Iron: Google Chrome-Ersatz jetzt mit Werbeblocker

Browser Als Google vor nun knapp eineinhalb Monaten seinen eigenen Browser Chrome vorstellte, war die das Interesse zunächst groß. Inzwischen ist jedoch vor allem aufgrund von Datenschutzbedenken etwas Ruhe eingekehrt. Jetzt kommt eine Chrome-Variante mit eingebautem Werbeblocker.

Es handelt sich dabei um den von der kleinen Softwareschmiede SRWare entwickelten Browser "Iron". Dieser basiert zwar auf dem Googles Chrome zu Grunde liegenden Chromium, ist aber kein offizielles Produkt des Suchmaschinenbetreibers. In der ersten Version hatte Entwickler Stefan Ries sämtliche Funktionen entfernt, die Kontakt zu Googles Servern aufnehmen.


Inzwischen hat er die Software weiterentwickelt, wobei sich Ries an den Wünschen der Anwender orientieren will. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die jetzt erfolgte Integration eines Werbeblockers. Nach Angaben des Entwicklers war dies besonders häufig gefordert worden.

Der Ansatz basiert auf einer Filterliste, in der die URLs von Werbe-Servern aus dem Internet zusammengefasst werden, um sie am Anzeigen von Bannern oder anderen Werbemitteln zu hindern. Die Block-Liste steht auf der Homepage des Autors zum Download bereit. Sie muss nach dem Herunterladen lediglich in das Stammverzeichnis der Installation von SRWare Iron eingefügt werden.

Wer Iron mit Ad-Blocking verwenden will, muss zuvor auf die jüngste Version aktualisieren, da ältere Ausgaben den Werbeblocker nicht unterstützen.

Weitere Informationen: SRWare Iron

Download: SRWare Iron (10,2 MB)
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Google hat den Browser sicherlich nicht NUR wegen der Werbung entwickelt, doch dachte man sich sicher auch was dabei, den Werbeblocker wegzulassen. Das jetzt eine Version auftaucht, die alles negative von dem offiziellen Produkt nicht mehr hat, ist sicherlich unschön für Google. Vllt. ist das ein Grund gegen Opensource, wer weiß. Klar nutzen nich viele die Alternative aber man muss sich mal vorstellen, wenn das so wäre, dann wäre das für Google ein ziemliches Schaf, das produkt.
 
@Heimchen: Hier Mutmaßungen aus der Open Source-Community wieso Google Chrome entwickelt hat: http://www.kdedevelopers.org/node/3660 (auf englisch). Demnach ist es ihnen ziemlich egal oder sogar recht, daß jemand Chrome forkt.
 
Die Filterliste ist die, die auch in Opera benutzt werden kann! Die Versionsnummer 015B kam mir doch bekannt vor :-)
 
@moribund: Jeder Kupfert von jedem ab. Das ist in jeder Softwaresparte (teilweise sogar übergreifend) so und nur so bleibt man Geschäftsfähig, Opera hat sein Design ja vor kurzem auch "verbessert"
 
@darkalucard: Und wo abgekupfert? @moribund: Der Adblocker ist gut, nur Layerads schafft er nicht.. stört mich aber auch nicht, so wie die meiste Werbung nicht. Solange sie nicht nervt oder stört sollen die Webmaster die Unterstützung bekommen.


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