Microsoft verbessert die Windows-Echtheitsprüfung

Windows Im August musste Microsoft eine Panne bei der Echtheitsprüfung von Windows (WGA) eingestehen. Tausende Windows-Lizenzen wurden als illegal erkannt, obwohl es sich um legal erworbenen Ausgaben des Betriebssystems gehandelt hat. Die Entwickler der Echtheitsprüfung haben nun in ihrem Blog angekündigt, dass man einige zusätzliche Maßnahmen ergriffen hat, um derartige Ausfälle zukünftig zu vermeiden. Damals war ein fehlerhaftes Update der Aktivierungsserver für die Panne verantwortlich. Derartige Probleme will man zukünftig früher erkennen, idealerweise bevor es bei den Kunden zu Problemen kommt.

Auch die Reaktion des WGA-Teams soll schneller erfolgen. Um dies zu gewährleisten, wurden diverse Notfallübungen durchgeführt. In Nordamerika wurde sogar eine kostenfreie Hotline eingerichtet, die rund um die Uhr bei Aktivierungsproblemen zur Verfügung steht. Auch außerhalb der USA will man diese Notfall-Hotlines einrichten.

Wer bei der Aktivierung fälschlicherweise die Meldung erhält, dass seine Windows-Lizenz illegal ist, soll nun schneller Hilfe erhalten. Innerhalb von zwei Wochen soll man ein so genanntes "Legalization Kit" aus Redmond erhalten, das den Fehler aus der Welt schafft. Da man das Betriebssystem nach der fehlgeschlagenen Aktivierung noch 30 Tage nutzen kann, ist diese Wartezeit angemessen.
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