Nokia N1 Android-Tablet kommt von Apple-Vertragsfertiger Foxconn

Nokia Tablet, Nokia N1, N1 Bildquelle: Nokia
Nokia hat im Nachgang der Präsentation des Nokia N1 Tablets als erstem neuem Consumer-Produkt nach dem Verkauf der Gerätesparte an Microsoft einige weitere Angaben zur Strategie gemacht. Wie erwartet setzt man auch bei dem Tablet auf eine Lizenzvergabe an Dritthersteller, wobei in diesem Fall niemand anders als der weltgrößte Vertragsfertiger und Apple-Hauptlieferant Foxconn der Lizenznehmer ist.
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters macht Nokias Head of Products Sebastian Nystrom keinen Hehl aus der Strategie hinter dem Nokia N1. Das Gerät wird als "markenlizenziertes" Produkt beschrieben, das nur sechs Monate nach dem milliardenschweren Verkauf der Handy-Sparte gegen Produkte wie das Apple iPad Mini antreten soll. Nokia selbst steuert offenbar tatsächlich nur seine Marke und Hilfe bei der Software-Entwicklung bei.

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Konkret bedeutet dies laut Nystrom, dass der taiwanische Vertragsfertiger und wichtigste Apple-Partner Foxconn Fertigung, Vertrieb und Verkauf des Nokia N1 selbst übernimmt. Dies erklärt auch die zuerst gegen Mitte Februar in China erwartete Einführung, denn dort verfügt Foxconn bereits über die entsprechenden Vertriebswege und kann früh große Stückzahlen des neuen Tablets unter der Marke Nokia absetzen.

Nystrom als Chef der Produktentwicklung bei Nokia Technologies, dem auf die Lizenzierung von Patenten und Marken spezialisierten Teil des finnischen Unternehmens, sagte gegenüber Reuters, dass man bald weitere Produkte unter dem Namen Nokia auf den Markt bringen wolle. Dies schließe auch die Erwägung einer Rückkehr in den Smartphone-Markt mit ein, wobei auch hier wieder auf die Vergabe von Lizenzen zur Nutzung der Marke "Nokia" durch Drittanbieter gesetzt werden soll.

Siehe auch: Nokia N1 Android-Tablet mit 7,9 Zoll & Android 5.0 vorgestellt

Aktuell gebe es noch die Begrenzung, dass Nokia wie in den Verträgen mit Microsoft vorgesehen, bis 2016 keine Smartphones unter seinem Namen verkaufen darf. Ab 2016 könne man aber in diesem Geschäft wieder mitmischen und es "wäre verrückt, sich diese Gelegenheit nicht anzusehen", weshalb man diese Option mit Sicherheit prüfen werde, so der Manager. Wer sich beim Nokia N1 übrigens Gedanken macht, ob der Play Store an Bord sein wird, braucht nichts zu fürchten - das Gerät wird die üblichen Google-Dienste und somit auch den Android App Store unterstützen und ab Werk mitbringen.

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