"Nautilus": Details zu Samsungs kommendem Hardware-Projekt
Auch bei Samsung wird längst nicht jedes Engagement mit Erfolg belohnt. Die Südkoreaner mühen sich seit geraumer Zeit ab, neben ihren Android-Smartphones aus passende Notebooks zu etablieren - viel heraus kam dabei allerdings nicht. Nun soll ein Projekt mit dem Codenamen "Nautilus" eine entscheidende Trendwende bringen.
In der vergangenen Zeit hat Samsung durchaus probiert im Chromebook-Markt mitzuspielen. Die Geräte nach dem Google-Konzept sind in einigen Bereichen und Regionen recht erfolgreich, doch blieb bei den Südkoreanern davon wenig hängen. Im Nautilus-Projekt verfolgt man daher einen neuen Entwicklungs-Strang, mit dem man sich deutlich von den anderen Chromebook-Herstellern absetzen will.
Das Konzept besteht hier in einem Tablet, das mit Chrome OS ausgestattet ist und als 2-in-1-System vermarketet wird - und somit eher als Notebook eingesetzt werden soll. Im Wesentlichen wird es sich wohl um eine Abwandlung des Galaxy Books handeln, das sich aber nicht nur durch das Betriebssystem vom Windows-Gerät unterscheidet. Die Stärken nimmt man auf der anderen Seite dann aber schon gern mit, wie aus einem Bericht von Chrome Unboxed hervorgeht.
Und während die meisten Chromebooks mit billigen und entsprechend schwachen Prozessoren daherkommen - hier werden meist Pentium, Atom oder auch MediaTek-Chips verbaut - spendiert Samsung seinem Gerät ebenso viel Leistung wie dem Windows-Galaxy Book. Eingebaut wird also ein Intel Core-Prozessor der 7. Generation.
Das Konzept besteht hier in einem Tablet, das mit Chrome OS ausgestattet ist und als 2-in-1-System vermarketet wird - und somit eher als Notebook eingesetzt werden soll. Im Wesentlichen wird es sich wohl um eine Abwandlung des Galaxy Books handeln, das sich aber nicht nur durch das Betriebssystem vom Windows-Gerät unterscheidet. Die Stärken nimmt man auf der anderen Seite dann aber schon gern mit, wie aus einem Bericht von Chrome Unboxed hervorgeht.
Voll im Bilde
Um das Nautilus-System mit den Hardware-Komponenten ausstatten zu können, die man sich wünscht, müssen die Samsung-Ingenieure entsprechende Einreichungen in den Entwicklungs-Zweig von Chrome OS einbringen - denn sonst bringt das Cloud-basierte Betriebssystem schlicht nicht die nötigen Treiber mit. Und hier lässt sich bereits einiges Konkretes ablesen: Unter anderem wird Samsung das Gerät beispielsweise mit einer Kamera ausstatten, die sonst für Tablets eher ungewöhnlich ist. Verbaut werden soll hier das Modul Sony IMX258, das beispielsweise auch im LG G6-Smartphone zum Einsatz kommt.Und während die meisten Chromebooks mit billigen und entsprechend schwachen Prozessoren daherkommen - hier werden meist Pentium, Atom oder auch MediaTek-Chips verbaut - spendiert Samsung seinem Gerät ebenso viel Leistung wie dem Windows-Galaxy Book. Eingebaut wird also ein Intel Core-Prozessor der 7. Generation.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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