Microsofts Datenzentren benötigen zu wenig Strom
Der Software-Konzern Microsoft konnte bei seinen Bemühungen zum Einsparen von Energie beim Betrieb von Datenzentren wohl zu große Fortschritte verzeichnen. Dies verleitete dazu, mehrere Millionen Watt ungenutzt zu verschwenden, um keine Vertragsstrafen mit lokalen Energieversorgern zu riskieren.
In seinen Verträgen mit einem Energieerzeuger im US-Bundesstaat Washington, der auf klimafreundliche Wasserkraft setzt, hatte sich das Unternehmen zu einer Mindestabnahme verpflichtet. Durch solche Abkommen soll der wirtschaftliche Betrieb von Kraftwerken sichergestellt werden. Deshalb waren Vertragsstrafen nicht nur vorgesehen, wenn zu viel, sondern auch wenn zu wenig Energie aus dem Netz entnommen wird, berichtete die 'New York Times'.
210.000 Dollar an Kosten für nicht benötigten Strom wären nun auf Microsoft zugekommen, weil die Datenzentren letztlich weniger Energie benötigten, als vorausgesehen. Unbekannt ist, ob dies an zu erfolgreichen Bemühungen bei der Steigerung der Energieeffizienz liegt, oder schlicht an einer mangelnden Auslastung der Cloud-Infrastruktur.
Letztlich verleitete das Problem die Verantwortlichen vor Ort dazu, das Datenzentrum mit großen Diesel-Heizkörpern zu heizen. Dadurch wurde die Klimaanlage stärker in Anspruch genommen und der Energieverbrauch relativ sinnlos nach oben getrieben. Die Vertragsstrafe habe so letztlich um 140.000 Dollar gedrückt werden können, hieß es.
Und bei dem zusätzlichen Verbrauch handelte es sich nicht gerade um überschaubare Mengen: Die Heizungen ließen die Klimaanlagen im vergangenen Dezember an nur wenigen Tagen 5,5 Millionen Watt mehr schlucken. Wie ein Microsoft-Sprecher gegenüber der Zeitung ausführte, habe es sich um einen einmaligen Vorfall gehandelt. Die Verträge sollten daraufhin entsprechend angepasst werden. Allerdings hatte wohl nicht nur Microsoft dieses Problem. Auch Yahoo soll bereits Vertragsstrafen wegen einer zu geringen Abnahmemenge gezahlt haben.
210.000 Dollar an Kosten für nicht benötigten Strom wären nun auf Microsoft zugekommen, weil die Datenzentren letztlich weniger Energie benötigten, als vorausgesehen. Unbekannt ist, ob dies an zu erfolgreichen Bemühungen bei der Steigerung der Energieeffizienz liegt, oder schlicht an einer mangelnden Auslastung der Cloud-Infrastruktur.
Letztlich verleitete das Problem die Verantwortlichen vor Ort dazu, das Datenzentrum mit großen Diesel-Heizkörpern zu heizen. Dadurch wurde die Klimaanlage stärker in Anspruch genommen und der Energieverbrauch relativ sinnlos nach oben getrieben. Die Vertragsstrafe habe so letztlich um 140.000 Dollar gedrückt werden können, hieß es.
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Christian Kahle
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