Druck auf Intel-Chef wächst, Untersuchung auf Insiderhandel gefordert

Der Chiphersteller Intel, der als Hauptbetroffener des unter den Begriffen Meltdown und Spectre bekannt gewordenen jüngsten Sicherheitsdebakels gilt, hat schon seit Monaten davon Kenntnis gehabt. Entsprechend schief war die Optik, als herauskam, dass ... mehr... Intel, Chip, SoC, Ceo, Chef, Brian Krzanich, CURIE, Intel Curie Bildquelle: Intel Intel, Brian Krzanich, Idf, Quark Intel, Brian Krzanich, Idf, Quark Intel

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Naja, was wird im schlimmsten Fall passieren? Er ist seinen Job los, hat aber trotzdem seine Millionen gemacht. Wenns richtig doof für in läuft zahlt er ein Taschengeld als Strafe und das wars. Mehr passiert doch eh nie.
 
@Memfis: "Mehr passiert doch eh nie."

Davon sollte man nicht ausgehen, im Gegenteil, bringt doch die Amerikanische Kuroptionsbekämpfung Weltweit Konzerne zum Erzittern.

Selbst ins Ausland reicht ihr Arm, in Deutschland sind Siemens, Ferrostaal, Deimler, u.a da Beispiele.
Wenn dann ein Wirtschaftsprüfer wie Debevoise denen ins Haus geschickt wird (von der US Administration), wird es nicht nur Sau Teuer (ein Vielfaches der Unsauberen Einnahmen), es rollen Köpfe und die sind dann zumindest was Neue gleichwertige Jobs betrifft erledigt.

Auch sollten sie tunlichst nicht in die USA einreisen, wenn man nicht schon da Lebt, bzw. in ein Land mit Auslieferungsabkommen außerhalb Europas, da gibt es Langjährige Freiheitsstrafen, siehe VW Manager Oliver Schmidt.
 
@Gast11962: All deine Beispiele handeln von ausländischen Unternehmen. Intel ist aber ein US-Unternehmen und Brian Krzanich Amerikaner. "America first", du verstehst?
 
@Memfis: Für eine US interne Recherche, mit beliebiger Suchmaschine nach "USA Insiderhandel" oder wenn man ausreichend dem Englischen mächtig ist "USA Insider trading" suchen, es findet sich eine gewaltige Menge an Beispielen.

Ich wollte an den >Deutschen Beispielen< nur Klarmachen, das sich die US Administration nicht an ihren Nationalstaatsgrenzen stört, sondern Weltweit auch darüber hinaus agiert und das mit immensen agressiven Durchsetzungsvermögen.
 
@Gast11962: Hast du ein Beispiel, wo ein deutscher Staatsbürger außerhalb Deutschlands und außerhalb der USA von einem anderen Land an die USA überführt wurde? Ich würde da die deutschen Behörden nicht unterschätzen, die haben auch weltweite Abkommen und sind da auch recht aggressiv in ihrem Vorgehen. Da tun sich USA und Deutschland nicht viel.
Deutschland selbst liefert grundsätzlich keine deutschen Staatsbürger aus und das ist bei den Amis ja genauso.

Schmidt war nur zu blöd, dass er trotz der Ermittlungen in die USA gereist ist.
 
@ijones: Es stand eine Auslieferung im Raum, weiß aber nicht ob sie auch ausgeführt wurde, und zwar ging es und den Hedgefonds SAC und einen Deutschen Manager Steinberg, der in Abwesenheit von einen Amerikanischen Gericht verurteilt wurde.

Finde auf die Schnelle leider nichts dazu.

Aber zu meinen erschrecken bin ich über folgendes gestolpert:

https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Deutschland-hat-mutmasslichen-Hacker-an-die-USA-ausgeliefert/Deutsche-Buerger-duerfen-an-die-USA-ausgeliefert-werden/posting-28612528/show/
 
@Gast11962: Laut SZ hat der Mann die syrische Staatsangehörigkeit. S. http://www.sueddeutsche.de/digital/syrische-elektronische-armee-deutschland-liefert-thueringer-pro-assad-hacker-an-usa-aus-1.2987191 .
 
@Memfis:
seine erwähnten. Es gibt aber auch genügend inländische Beispiele. Siehe Bankenkrise.

Die aussage es betrifft nur ausländische Unternehmen ist einfach falsch.
 
@Memfis: Das ist bei Managern immer so, stimmt. Unabhängig von Aktienkursen und -paketen kriegen die fette Schlußzahlungen und -abfindungen selbst dann, wenn sie wegen Unfähigkeit gehen müssen. Ganz einfach, weil's zu Beginn vertraglich so vereinbart war. Die an die Wand gefahrene Firma und die daraus ggf. entstandenen Arbeitslosen zählen da nicht, diese Typen kriegen ihre Kohle immer.
 
Naja, die Intelaktie ist Anfang November in wenigen Tagen um satte 20% gestiegen. Das war also schon ein guter Zeitpunkt zu verkaufen, ganz unabhängig von Insiderwissen etc. Aktuell ist die Aktie aber immer noch teurer als Ende Oktober. Ist auf jeden Fall trotzdem ein komplizierter Fall.
 
Was mich mal interessiert ist: Intel hat die beiden Bugs, AMD und (angeblich)ARM habe einen Bug. Aber wie kommt dieser eine Bug in AMD und ARM, haben die von Intel abgeschrieben?
 
@happy_dogshit: "haben die von Intel abgeschrieben"

Ein eindeutiges Jein!

Ich drücke es mal sehr stark vereinfacht aus,
der Prozessor bzw. der sich darin befindliche Softwarebot versucht zu erkennen was der Nutzer als nächstes macht, lädt die betreffenden Daten nach bzw. behält sie vor, für eine bessere Performance.

Ich weiß nicht wer wenn von wem Abgekupfert hat, aber alle Prozessoren haben ein ähnliches "Feature", weil es einfach den Nutzer viel "Zeit" erspart.

Nun können 2 Dinge Passieren,

1. die Daten können durch eine Bug ausgelesen werden, weil sie unverschlüsselt sind,
und oder
2. der Prozessor kann durch einen Bug dazu gebracht werden, Fremden Code nachzuladen und auszuführen.
 
Eine Untersuchung der SEC ist schnell eingeleiter
- und genauso schnell wieder abgechlossen.

Da wird eine Stellungnahme abgegeben und gut ist es.

Manger verkaufen ständig Anteile - auch bei Microsoft.
Und die haben dauerhaft irgendwelche Probleme.

Intel hat einen 49-Bit Quantum-Chip und einen AI Chip in petto. Usw.
Also was soll der Käse.

.
 
@Fred_EM: Es stellen sich dann bei so tollen Innovationen ja nur die Fragen warum der Intelboss alles verkauft bis auf das gesetzliche Minimum. Dies ist börslich bekannte Tatsache. Welche Brände schwelen da noch, von denen der Chef ggf. nachweisliches Wissen besitzt? Was wusste der Intelchef von dem aktuellen Thema so er denn wissen konnte und gemäß Stellenbeschreibung/ Funktion auch wissen muss?
 
Es war doch nachweislich Insiderhandel!

Er ist nunmal CEO von Intel, glaub darüber will niemand mit mir streiten!
Oder doch?
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