New York Times zeigte schädliche Werbung an

Viren & Trojaner Am vergangenen Wochenende bekamen die Besucher der "New York Times"-Webseite tückische Werbeanzeigen zu sehen. Durch einen Trick scheint es Betrügern gelungen zu sein, die besagten Banner anzeigen zu lassen.

In Form von erscheinenden Pop-Ups wurden die Besucher dazu aufgefordert, einen angepriesenen Antiviren-Scanner auf ihr System zu installieren. Um dieser Aufforderung etwas mehr Nachdruck zu verleihen, wurde obendrein eine Schadcode-Infektion vorgespielt. In Wirklichkeit handelte es sich bei der angesprochenen Sicherheitslösung um sogenannte "Scareware".


Scareware ist dafür bekannt, den Opfern eine dubiose Schadcode-Infektion, welche vorgeblich durch den Kauf des umworbenen Produkts entfernt werden könnte, vorzuspielen.

Diese dargestellte Werbung stieß bei den Lesern der "New York Times"-Webseite jedoch auf keinen großen Gefallen und prompt beschwerten sich hunderte der Besucher. Daraufhin wurde die zwielichtige Anzeige von der Webseite entfernt.

Im Vorfeld scheinen sich die Betrüger als herkömmliches Unternehmen gegenüber der New York Times ausgegeben zu haben. Zudem sollen anfangs herkömmliche Werbe-Inhalte dargestellt worden sein.

Erst im Laufe des Wochenendes soll die schädliche Werbung aufgetaucht sein, hieß es in einem veröffentlichten Artikel. Künftig will man in diesem Zusammenhang besondere Vorsicht walten lassen.
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Gucken die Redakteure und Angestellten der NYT eigentlich nie auf ihre eigene Webseite :) sonst wäre ihnen das doch sicher auch selbst aufgefallen.
 
@michael_dugan: Natürlich, weil die 24/7 auf ihrer Webseite unterwegs sind.
 
@michael_dugan: bin mal so frei und gehe davon aus dass sie dort nen admin bereich haben wo deren Redakteure News verfassen können. Angestellte werden folglich mehr zeit im admin bereich verbringen als die anzeigen durchzublättern.
 
@Sm00chY: Die NYT ist kein Käseblatt aus dem tiefsten Westen. Wenn sowas nicht auffällt, ist es peinlich. Für sowas hat man Admins, die entsprechend geschult sind und bei Änderungen einen Check machen. Ausserdem Systeme, welche nicht einfach Änderungen ungefragt ins Frontend nehmen.
 
@michael_dugan: Doch bestimmt aber die haben alle ADBlock ,-)


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