Student klagt gegen Microsoft WGA-Echtheitsprüfung

Microsoft Microsoft versucht mit seinem Windows Genuine Advantage (WGA) Programm seit Jahren gegen die illegale Verbreitung seiner Betriebssystems vorzugehen. Unter anderem wurde eine Echtheitsprüfung eingeführt, die bei bestimmten Downloads durchgeführt werden muss. Ein chinesischer Student hat nun laut Medienberichten Klage gegen Microsoft und die Niederlassung des Unternehmens in China eingereicht, weil er seine Persönlichkeitsrechte und die Datenschutzbestimmungen durch das WGA-Programm verletzt sieht.

Der Student von der Universität Peking behauptet in seiner Klage, dass Microsofts Echtheitsprüfung und die in Windows Integrierten WGA-Funktionen ständig Daten sammeln und diese an Microsoft weiterleiten. Dies gefährdet seiner Ansicht nach die Sicherheit der Informationen und die Privatsphäre der Anwender.

Er fordert nun die Kündigung des im Rahmen der Installation eingegangenen Geschäftsverhältnisses und die Löschung aller über ihn bei Microsoft gespeicherten Daten. Der Softwarekonzern soll ihm außerdem ein Werkzeug zur Deinstallation bereit stellen und sich in den überregionalen Zeitungen Chinas bei ihm entschuldigen.

Als wäre dies nicht genug, verlangt er auch noch Bereitstellung kostenloser Technischer Unterstützungsleistungen und eine Entschädigung in Höhe von umgerechnet rund 130 Euro.
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