Hoher Schaden: Jugendlicher fälschte Kreditkarten

Recht, Politik & EU In den USA hat sich ein Jugendlicher des Betruges in mehreren Fällen für schuldig bekannt. Seine Aktivitäten im Internet richteten einen Gesamtschaden in Höhe von rund 300.000 Dollar an.

Der 15-Jährige gab insgesamt 33 Straftaten im Zeitraum von März bis Juni dieses Jahres zu. Die Polizei setzte dem Treiben letztlich ein Ende. Bei einer Hausdurchsuchung stellte sich heraus, dass es sich bei dem Täter um einen Minderjährigen handelt. Der Prozess fand am Childrens Court in Perth statt.


Der Jugendliche hatte insgesamt sechs Unternehmen offiziell Eintragen lassen, die ihm als Rückendeckung dienen sollten. Auf deren Namen stellte er unter anderem Schecks aus, die nie eingelöst werden konnten.

Deutlich Höher lag der Schaden hingegen bei der Erstellung von gefälschten Kreditkarten. Dafür nutzte der Täter Informationen, die er während seiner Tätigkeit für eine Fastfood-Kette entwendete. Beim Bezahlen kopierte er die Magnetstreifen auf Dummies und erzeugte so Karten, die für automatische Systeme nicht von den Originalen zu unterscheiden waren.

Allerdings wurde ihm dies zum Verhängnis. Mitarbeiter aus dem Sicherheitsteam von Banken erkannten die Fälschungen. Daraufhin wurde die erste Karte gesperrt, mit der Zweiten hob der Jugendliche allerdings noch 5.592 Dollar ab.

Das Gericht will nun eine angemessene Strafe aussprechen. Diese habe zum Ziel, dem Jugendlichen zu zeigen, dass er für weitere solcher Taten ins Gefängnis kommt. Eine Vorstrafe lag noch nicht vor.
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Mit 15? Respekt! Dürfen Kinder unter 16 Jahren in Amerika arbeiten? Wusst ich garnicht. Ich glaube, der Junge hat sich seine berufliche Zukunft schon gesichert, es gibt mit Sicherheit einige Firmen, die ihn mit Kusshänden nehmen würden.
 
@Sponger: So überragend war die Leistung auch nicht. Ein Kartenlesegerät ist leicht käuflich zu erwerben und Tutorials gibt es genug im Internet. Also keine geistige Eigenleistung, die einem Unternehmen wichtig wäre ^^
 
@Sponger: muss da C zustimmen. gibt sicher irgendwo son kit zu kaufen wo ziemlich jeder des ding benutzen kann. wenn dann wär interessant wie er des mit den firmen gemacht hat, aber sonst halt n scriptkiddy^^
 
@schumischumi: entnimmst du woher? Meinst du jeder Hacker und 18 isn Scriptkiddie? Meinst du, nur weil es möglich ist sich Hacking-Scripts irgendwo aus dem Netz zu ziehen macht das jeder so? (in einem Gewissen Maß ist das ja normal, muss ja nicht das Rad neu erfinden) Es gibt auch noch Leute die selbst Hand anlegen.. und da hat das Alter nur eine Untergeordnete Rolle. Klar gibts viele "dumme" Kinder..aber es sind alnge nicht alle so. Und ich würd hier nicht sagen dass es ein Scriptkiddie gewesen sein muss. Vielleicht hat ers auch einfach drauf? Aber nein ein 15jähriger darf ja nich mehr drauf ham als ein Profi..
 
@samin: wowowow jetzt mal langsam. aus den informationen aus dem text ist nicht zu schliessen, dass es sich um einen technisch höchst aufwendigen coup gehandelt hat. sondern rein, dass er n creditkartenschreiber/leser verwendet hat. ausserdem gibt der text nix her dass der typ n profi is. daher geh ich vom standard 15 jährigen + kriminelles potential aus. dh. er geht den einfachsten weg um schnell an geld zu kommen! wenn du textquellen findest die des wiederlegen, tuts mir natürlich leid.___edit: hier noch auszug aus wikipedia "Ein Skriptkiddie (von „Skript“ und „Kid“) ist jemand, der leicht bedienbare, vorgefertigte Programme benutzt, um unerlaubt in fremde Computer- und Netzwerksysteme einzudringen... ", wenn man die definition auf den speziellen fall portiert, ist meine bezeichnung durchaus korrekt :p


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