Microsoft klagt wegen Schadcode in Werbebannern

Recht, Politik & EU Microsoft hat am Donnerstag fünf Klagen eingereicht, um ein wachsendes Problem zu bekämpfen. Immer häufiger werden Werbebanner genutzt, um Schadcode über das Internet zu verbreiten. In der Vergangenheit hat Microsoft mit den Werbenetzwerken zusammengearbeitet, um das so genannte "Malvertising" in den Griff zu bekommen, doch nun ging man erstmals vor das Gericht. Vor dem King County Superior Court in Seattle wurden fünf Klagen gegen noch unbekannte Täter eingereicht.

In den Klagen beschreibt der Konzern, wie die Täter vorgegangen sind, um ihren schadhaften Code zu verbreiten. Im Wesentlichen versuchen sie ihn als harmlose Werbenanner zu maskieren. Oftmals geben sie sich als großes Unternehmen aus, um auch reichweitenstarke Internetangebote mit den Anzeigen zu erreichen.

Erst am Dienstag berichteten wir darüber, dass die Webseite der New York Times schädliche Werbebanner ausgeliefert hat. In Form von erscheinenden Pop-Ups wurden die Besucher dazu aufgefordert, einen angepriesenen Antiviren-Scanner auf ihr System zu installieren. Um dieser Aufforderung etwas mehr Nachdruck zu verleihen, wurde obendrein eine Schadcode-Infektion vorgespielt. In Wirklichkeit handelte es sich bei der angesprochenen Sicherheitslösung um sogenannte "Scareware".
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