Apple erklärt Löschung tausender "Erotik"-Apps

Handys & Smartphones In der letzten Woche hat Apple über 5.000 Anwendungen aus dem App Store entfernt, die "erotische Inhalte" angezeigt haben. Die Playboy-App sowie die Bademoden-App der Sports Illustrated durften dagegen bleiben. Der Apple-Manager Phil Schiller hat nun gegenüber der 'New York Times' erklärt, warum man diese Maßnahmen durchgeführt hat. Demnach erhielt man in der Vergangenheit einige Beschwerden von Frauen, die diverse Inhalte als erniedrigend und anstößig bezeichneten. Zudem waren Eltern nicht damit einverstanden, auf welche Apps ihre Kinder problemlos Zugriff haben.

Allerdings gibt es für diese Probleme auch eine einfachere Lösung, die eine Löschung der Apps verhindern kann. Das iPhone besitzt Jugendschutzmechanismen, mit denen sich bestimmte Inhalte sperren lassen. Dies erwähnt Schiller allerdings mit keinem Wort. Stattdessen erklärte er, warum einige Erotik-Apps nicht entfernt wurden.

Im Fall der Sports Illustrated und des Playboys handelt es sich um bekannte Unternehmen, die ihre Inhalte einem breiten Publikum in einem akzeptierten Format zur Verfügung stellen, so der Apple-Manager. Dass sich kleinere Entwickler über diese Aussage nun ganz besonders aufregen, dürfte klar sein.
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