Druck auf Intel-Chef wächst, Untersuchung auf Insiderhandel gefordert
Der Chiphersteller Intel, der als Hauptbetroffener des unter den Begriffen Meltdown und Spectre bekannt gewordenen jüngsten Sicherheitsdebakels gilt, hat schon seit Monaten davon Kenntnis gehabt. Entsprechend schief war die Optik, als herauskam, dass Intel-CEO Brian Krzanich im November 2017 ein Aktienpaket abgestoßen hat. Politiker und Anleger fordern deshalb eine Untersuchung.
Das Unternehmen beteuert zwar, dass das alles lange geplant war und somit alles mit rechten Dingen zugegangen ist, dennoch ist die Unruhe groß. Und der Druck wächst immer mehr und das von allen Seiten. Wie Business Insider berichtet, informieren sich derzeit institutionelle Anleger bei Anwälten über eine Aktionärsklage gegen Krzanichs Verkauf in Höhe von 24 Millionen Dollar.
Rechtsexperten rechnen auch, dass sich die US-Börsenaufsicht, die United States Securities and Exchange Commission (SEC), der Angelegenheit annehmen wird. Die SEC hat sich dazu bisher noch nicht mit einem Wort geäußert, was aber nicht bedeutet, dass nicht hinter den Kulissen Vorbereitungen zu einer Untersuchung laufen.
Mittlerweile hat sich auch die Politik in die Angelegenheit eingeschaltet, denn die Senatoren Jack Reed (D) und John Kennedy (R) haben sich an die SEC sowie das Justizministerium gewandt. Sie schreiben, dass man sich über die Sache stark wundern müsse und fordern, dass der Vorgang unter die Lupe genommen wird.
Einen signifikanten Absturz hat die Intel-Aktie allerdings nicht hingelegt: Am 2. Januar stand das Papier bei 46,85 Dollar, aktuell befindet es sich (nachbörslich) bei 43,62 Dollar. Das ist zwar keine Katastrophe, nach unten ging es aber natürlich dennoch.
Siehe auch:
Meltdown & Spectre Die wichtigsten Fragen und Antworten
Rechtsexperten rechnen auch, dass sich die US-Börsenaufsicht, die United States Securities and Exchange Commission (SEC), der Angelegenheit annehmen wird. Die SEC hat sich dazu bisher noch nicht mit einem Wort geäußert, was aber nicht bedeutet, dass nicht hinter den Kulissen Vorbereitungen zu einer Untersuchung laufen.
Was wusste Krzanich und wann?
Der Anwalt Joshua Robbins rechnet jedenfalls damit: "Die Sache ist für die SEC zweifellos interessant und theoretisch sogar für die Staatsanwaltschaft." Sollte die SEC eine Untersuchung starten, dann wird sie "wissen wollen, was Krzanich (über Meltdown und Spectre) wusste und wann er es wusste".Mittlerweile hat sich auch die Politik in die Angelegenheit eingeschaltet, denn die Senatoren Jack Reed (D) und John Kennedy (R) haben sich an die SEC sowie das Justizministerium gewandt. Sie schreiben, dass man sich über die Sache stark wundern müsse und fordern, dass der Vorgang unter die Lupe genommen wird.
Einen signifikanten Absturz hat die Intel-Aktie allerdings nicht hingelegt: Am 2. Januar stand das Papier bei 46,85 Dollar, aktuell befindet es sich (nachbörslich) bei 43,62 Dollar. Das ist zwar keine Katastrophe, nach unten ging es aber natürlich dennoch.
Siehe auch:
- Microsoft: So leidet die Windows-Performance unter Meltdown-Patches
- Meltdown: Server-CPUs haben nach Patches massive Leistungsprobleme
- Benchmarks: So wirkt sich der Meltdown-Patch auf die Leistung aus
- Meltdown und Spectre: So überprüft man Windows-Systeme auf Schutz
- Fast alle PCs betroffen: Schwere Lücken erschüttern die Hardware-Welt
- Intel-Prozessoren: Nächste Security-Katastrophe ist im Anmarsch
- Microsoft mit Notfall-Patch für CPU-Sicherheitslücken
Meltdown & Spectre Die wichtigsten Fragen und Antworten
Thema:
Videos zum Thema Sicherheit
- WhatsApp: Wie man ungewollte Gruppen-Einladungen vermeidet
- Ezviz H9c Dual 3K im Test: Überwachungskamera mit doppeltem Blick
- Kriechstrom an Apples MacBook: Die Lösung kostet 25 Euro
- OneSpan Digipass FX1 Bio: Sicherheitsschlüssel für Windows getestet
- EZVIZ CP7: Türklingel mit 2K-Kamera und Touchscreen ausprobiert
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Wird Windows Version 27H2 das größte Update seit Langem?
- Kunde zahlt RTX 5070, doch Amazon liefert nur einen alten DVD-Brenner
- Disney+ europaweit eingeschränkt: Dolby-Vision-Streit geht weiter
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen