 Laut einem Bericht der britischen Webseite ' The Telegraph' wurde erstmals ein Fall dokumentiert, bei dem im Schlaf das Internet genutzt wurde. Die betroffene Frau verschickte sogar mehrere E-Mails.
So haben Forscher der Universität von Toledo in einem medizinische Journal beschrieben, wie eine 44 Jahre alte Frau abends um 22 Uhr ins Bett ging. Zwei Stunden später stand sie wieder auf und ging in den nächsten Raum. Dort schaltete sie den PC ein, stellte die Internetverbindung her, loggte sich in ihr E-Mail-Programm ein und schrieb insgesamt drei E-Mails.
Bei dem Text soll es sich um eine zufällige Mischung aus Groß- und Kleinbuchstaben gehandelt haben. Diese waren schlecht formatiert und sprachlich eher ungewöhnlich. Sie forderte den Empfänger auf, am nächsten Tag um 16 Uhr zu erscheinen und Wein und Kaviar mitzubringen. Am nächsten Tag konnte sie sich an nichts mehr erinnern. Als sie davon erfuhr, war sie verständlicherweise geschockt.
Diese Art des Schlafwandelns wird von den Forschern auch als "zzz-mailing" bezeichnet. Es unterscheidet sich grundsätzlich vom klassischen Schlafwandeln, da komplexe Vorgänge abgearbeitet werden müssen. Dazu gehört einerseits die Eingabe von Passwörtern als auch das Formulieren einer Nachricht.
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