Opera mischt sich in Debatte um Adobes Flash ein

Browser In der Debatte um die Notwendigkeit und Leistungsfähigkeit von Adobes Multmedia-Technologie Flash hat sich nun auch der norwegische Browserhersteller Opera eingemischt. Nach Einschätzung des Unternehmens kommt das Web in seiner heutigen Form nicht ohne Flash aus. "Das heutige Internet ist von Flash abhängig", erklärte Operas Produktanalyst Phillip Groenvold gegenüber 'TechRadar'. "Wenn man Flash entfernt, ist das aktuelle Web nicht mehr das Gleiche", hieß es weiter. Opera werde Flash daher vorerst weiter unterstützen, um seinen Nutzern das bestmögliche Internet-Erlebnis zu bieten.

Langfristig müsse jedoch eine Umstellung auf offene Web-Standards erfolgen, was Technologien wie Flash und Microsofts Alternative Silverlight ausschließt. Diese hätten zwar ihre Berechtigung, gerade bei dynamischen Inhalten, seien aber proprietäre Technologien.

Mit Blick auf die Belastung von CPU und die Leistungsaufnahme der WLAN-Module und einiger anderer Komponenten habe die Verwendung von Flash als Video-Container schon jetzt wenig Sinn. Es gebe einen Grund dafür, das man auf manchen Geräten Eier braten könne, wenn auf ihnen Flash ausgeführt wird, so Groenvold.

Nach Meinung von Opera muss Adobe schnell aktiv werden und in die Offenheit des Internets und somit auch offene Standards investieren, um nicht an Bedeutung zu verlieren. Flash werde sonst ständig unter Angriffen von Web-Unternehmen zu leiden haben und immer seltener Verwendung finden.
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