PCIe: Neue Version 4.0 bringt doppelten Speed auf die Schnittstelle
Die nächste Version der Spezifikationen von PCI Express (PCIe) sind nun endgültig fertig. Das zuständige Industrie-Konsortium hat sich auf die Details der Version 4.0 geeinigt, mit der die zentrale Schnittstelle in diversen Computing-Produkten noch einmal kräftig beschleunigt werden soll.
Aktuell ist die PICe-Version 3.0 schon recht weit verbreitet und bietet eine Datenrate von 8 Gigatransfers pro Sekunde. Auf Grundlage der neuen Spezifikationen soll nun eine Verdoppelung auf 16 Gigatransfers pro Sekunde erreicht werden. Wie dies umgesetzt werden soll, stand im Grunde bereits mit der im Juli veröffentlichten Vorabversion der Spezifikationen fest, die nun nur noch formal als endgültige Fassung beschlossen wurden.
Für den normalen Nutzer ist es aktuell aber nicht sinnvoll, geplante Neuanschaffungen in Erwartung der neuen Schnittstelle herauszuzögern. Denn bis entsprechende Systeme im Privatkundenmarkt ankommen, wird es schon noch etwas dauern. Immerhin sind sowohl die schnellsten SSDs als auch die performantesten Grafikkarten aktuell nicht einmal darauf ausgelegt, den derzeitigen Standard voll auszuschöpfen.
PCIe 4.0 wird bald aber auch in Systemen zu finden sein, in denen mehrere CPUs direkt miteinander gekoppelt werden sollen. Das kann dann insbesondere die hochgradig parallelen Berechnungen, die für das Training Künstlicher Intelligenzen benötigt werden, stark beschleunigen. Das zuständige Konsortium arbeitet unterdessen bereits an der Version 5.0. Auch hier wird wieder eine Verdoppelung auf dann 32 Gigatransfers pro Sekunde angestrebt.
Für den normalen Nutzer ist es aktuell aber nicht sinnvoll, geplante Neuanschaffungen in Erwartung der neuen Schnittstelle herauszuzögern. Denn bis entsprechende Systeme im Privatkundenmarkt ankommen, wird es schon noch etwas dauern. Immerhin sind sowohl die schnellsten SSDs als auch die performantesten Grafikkarten aktuell nicht einmal darauf ausgelegt, den derzeitigen Standard voll auszuschöpfen.
Profi-Bereich profitiert in Kürze
Anders sieht das allerdings im professionellen Bereich aus. Wer beispielsweise ein Setup betreibt, bei dem sehr teure Spezial-Grafikkarten in einer Workstation betrieben werden, für den kann sich der Wechsel schon bald lohnen. Gleiches gilt bei der Konstruktion von Storage-Systemen für Datenzentren - insbesondere für SSD-basierte Caches.PCIe 4.0 wird bald aber auch in Systemen zu finden sein, in denen mehrere CPUs direkt miteinander gekoppelt werden sollen. Das kann dann insbesondere die hochgradig parallelen Berechnungen, die für das Training Künstlicher Intelligenzen benötigt werden, stark beschleunigen. Das zuständige Konsortium arbeitet unterdessen bereits an der Version 5.0. Auch hier wird wieder eine Verdoppelung auf dann 32 Gigatransfers pro Sekunde angestrebt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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