Australien plant Internet-Zensur im Stile Chinas

Recht, Politik & EU Die Regierung Australiens plant eine massive Zensur von unerwünschten Internet-Inhalten, die der in repressiven Regimen wie in China oder im Iran nicht nachsteht. Nachdem die Provider bereits mit schwarzen Listen arbeiten sollen, die den Zugang zu eindeutig illegalem Material auf ausländischen Servern blockieren, folgt nun der nächste Schritt: Der Senator Steve Fielding fordert eine vollständige Sperrung von Porno- und Fetisch-Seiten.

Fielding gehört der Partei Family First an. Diese will im Namen des Jugendschutzes durchsetzen, dass entsprechende Inhalte zukünftig nicht etwa nur durch Altersverifikationssysteme für Minderjährige blockiert werden. Sie sollen gänzlich aus dem Internet verschwinden.

Mit Nick Xenophon verlangt ein anderer Senator außerdem die Ausweitung der Blockade auf Online-Casinos. Diese dürfen in Australien selbst zwar nicht betrieben werden, allerdings nutzen Anwender in dem Land entsprechende Angebote im Ausland.

Die Vorstöße bestätigen damit die Befürchtungen, die bereits seit einiger Zeit von den Providern geäußert wurden. Diese hatten stets die Gefahr betont, dass Filter zur Sperrung von strafbewerten Inhalten wie Kinderpornographie letztlich Begehrlichkeiten diverser Interessengruppen wecken und einen schnellen Ausbau der Zensur ermöglichen.
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