Windows 10: Sofortige Updates sind für Home-Nutzer verpflichtend

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Es ist keine allzu große Überraschung, wurde aber nun in den Nutzungsbedingungen von Windows 10 Build 10240 endgültig bestätigt: Nutzer, die Windows 10 Home installiert haben, werden Updates künftig sofort installieren müssen, ob sie wollen oder nicht. Das hängt einerseits mit Sicherheit zusammen, andererseits soll es das Windows-as-a-Service-Konzept ermöglichen.
Windows 10 macht vieles anders: Das in nicht einmal mehr als zwei Wochen erscheinende Microsoft-Betriebssystem soll sozusagen das letzte überhaupt sein. Das hängt mit dem Begriff Windows-as-a-Service (WaaS) zusammen, denn Windows soll nicht mehr alle drei Jahre in einer neuen Hauptversion erscheinen, sondern konstant aktualisiert und mit neuen Funktionen versorgt werden.

Deshalb lässt das Redmonder Unternehmen es künftig nicht mehr zu, dass Nutzer Updates verweigern, man will damit sicherlich eine Art der Fragmentierung verhindern. Erste "unbestätigte" Anzeichen dafür gab es bereits Anfang Juni, in den Systemanforderungen zu Windows 10 war zu lesen, dass Windows 10 Home nur noch automatische Windows Updates zulassen wird.

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Bestätigung per EULA

In den Lizenzbedingungen, die mit Build 10240 erstmals mitgeliefert werden, ist zu lesen (bzw. vom Nutzer zu bestätigen), dass man bei Windows 10 Home Updates automatisch und sofort durchführen muss (via Ars Technica).

Bei Windows 10 Pro haben Anwender etwas mehr Flexibilität, da sie das Update eine gewisse Zeit aufschieben können. Einzig Windows 10 Enterprise-Nutzer werden Updates langfristig auslassen können, das hängt natürlich damit zusammen, dass der Einsatz in Unternehmen von den jeweiligen Admins eine individuelle Kontrolle der Features erfordert.

Bei Sicherheits-Updates kann man gegen diesen Zwang grundsätzlich kaum etwas sagen. Problematischer wird es aber für Home-Nutzer, sollten Feature-Updates Probleme bereiten und salopp formuliert, etwas kaputt machen. Wie Microsoft das verhindern will, wird sich noch zeigen. Man kann allerdings wohl davon ausgehen, dass es Mittel und Wege geben wird, diesen Zwang (etwa über die Registry) auszuhebeln oder zu unterdrücken.

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