China: WoW-Goldfarmer sollen 20% Steuern zahlen

PC-Spiele Wie das Wall Street Journal berichtet, plant die chinesische Regierung ein neues Gesetz, in dem der Steuersatz für Einkünfte aus virtuellem Geld geregelt wird. Davon dürften vor allem die so genannten Goldfarmer betroffen sein.

Dabei handelt es sich um Spieler, die in Online-Rollenspielen wie World of Warcraft virtuelle Güter erwirtschaften und diese dann gegen echtes Geld eintauschen. Laut dem Bericht des Wall Street Journals sind allerdings auch andere Bereiche betroffen, unter anderem der Chat-Service QQ.


Dieser Dienst erhielt in China in den letzten Monaten sehr viel Aufmerksamkeit und ist entsprechend populär. Man hat dort die Möglichkeit, so genannte Q-Geldstücke zu verdienen, die anschließend in andere virtuelle Güter eingetauscht werden können, beispielsweise in Onlinespielen.

Die chinesische Regierung befürchtet, dass es zu einer Inflation kommen könnte, wenn das Internetleben Auswirkungen auf die reale Wirtschaft hat. Laut den Marktforschern von iResearch wächst der Markt für virtuelles Geld in China jährlich um 15 bis 20 Prozent. Inzwischen sollen virtuelle Beträge im Wert von mehreren Millionen Euro gehandelt werden.
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Warum auch nicht? Klingt für mich logisch. Umsätze von Unternehmen werden schließlich versteuert. Wenn also jemand im Rahmen seines Unternehmes Leute beschäftigt die Dienstleistungen dieser Art erbringen, und der Unternehmer damit Umsätze einfährt, warum sollte das nicht der Steuer unterliegen?
 
@Pygmalion1: Ja und sicherlich mindert es auch die Zahl der Goldfarmer...zumindest hoff ich das, auch wenn meine Zeit der MMORPG's schon vorbei ist. Sie machen einfach in zu vielen Games die balance kaputt.
 
@Pygmalion1: Stimmt, das habe ich nicht bedacht. Das wäre dann ein angenehmer Nebeneffekt. Interessant ist jedoch der Gedanke, dass Umsätze aus einer rechtswidrigen Handlung (Verstoß gegen die Lizenzbedingungen von Activision Blizzard) von der chin. Regierung als taugliche und versteuerbare Einnahmequelle gesehen werden.
 
@Pygmalion1: Das stimmt allerdings. Vielleicht ergibt sich für Blizzard daraus auch ein Grund härter dagegen vorzugehen. Von dem von China auf diese Art eingenommenem Geld werden sie jedenfalls nichts sehen. Könnte eine interessante Entwicklung geben.
 
@Gnahhh: [ Vielleicht ergibt sich für Blizzard daraus auch ein Grund härter dagegen vorzugehen. ] - - - - - Uiii. . . ! da würden sich aber dann die chinesen mal ganz doll fürchten und sich in die hosen machen wenn sich der "mächtige" spielehersteller "Blizzard" mal ganz böse aufregt und vllt. sogar noch vor gericht ziehen möchte. . . . .! :-)


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