Anonymous legt Dokumente im PRISM-Skandal nach
Erst wurde bekannt, dass in den USA Geheimdienste den Computergebrauch der Bürger offenbar systematisch beobachtet haben. Nun zeigt Anonymous Dokumente, denen zufolge die US-Behörden auch in anderen Ländern aktiv sind.
Neben dem NSA-Projekt unter dem Codenamen "PRISM" gibt es demnach auch "GIG", das sich über mehr als 35 Länder erstrecke und auf Kooperation zwischen Geheimdiensten und Privatwirtschaft baue. Ziel von GIG sei es, "robuste Informationen" zur staatlichen Entscheidungsfindung zu gewinnen, so Anonymous.
Die oft als Hacker-Kollektiv bezeichnete lose Vereinigung hat bereits in der Vergangenheit wiederholt mit spektakulären Enthüllungs- und Internetaktionen Schlagzeilen generiert. Dazu zählten auch gezielte Angriffe auf Webseiten von Unternehmen und nichtdemokratischen Staaten wie China und Nordkorea.
Insgesamt 13 Dokumente zum Themenkomplex PRISM und GIG, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren, stellte Anonymus nun auf einer Webseite zum Download zur Verfügung, von der Powerpoint-Präsentation bis zum Sicherheits-Check für Mitarbeiter.
Wie auch andere Menschenrechtsorganisationen sieht Anonymous durch das Gebaren der US-Behörden die Privatsphäre von Bürgern in Gefahr. Einmal mehr wird deutlich, dass durch die rasante Entwicklung des Internets rechtliche Grauzonen entstehen, die vielen Nutzern nicht bewusst sind.
Die oft als Hacker-Kollektiv bezeichnete lose Vereinigung hat bereits in der Vergangenheit wiederholt mit spektakulären Enthüllungs- und Internetaktionen Schlagzeilen generiert. Dazu zählten auch gezielte Angriffe auf Webseiten von Unternehmen und nichtdemokratischen Staaten wie China und Nordkorea.
Insgesamt 13 Dokumente zum Themenkomplex PRISM und GIG, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren, stellte Anonymus nun auf einer Webseite zum Download zur Verfügung, von der Powerpoint-Präsentation bis zum Sicherheits-Check für Mitarbeiter.
Wie auch andere Menschenrechtsorganisationen sieht Anonymous durch das Gebaren der US-Behörden die Privatsphäre von Bürgern in Gefahr. Einmal mehr wird deutlich, dass durch die rasante Entwicklung des Internets rechtliche Grauzonen entstehen, die vielen Nutzern nicht bewusst sind.
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