Google will Datenschutz deutlich verbessern

Datenschutz Als Reaktion auf das versehentliche Sammeln von unverschlüsselten Daten über WLANs im Rahmen der Street-View-Fahrten hat Google jetzt deutlich strengere Datenschutzbestimmungen versprochen. Drei Kernmaßnahmen werden ergriffen. In einem Blog-Beitrag gibt Google zu, dass man seine Nutzer enttäuscht hat, deren Vertrauen man zuvor gewonnen hatte. "Wir sind uns bewusst, dass wir versagt haben", schreibt Senior Vizepräsident Alan Eustace. Deshalb hat man in den letzten Monaten darüber nachgedacht, wie man derartige Fehler in Zukunft vermeiden kann.

Maßnahme 1: Alma Whitten ist ab sofort für den gesamten Datenschutz im Unternehmen verantwortlich, sowohl bei der Entwicklung als auch beim Produktmanagement. Sie soll sicherstellen, dass sämtliche Produkte die Privatsphäre der Nutzer berücksichtigen.

Maßnahme 2: Die Google-Mitarbeiter werden geschult, um bei sämtlichen Aufgaben den Datenschutz im Hinterkopf zu behalten. Zudem müssen sie einen Verhaltenskodex unterschreiben, der zum sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten der Nutzer verpflichtet.

Maßnahme 3: Jeder Projektleiter wird verpflichtet, vor einer Produktveröffentlichung die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen zu überprüfen. Damit will man sicherstellen, dass die neuen Datenschutzregelungen nicht nur heiße Luft sind, sondern tatsächlich befolgt werden.
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