäft des Chipherstellers AMD nach Jahren der Flaute anziehen. Die Einnahmen gingen im vierten Quartal ordentlich nach oben. Und noch viel wichtiger: AMD scheint es geschafft zu haben, endlich wieder stabil ein profitables Geschäft führen zu können. Im letzten Jahresviertel 2016 hatte AMD 1,11 Milliarden Dollar Umsatz erzielt. Das war vor der Veröffentlichung der ersten Ryzen-Prozessoren und auch noch deutlich vor dem Verkaufsstart erster Vega-Karten. Branchenkenner hatten im Vorfeld zwar durchaus ein Wachstum erwartet - dass dieses dann aber so stark ausfallen wird, dachte kaum jemand.

Das führte nun dazu, dass AMD für das vierte Quartal unter dem Strich einen Nettogewinn von 61 Millionen Dollar verbuchen konnte. Ein Jahr zuvor stand noch ein Fehlbetrag von 51 Millionen Dollar unter den Quartalsbilanzen. Auch beim Gewinn schnitt der Chiphersteller so wesentlich besser ab, als es die Analysten prophezeit hatten.


AMD agiert besonnen

Die starke Entwicklung ist insbesondere auch etwas erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Ausgangslage alles andere als rosig war. Denn nach weit mehr als einem Jahrzehnt, in dem man einfach nicht mithalten konnte, ist auch eine besser gewordene Produktlinie nicht zwingend ein Erfolgsgarant. Zumal die Wiederbelebung des Unternehmens auch noch in einem schrumpfenden Markt funktionieren musste. Insofern ist insbesondere die Umsatzsteigerung durch die Ryzens mehr, als auf den ersten Blick sichtbar ist.

AMD-Chefin Lisa Su gelingt es dabei auch, die Firma vor Übermütigkeit zu bewahren. Es gab durchaus Analysten, die ein wenig befürchteten, dass sich das Unternehmen vom Erfolg zu einer zu schnellen Offensive verleiten lässt. Natürlich hätte man probieren können, mit deutlich höheren Investitionen schneller Marktanteile von Intel und auch Nvidia zu klauen. Das wäre aber mit einem zunehmenden Risiko verbunden gewesen, dass die großen Konkurrenten mit einer Wucht zurückschlagen, die dann kaum verkraftbar wäre.

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