Assange: Autobiographie soll Anwälte finanzieren

Personen aus der Wirtschaft Wikileaks-Gründer Julian Assange plant die Herausgabe einer Autobiographie. Die Rechte an dem Buch hat er bereits mehr oder weniger freiwillig verkauft.

"Ich will dieses Buch eigentlich nicht schreiben, aber ich muss", sagte er in einem Interview mit der britischen 'Sunday Times'. Schließlich benötige er dringend Geld, um seine juristische Verteidigung zu organisieren. Rund 235.000 Euro hätte ihn die Abwehr der Vorwürfe aus Schweden bereits gekostet.


Mit dem US-Verleger Alfred A. Knopf hat Assange den Angaben zufolge bereits einen Vertrag abgeschlossen, der ihm 600.000 Euro einbringt. Weitere 380.000 Euro bringt die Vergabe der Vertriebsrechte an den britischen Verlag Canongate.

Assange geht davon aus, dass die Lizenzierung für andere Märkte letztlich genug Einnahmen bringt, um auf eine Summe von rund 1,3 Millionen Euro zu kommen. Damit dürften die Anwaltskosten zumindest für Schweden gedeckt werden können, wo ihm sexuelle Nötigung vorgeworfen wird. Aber auch die US-Behörden basteln wegen der Veröffentlichung der Botschafts-Depeschen an einer Anklage.
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Es wäre sicher eine Kleinigkeit die 1,3 Millionen zusammen zu bekommen. Ein Spendenbanner auf Spiegel.de würde vielleicht schon reichen, wenn es denn im Jahre 2010 noch eine Möglichkeit gäbe für den Mann zu spenden die nicht in Kürze von allen Seiten torpediert wird. Hoffentlich sind alle Beteiligten glücklich dass da so viel Kohle für nix und wieder nix verbrannt wird. Taler Taler du musst wandern, von der einen Hand zur andern ;)
 
@ElGonzales: meinst du vlt 2011? 2010 iss ja nich mehr soo lang ^^
 
@ElGonzales: Warte mal ab, ob man überhaupt noch allzu lange mit Mastercard & Co Bücher der freien Wahl kaufen darf, wie etwa die Autobiographie von Julian Assange. Aber Geld dem berüchtigten K.K.K zukommen lassen, das machen Mastercard & Visa gerne.
 
@ElGonzales: Über einen kleinen Umweg kann man weiterhin über PayPal an Wikileaks spenden. Wikileaks hat ein Flattr Profil und Geld an Flattr kann man per PayPal senden. Wenn du nun 5€ an Wikileaks spenden willst legst du dir einfach ein Flattr Profil an, zahlst 5€ ein und flattrst dann einfach einen Wikileaks Beitrag (findest du hier: goo.gl/7lDa2 ) und sonst nichts. Am Ende des Monats geht der Betrag dann an Wikileaks.
 
@boofh: Man kann sich die Welt auch zurecht biegen, nicht wahr? Halten wir doch mal fest: Nicht Mastercard lässt dem KKK Geld zukommen, sondern irgendwelche Dritten, die dafür spenden. Ferner, auch wenn das mit den hiesigen Werten nicht übereinstimmt, ist der KKK nicht (überall) verboten und verhält sich damit so wie hier die NPD: es gibt eine Mehrheit die sie nicht mag, aber sie hat erst mal die gleichen Rechte und Pflichten wie jeder andere. Und last but not least: Die veröffentlichten Materialien unterlagen dem Urheberrecht. Die Veröffentlichung ist zwar durch das Presserecht abgedeckt, aber das ändert an der Urheberfrage nichts. Aufgrund dieses Punktes hat Mastercard die Zusammenarbeit eingestellt. Mag einem zu Recht stinken, ist aber legitim und kein Vergleich mit dem KKK, der andere Aktivitäten an den Tag legt (dazu aber schon eingangs).


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