OnePlus gesteht Datensammelwut ein und ändert Analysevorgaben
Der chinesische Smartphone-Anbieter OnePlus hat sich einen Fauxpas in Sachen Datenschutz geleistet und bekennt sich nun in einer Stellungnahme zu dem Vorfall. Es geht dabei um die Analysefunktion von OxygenOS, die die Daten nicht anonymisiert hat.
OnePlus hat wie in dieser Woche bekannt wurde im großen Stil sensible Nutzerdaten gesammelt, ohne dass die Anwender davon auf der einen Seite etwas mitbekommen haben und auf der anderen Seite dagegen überhaupt Widerspruch einlegen konnten. Dass OnePlus zur Auswertung die Daten an Server nach China schickt und das quasi in aller Heimlichkeit, war dabei im Grunde schon durch einen Bericht aus dem vergangenen Jahr bekannt. Nun folgten Details, unter anderem, dass OnePlus mit den Daten dank Protokollierung von MAC-Adressen, IMEI- und IMSI-Codes, den Namen der bekannten WLANs und der Telefonnummer Rückschlüsse auf den Nutzer ziehen kann.
In einer öffentlichen Stellungnahme zu dem Datenschutz-Skandal im offiziellen OnePlus-Forum kommt nun der Mitgründer Carl Pei zu Wort. Pei stellt dabei klar, dass sein Unternehmen den Schutz der Nutzerdaten sehr ernst nehme. Die Daten seien nur intern für die Verbesserung der Nutzererfahrung verwendet worden. Dritte wurden nie in die Analyse eingebunden - auch unbefugte Zugriffe auf die Kundendaten schloss Pei aus. Es folgte noch eine Erklärung, warum man die Daten sammelte (für einen besseren Kunden-Support).
Zudem bekommen die Kunden künftig eine einfache Möglichkeit, selbst über die ausgehenden Datenströme zu wachen. OxygenOS erhält dazu eine genaue Information über das Analyse-Programm im Setup-Assistenten. Außerdem kann man dann entscheiden, ob man an der Auswertung teilnehmen möchte oder nicht.
Nutzer von OnePlus-Smartphones stehen unter gründlicher Beobachtung
In einer öffentlichen Stellungnahme zu dem Datenschutz-Skandal im offiziellen OnePlus-Forum kommt nun der Mitgründer Carl Pei zu Wort. Pei stellt dabei klar, dass sein Unternehmen den Schutz der Nutzerdaten sehr ernst nehme. Die Daten seien nur intern für die Verbesserung der Nutzererfahrung verwendet worden. Dritte wurden nie in die Analyse eingebunden - auch unbefugte Zugriffe auf die Kundendaten schloss Pei aus. Es folgte noch eine Erklärung, warum man die Daten sammelte (für einen besseren Kunden-Support).
Erhebung sensibler Daten
Warum dabei aber keine Anonymisierung der Daten erfolgte, wie das andere Anbieter machen, bleibt unklar. Nun meldet sich aber mit Pei zumindest ein OnePlus-Verantwortlicher zu Wort und versucht etwas für Aufklärung und Schadensbegrenzung zu sorgen. Pei gab bekannt, dass die Erhebung von sensiblen Daten mit denen man auf einen Nutzer schließen kann eingestellt wird.Zudem bekommen die Kunden künftig eine einfache Möglichkeit, selbst über die ausgehenden Datenströme zu wachen. OxygenOS erhält dazu eine genaue Information über das Analyse-Programm im Setup-Assistenten. Außerdem kann man dann entscheiden, ob man an der Auswertung teilnehmen möchte oder nicht.
Nutzer von OnePlus-Smartphones stehen unter gründlicher Beobachtung
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