Microsoft betont: Security Essentials ist Basisschutz

Malware, Antivirus, Microsoft Security Essentials, Malware Warnung, Sicherheitswarnung Bildquelle: Microsoft
Das Redmonder Unternehmen hat (wieder einmal) betont, dass die Anti-Viren-Suite Security Essentials lediglich einen grundlegenden Schutz vor Schadsoftware biete und zusätzliche Programme durchaus empfohlen seien.
Microsoft ist in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder (beispielsweise) mit dem deutschen Sicherheits-Institut AV Test aneinandergeraten, letzteres hatte die Security-Essentials-Suite bei Untersuchungen von Anti-Viren-Software-Paketen immer wieder als mangelhaft bezeichnet, da sie keinen ausreichenden Schutz vor Malware biete.

Die Redmonder hatten das zwar auch nie wirklich bestritten und haben seit dem MSE-Start immer wieder darauf verwiesen, dass Dritthersteller-Programme definitiv nicht schaden können. Nun hat man das aber deutlicher als je zuvor unterstrichen.

Denn wie PCPro (via Neowin) berichtet, räumte Holly Stewart, Senior Program Manager im Microsoft Malware Protection Center, nun erneut ein, dass Security Essentials bloß die erste "Schicht" der Schutzbemühungen sei. Wer sich vor besonders ausgeklügelten Bedrohungen schützen will, sollte zusätzliche Programme installieren.

Die 2009 gestartete Security-Essentials-Suite bringe laut Stewart nur eine Art "Grundlinie" an Schutz mit. Das liege aber nicht daran, so Microsoft, dass das Produkt nicht gut genug wäre, sondern weil man sich für eine breit angelegte Schutzstrategie entscheiden habe. Diese sieht vor, dass man bei Microsoft diverse Bedrohungen ausfindig macht und die entsprechenden Daten mit den Drittherstellern teilt, damit sich mehrere Stellen einer Bedrohung annehmen können.

"Es ist nicht effizient, nur eine einzige Waffe (gegen Viren etc.) zu haben", so Stewart. "Man muss überall eine Vielfalt haben, es ist eben eine Schwäche, nur eine Waffe zu besitzen."

Früher habe Microsoft noch Ressourcen investiert, um das Abschneiden von MSE in Tests zu verbessern. Da das aber nicht unbedingt viel mit den realen Bedrohungen zu tun hat, wurde das inzwischen aufgegeben. Dass man nun stets am Ende der Testwertungen stehe, kümmert das MSE-Team laut Stewart längst nicht mehr. Schließlich gehe es in diesem Fall für Microsoft nicht darum, Software zu verkaufen, sondern um Bedrohungen zu minimieren.

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