Nokia: Windows Phones mit Spezial-Cam & Dual-SIM
Der finnische Handyhersteller Nokia setzt bei der Vermarktung seiner Windows Phones bisher vor allem auf die Kamera-Fähigkeiten der High-End-Modelle als Alleinstellungsmerkmal. Damit soll jedoch noch nicht Schluss sein, denn eine Nokia-Managerin kündigte an, bald in Sachen Fotografie neue Maßstäbe zu setzen.
Im Gespräch mit Boy Genius Report sagte Jo Harlow, die als Executive Vice President der Smart Devices Sparte an der Spitze der Smartphone-Abteilung von Nokia steht, dass man künftig im Bereich des Computational Imaging diverse Neuerungen plant. Gemeint ist, mit der Kamera künftiger Nokia Lumia-Smartphones nicht einfach nur Fotos zu machen, sondern die Möglichkeit für spätere Modifikationen der Bilder anhand von ohnehin zusätzlich anfallenden Daten zu bieten.
Weil man in der Lage sei, Daten aufzunehmen, die dem menschlichen Auge zunächst verborgen bleiben, werde es künftig möglich sein, die Bilder im Nachhinein zu verändern. Im Grunde geht es also darum, ähnlich wie bei der Lichtfeldkamera von Lytro Fotos aufzunehmen, ohne dabei besonders auf die Fokussierung auf ein bestimmtes Objekt zu achten, sondern den Schärfepunkt erst im Nachhinein frei festzulegen.
Weil neue Smartphones inzwischen deutlich mehr Leistung bieten als bisher, würden sich diverse Optionen für Computational Imaging ergeben, so Harlow. Tatsächlich hat Nokia vor einiger Zeit in die Firma Pelican Imaging investiert, die darauf hinarbeitet, Lichtfeldkameras in kleineren Formfaktoren zu realisieren, die sich auch in Smartphones verbauen ließen. Qualcomm hat die entsprechende Hardware-Unterstützung bereits in die Grafikteile seiner Smartphone-Prozessoren integriert.
Harlow kündigte außerdem an, dass Nokia gerade für Entwicklungsländer und aufstrebende Märkte die Einführung von günstigeren Smartphone-Modellen mit Windows Phone plant, die mit zwei SIM-Kartenslots ausgerüstet sind. Durch die Unterstützung für den Dual-SIM-Betrieb können mehrere SIM-Karten in einem Gerät verwendet werden.
Dies ermöglicht die Nutzung von unterschiedlichen Mobilfunknetzen, um zum Beispiel in ländlichen Gebieten eine bessere Erreichbarkeit zu gewährleisten, oder je nach Aufenthaltsort mit günstigeren Tarifen zu telefonieren. Einen Zeitplan für die Einführung der von Harlow beschriebenen Funktionalitäten nannte die Managerin noch nicht.
Weil man in der Lage sei, Daten aufzunehmen, die dem menschlichen Auge zunächst verborgen bleiben, werde es künftig möglich sein, die Bilder im Nachhinein zu verändern. Im Grunde geht es also darum, ähnlich wie bei der Lichtfeldkamera von Lytro Fotos aufzunehmen, ohne dabei besonders auf die Fokussierung auf ein bestimmtes Objekt zu achten, sondern den Schärfepunkt erst im Nachhinein frei festzulegen.
Weil neue Smartphones inzwischen deutlich mehr Leistung bieten als bisher, würden sich diverse Optionen für Computational Imaging ergeben, so Harlow. Tatsächlich hat Nokia vor einiger Zeit in die Firma Pelican Imaging investiert, die darauf hinarbeitet, Lichtfeldkameras in kleineren Formfaktoren zu realisieren, die sich auch in Smartphones verbauen ließen. Qualcomm hat die entsprechende Hardware-Unterstützung bereits in die Grafikteile seiner Smartphone-Prozessoren integriert.
Harlow kündigte außerdem an, dass Nokia gerade für Entwicklungsländer und aufstrebende Märkte die Einführung von günstigeren Smartphone-Modellen mit Windows Phone plant, die mit zwei SIM-Kartenslots ausgerüstet sind. Durch die Unterstützung für den Dual-SIM-Betrieb können mehrere SIM-Karten in einem Gerät verwendet werden.
Dies ermöglicht die Nutzung von unterschiedlichen Mobilfunknetzen, um zum Beispiel in ländlichen Gebieten eine bessere Erreichbarkeit zu gewährleisten, oder je nach Aufenthaltsort mit günstigeren Tarifen zu telefonieren. Einen Zeitplan für die Einführung der von Harlow beschriebenen Funktionalitäten nannte die Managerin noch nicht.
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