WhatsApp: Facebook knickt vor Druck der Datenschützer ein
In Sachen Nutzung von WhatsApp-Daten scheint Facebook jetzt einzuknicken. Zumindest die Daten der britischen Nutzer des Messengers sollen nun doch nicht für die Analyse durch Facebook herangezogen werden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Demnach habe Facebook gegenüber der britischen Datenschutzbehörde ICO erklärt, dass die Übermittlung der Daten nun doch nicht wie vorgesehen stattfinden werde. Dies soll zumindest für britische Nutzer gelten. Die Behörde hatte zuvor eine klare Warnung an Facebook abgegeben, dass es Folgen haben werde, wenn die Daten der WhatsApp-Nutzer ohne deren Einwilligung mit den Informationsbeständen von Facebook zusammengeführt werden.
Facebook hatte WhatsApp im Jahr 2014 übernommen, was bereits für einige Aufregung unter den Nutzern sorgte. Damals sicherte das Unternehmen allerdings zu, dass die Plattformen strikt von einander getrennt bleiben sollen. Dass dies nur der Beruhigung von Kritikern diente, zeigte sich kürzlich, als auf einmal neue Nutzungsbestimmungen für WhatsApp auftauchten. In diesen nahm sich Facebook dann das Recht, die Daten doch zusammenzuführen.
Der zunehmende Druck scheint nun aber tatsächlich Früchte zu tragen. "Wir sind erst einmal zufrieden damit, dass die Nutzung von Daten der britischen WhatsApp-Nutzer eingestellt ist", erklärte die britische Datenschutzbeauftragte Elizabeth Denham. Sollte Facebook doch wieder auf die Idee kommen, wären weitergehende Maßnahmen von ihrer Seite aus die Folge.
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Facebook hatte WhatsApp im Jahr 2014 übernommen, was bereits für einige Aufregung unter den Nutzern sorgte. Damals sicherte das Unternehmen allerdings zu, dass die Plattformen strikt von einander getrennt bleiben sollen. Dass dies nur der Beruhigung von Kritikern diente, zeigte sich kürzlich, als auf einmal neue Nutzungsbestimmungen für WhatsApp auftauchten. In diesen nahm sich Facebook dann das Recht, die Daten doch zusammenzuführen.
Widerstand in ganz Europa
Das rief erneut ordentlich Widerstand hervor. In Deutschland griffen die Datenschutzbeauftragten ziemlich schnell ein und auch bei den Briten wurden diese aktiv. Letztlich wurde Facebook sogar von EU-Ebene aus aufgefordert, die Zusammenführung der Daten unverzüglich einzustellen. Als Kernproblem wurde hier jeweils angesehen, dass die Nutzer WhatsApps hier bisher im Grunde hinters Licht geführt und nun vor vollendete Tatsachen gestellt werden sollten.Der zunehmende Druck scheint nun aber tatsächlich Früchte zu tragen. "Wir sind erst einmal zufrieden damit, dass die Nutzung von Daten der britischen WhatsApp-Nutzer eingestellt ist", erklärte die britische Datenschutzbeauftragte Elizabeth Denham. Sollte Facebook doch wieder auf die Idee kommen, wären weitergehende Maßnahmen von ihrer Seite aus die Folge.
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