WorldPay-Hack bringt bis heute Millionenschaden

Hacker In den USA haben die Behörden derzeit mit den Nachwirkungen eines Angriffs auf den Payment-Dienstleister RBS WorldPay zu tun. Gestohlene Daten werden bis heute in großem Stil ausgenutzt. Das Unternehmen, das Kreditkarten-Transaktionen verarbeitet, wurde im November des letzten Jahres Opfer eines Hacks. Die Angreifer entwendeten damals Daten von 1,5 Millionen Kreditkartenbesitzern. Die Informationen wurden genutzt, um gefälschte Karten zu produzieren.

Das FBI veröffentlichte nun Überwachungskamera-Fotos, auf denen zwei Verdächtige zu sehen sind. Diese sollen kurz nach dem Hack binnen 10 Stunden Geld von rund 100 Konten abgehoben haben.

Insgesamt soll in der Folgezeit ein Schaden von bislang 9 Millionen Dollar entstanden sein. Das Geld wurde laut einem Bericht von 'Fox News' an 130 Geldautomaten in 50 Städten abgehoben. Da es sich vermutlich jeweils nicht um die selben Täter handelt, wurden die Daten offenbar über das Internet weiterverkauft.

Möglich sei nach Angaben des FBI auch, dass es sich um die Taten eines organisierten Verbrecherringes handelt. Dessen Mitglieder hätten in diesem Fall das Geld abgehoben und vermutlich einen Teil abgeführt.
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