Windows 10: Microsoft will Firmen mit rabattierten Lizenzen locken
Microsoft will in den kommenden Monaten nach dem Ende des Gratis-Upgrade-Angebots für ältere Rechner rund um Windows 10 wohl darauf setzen, Unternehmenskunden zu einem raschen Upgrade zu bewegen. Anscheinend sollen Nachlässe dafür sorgen, dass die Nachfrage angekurbelt werden kann.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Angaben des chinesischen Blattes Economic Daily News (EDN) berichtet, will sich Microsoft im Rahmen neuer Programme mit den Unternehmen aus der Lieferkette zusammentun, um gemeinsam mit ihnen vergünstigte Windows-10-Lizenzen anzubieten.
Der Bericht nennt sogar eine konkrete Zahl, was die Höhe der monatlichen Lizenzgebühr pro Arbeitsplatzlizenz angeht, die Microsoft und seine Partner von Unternehmenskunden im Rahmen der neuen Angebote verlangen wollen. Von exakt sieben US-Dollar ist die Rede, womit in diesem Fall das Windows 10 Enterprise E3 Angebot gemeint sein dürfte. Da es sich angeblich um einen Nachlass auf Seiten der Redmonder handelt, stellt sich die Frage, wie viel Enterprise-Kunden aktuell zahlen müssen, doch dazu liegen keine Angaben vor.
Microsoft und seine Partner hoffen angeblich, dass man auf diese Weise für eine steigende Nachfrage nach Windows 10 und vor allem auch den dazu passenden neuen PC-Systemen sorgen kann. Ziel sei es, durch die Rabatte den Upgrade-Zyklus vieler Unternehmen anzuschieben, die die neuen Angebote zur Volumenlizenzierung nutzen wollen.
Dank des neuen Programms für vergünstigte Lizenzen für Enterprise-Kunden rechnen die taiwanischen Marktbeobachter angeblich mit einem Anstieg der PC-Verkäufe im dritten Quartal. Dabei dürften vor allem die großen Vertragsfertiger wie Quanta und Compal profitieren, die für diverse Marken Notebooks, PCs und Server bauen.
Microsoft zufolge erproben bereits 96 Prozent aller Unternehmenskunden den Einsatz von Windows 10 auf ihren Systemen und erwägen somit einen Wechsel auf die neueste Ausgabe des Betriebssystems. Es bleibt abzuwarten, wie groß der Anteil der Firmen sein wird, die den Schritt auch tatsächlich wagen.
Windows 10 Anniversary Update Die zehn wichtigsten Änderungen
Der Bericht nennt sogar eine konkrete Zahl, was die Höhe der monatlichen Lizenzgebühr pro Arbeitsplatzlizenz angeht, die Microsoft und seine Partner von Unternehmenskunden im Rahmen der neuen Angebote verlangen wollen. Von exakt sieben US-Dollar ist die Rede, womit in diesem Fall das Windows 10 Enterprise E3 Angebot gemeint sein dürfte. Da es sich angeblich um einen Nachlass auf Seiten der Redmonder handelt, stellt sich die Frage, wie viel Enterprise-Kunden aktuell zahlen müssen, doch dazu liegen keine Angaben vor.
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