US-Regierung: Snowden kann keine Gnade erwarten
Während der Ruf deutscher Politiker nach Asyl für Edward Snowden immer lauter wird, kann der derzeit in Russland sitzende Whistleblower in seiner Heimat keine Gnade erwarten: Das Weiße Haus und der Kongress schlossen dies kategorisch aus.
Vergangene Woche sorgte der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele durch sein Geheimtreffen mit Edward Snowden für viel Aufsehen und stärkte damit in weiten Teilen der deutschen Politiklandschaft den Wunsch nach Aufklärung der NSA-Abhöraffäre.
Doch während sich hierzulande die Snowden-Unterstützer formieren, ist und bleibt der 30-Jährige in seiner Heimat geächtet: Wie der Spiegel berichtet, sagten Vertreter der US-Regierung sowie Kongresspolitiker, dass sich Snowden keinerlei Gnade bei einer etwaigen Rückkehr in die Vereinigten Staaten erwarten könne. Demnach sagte Obama-Berater Daniel Pfeiffer im US-amerikanischen Fernsehen, dass Snowden gegen die Gesetze des Landes verstoßen habe und sich entsprechend der Justiz stellen müsste.
Ganz ähnlich klangen die Signale aus dem Kongress: Die demokratische Abgeordnete Dianne Feinstein, die als Vorsitzende des Geheimdienstausschusses für die Überwachung der Überwacher zuständig ist, sagte, dass Snowden kein echter Whistleblower sei. Laut Feinstein habe er seine Entdeckungen nicht vertraulich behandelt, sondern der USA durch deren Veröffentlichung enormen Schaden zugefügt habe. Feinsteins Fazit: "Keine Gnade."
In Deutschland rückt man indes immer mehr von der US-freundlichen Haltung ab: In der aktuellen Printausgabe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel fordern zahlreiche prominente Politiker, Künstler und sonstige Personen des öffentlichen Lebens Asyl für Snowden, vor allem damit dieser vor einem Untersuchungsausschuss des Bundestags zur NSA-Schnüffelaffäre aussagen kann.
Siehe auch: Grünen-Politiker Ströbele trifft Edward Snowden
Doch während sich hierzulande die Snowden-Unterstützer formieren, ist und bleibt der 30-Jährige in seiner Heimat geächtet: Wie der Spiegel berichtet, sagten Vertreter der US-Regierung sowie Kongresspolitiker, dass sich Snowden keinerlei Gnade bei einer etwaigen Rückkehr in die Vereinigten Staaten erwarten könne. Demnach sagte Obama-Berater Daniel Pfeiffer im US-amerikanischen Fernsehen, dass Snowden gegen die Gesetze des Landes verstoßen habe und sich entsprechend der Justiz stellen müsste.
Ganz ähnlich klangen die Signale aus dem Kongress: Die demokratische Abgeordnete Dianne Feinstein, die als Vorsitzende des Geheimdienstausschusses für die Überwachung der Überwacher zuständig ist, sagte, dass Snowden kein echter Whistleblower sei. Laut Feinstein habe er seine Entdeckungen nicht vertraulich behandelt, sondern der USA durch deren Veröffentlichung enormen Schaden zugefügt habe. Feinsteins Fazit: "Keine Gnade."
In Deutschland rückt man indes immer mehr von der US-freundlichen Haltung ab: In der aktuellen Printausgabe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel fordern zahlreiche prominente Politiker, Künstler und sonstige Personen des öffentlichen Lebens Asyl für Snowden, vor allem damit dieser vor einem Untersuchungsausschuss des Bundestags zur NSA-Schnüffelaffäre aussagen kann.
Siehe auch: Grünen-Politiker Ströbele trifft Edward Snowden
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