Vivaldi - Interessanter Browser des Ex-Opera-Chefs

Es herrscht zwar kein Mangel an unterschiedlichen Browsern, dennoch tut sich nach wie vor etwas auf diesem mittlerweile hart umkämpften Markt. Neben dem neuen Microsoft-Browser Edge kommt nun auch Vivaldi, hier in der aktuellen Version 1.3.551.30 hinzu. Dieser wird unter der Führung des ehemaligen Opera-CEOs entwickelt und beherrscht auch einige neue "Tricks".

Vivaldi: Neuer BrowserVivaldi: Neuer BrowserVivaldi: Neuer BrowserVivaldi: Neuer Browser
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Der Vivaldi-Browser ist, was man unzweifelhaft auch am Namen gut erkennen kann, ein "Nachfahre" von Opera. Das liegt natürlich daran, dass Vivaldi unter der Führung von Jon von Tetzchner entsteht, dem ehemaligen Chef und Co-Gründer der norwegischen Browser-Schmiede. Treue Nutzer des letztgenannten Surf-Programms werden entsprechend in der nun veröffentlichten Tech Preview so manches ihnen bekannte Feature entdecken, allerdings hat Vivaldi auch so manche eigene bzw. neue Idee.

So unterstützt Vivaldi u. a. Mausgesten und ein Schnellstart-Interface, beides ist von Opera her bekannt, die "Beliebte Seiten"-Auswahl ("Speed Dial") haben inzwischen auch andere Anbieter eingeführt.

Interessant ist Vivaldi vor allem aufgrund seiner neuen Funktionen, beispielsweise der Möglichkeit zum Gruppieren von Tabs ("Tab Stack"): Dabei zieht man einen Reiter auf einen zweiten, wodurch über dem Tab zwei (oder mehr) schmale Linien erscheinen. Dadurch kann man beispielsweise mehrere thematische Gruppen schaffen und so für mehr Ordnung sorgen.

Außerdem ist es möglich, direkt im Browser Notizen abzulegen, diese erlauben das Anlegen eines Textes samt URL und Screenshot, wodurch man (besser als bei einem herkömmlichen Lesezeichen) festhalten kann, was eine bestimmte Webseite auszeichnet.

Optisch setzt Vivaldi auf den aktuellen Trend zum "flachen" bzw. industriellen Design, er arbeitet auch stark mit farbig markierten Tabs und vergleichbaren Elementen.

Vivaldi unterstützt außerdem H.264 in HTML5-Videos, und die Installation von Chrome-Erweiterungen. Ansonsten sind aber noch nicht alle geplanten Features verfügbar: In den kommenden Monaten soll der auf der Chromium-Engine (Blink) und auf modernen Web-Technologien wie React, Node.js sowie zahlreichen Node-Modulen basierende Browser u. a. noch einen Sync- sowie Mail-Modus erhalten. Vieles will man auf Basis von Vorschlägen der Community umsetzen, so die Macher.
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