Display-Licht kann Einschlafstörungen verursachen
Die Nutzung von Notebooks und Tablets am späteren Abend kann Einschlafstörungen zur Folge haben. Denn das Licht, mit dem die Displays der Geräte durchleuchtet werden, hat einen Einfluss auf den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus in der Körper-Chemie.
Laut einer Untersuchung des Lighting Research Centers am Rensselaer Polytechnic Institute genügt eine Nutzungsdauer von zwei Stunden, um die Menge des am Abend ausgeschütteten Hormons Melatonin zu reduzieren. Melatonin ist für die Steuerung des Schlaf-Rhythmus zuständig. Insbesondere bei Jugendlichen wurde daher beobachtet, dass sie nach längerem Aufenthalt vor einem herkömmlichen Display schlechter einschlafen können.
Finanziert wurde die Untersuchung von Sharp. Der japanische Konzern gehört zu den größten Display-Herstellern weltweit. Die Ergebnisse der Studie sollen bei ihm - und wohl auch bei anderen Produzenten - Einfluss auf die zukünftige Entwicklung von Display-Beleuchtungen führen. So könnte man beispielsweise darauf achten, das Lichtspektrum so zu gestalten, dass der Melatonin-Haushalt möglichst wenig beeinflusst wird.
Die Erkenntnisse lassen aber auch einen weiteren Schluss zu: Viele Menschen fühlen sich im Winter oft müde, teilweise kommt es zur sogenannten Winterdepression. Die Ursache hierfür liegt darin, dass wegen des kurzen Zeitraums, in dem es Tageslicht gibt, mehr Melatonin produziert wird als an langen Sommertagen. Um dem entgegenzuwirken, werden Licht-Therapien empfohlen, bei denen man sich längere Zeit dem Licht von Tageslicht-Lampen aussetzt.
Die Reduzierung der Melatonin-Produktion durch Display-Licht könnte hier ebenfalls ein Ansatz sein. Entsprechend gesteuerte Lichtspektren würden hier in der dunklen Jahreszeit ebenfalls den Effekt einer Licht-Therapie haben - und dies, ohne gelangweilt in eine Lampe zu schauen, sondern beispielsweise bei einer kurzweiligen Unterhaltung mit einem Spiel oder einem Video.
Aktuell lautet die Empfehlung der Wissenschaftler allerdings vor allem: Am späteren Abend sollte die Display-Helligkeit vom Tablet oder Notebook möglichst weit heruntergeregelt werden. Noch besser ist es natürlich, einige Zeit vor dem Schlafengehen gänzlich auf ihre Nutzung zu verzichten.
Finanziert wurde die Untersuchung von Sharp. Der japanische Konzern gehört zu den größten Display-Herstellern weltweit. Die Ergebnisse der Studie sollen bei ihm - und wohl auch bei anderen Produzenten - Einfluss auf die zukünftige Entwicklung von Display-Beleuchtungen führen. So könnte man beispielsweise darauf achten, das Lichtspektrum so zu gestalten, dass der Melatonin-Haushalt möglichst wenig beeinflusst wird.
Die Erkenntnisse lassen aber auch einen weiteren Schluss zu: Viele Menschen fühlen sich im Winter oft müde, teilweise kommt es zur sogenannten Winterdepression. Die Ursache hierfür liegt darin, dass wegen des kurzen Zeitraums, in dem es Tageslicht gibt, mehr Melatonin produziert wird als an langen Sommertagen. Um dem entgegenzuwirken, werden Licht-Therapien empfohlen, bei denen man sich längere Zeit dem Licht von Tageslicht-Lampen aussetzt.
Die Reduzierung der Melatonin-Produktion durch Display-Licht könnte hier ebenfalls ein Ansatz sein. Entsprechend gesteuerte Lichtspektren würden hier in der dunklen Jahreszeit ebenfalls den Effekt einer Licht-Therapie haben - und dies, ohne gelangweilt in eine Lampe zu schauen, sondern beispielsweise bei einer kurzweiligen Unterhaltung mit einem Spiel oder einem Video.
Aktuell lautet die Empfehlung der Wissenschaftler allerdings vor allem: Am späteren Abend sollte die Display-Helligkeit vom Tablet oder Notebook möglichst weit heruntergeregelt werden. Noch besser ist es natürlich, einige Zeit vor dem Schlafengehen gänzlich auf ihre Nutzung zu verzichten.
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Christian Kahle
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