Windows "8": Microsoft dementiert 128-Bit-Support

Windows 8 Microsoft hat Spekulationen um die Fähigkeiten und Eigenschaften des Nachfolgers von Windows 7 eine eindeutige Absage erteilt. Zum aktuellen Zeitpunkt sei noch nicht klar, wie das kommende Windows "8" aussehen oder ausgestattet sein werde.

Im Interview mit WinFuture.de sagte Jon DeVaan, Chef der Windows Core Operating System Group bei Microsoft, die für die Entwicklung der Basis des Betriebssystems zuständig ist, dass man derzeit noch nichts zu der nächsten Version von Windows sagen könne. Das Hauptaugenmerk liege vorerst weiterhin auf Windows 7.


Mit Windows 7 habe man entscheidende Veränderungen an den Entwicklungsprozessen vorgenommen und unter anderem einen Meilenstein für den Termin der generellen Verfügbarkeit eingeführt. Anders als in der Vergangenheit, als die Entwickler zum Zeitpunkt des "Release To Manufacturing" (RTM) bereits an anderen Dingen arbeiteten, konzentriere man sich also derzeit noch voll auf Windows 7.

Dadurch werde sicher gestellt, dass die OEM-PC-Hersteller und die anderen Partner im Ökosystem ihre Arbeit für Windows 7 gut zu Ende bringen und Ergebnisse von hoher Qualität liefern können, so DeVaan. Windows 7 sei aktuell noch der Mittelpunkt, weshalb man noch nicht an einem Punkt angekommen sei, an dem man bereits über den Nachfolger sprechen könne.

Bisher sei auch noch nicht abzusehen, welche Eigenschaften und Ausstattung die nächste Version haben könne. Gleichzeitig erteilte DeVaan auch Spekulationen um eine mögliche Unterstützung für 128-Bit-Systeme eine Absage. Man habe entsprechende Berichte zwar ebenfalls wahrgenommen, diese seien jedoch vollkommen substanzlos.
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das ist wohl des gutes zu viel. Es gibt noch nicht so viele SPiele und ANwendungen mit 64 bit unterstützung
 
@sapphire_fan: Nur weil manche Vereine unfähig sind ihre Programme auf x64 zu portieren heisst es nicht dass der Fortschritt stehen bleiben muss. Größere Wortbreite hat in vielen Bereichen erhebliche Performancesteigerungen. 64 Bit war z. B. nötig damit die Programme mehr als 3.5GB Adressieren können ohne einen Handstand machen zu müssen.
 
@darkfate: Total komisch finde ich das. Dabei ist es nicht mal so schwer 64 Bit zu programmieren... Eine Möglichkeit könnte aber sein, das 64 Bit Programme mehr Speicher brauchen. 128 Bit ist sicher ne nette Idee... aber 16 Byte pro Zeiger und dazu noch neue Hardware ist schon ein großer Scrhritt, der zum aktuellen Zeitpunkt wohl tatsächlich übertrieben wäre!
 
@silentius: immerhin reden wir von Server-Systemen. Server werden sicherlich weit vor den PC-Nutzern eine 128-Bit-Anbindung nötig haben. Aber ich seh das wie du. Das wäre Momentan reine Geldverschwendung, da sich ja jetzt erst 32-bit in Luft auflöst. Ich kann mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen, was denn eine 128-Bit-Anwendung für Vorteile bringt. Speicher kann 64-Bit ja genug adressieren. Ist es wirklich nur der Geschwindigkeitsvorteil?
 
@CruZad3r: "da sich ja jetzt erst 32-bit in Luft auflöst" - bis das so weit ist, wird noch viel Wasser den Rhein runterfließen.


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