Erben dürfen nach eurem Tod nicht euren Facebook-Chat lesen

Die Meisten dürfte es ohnehin nur wenig interessieren, wer nach ihrem Ableben in ihrem digitalen Nachlass herumstöbert. Trotzdem wird es so Manchen beruhigen, dass die Erben zumindest nicht einfach Zugang zum Facebook-Konto bekommen, wenn man ... mehr... Tod, Friedhof, Grab Bildquelle: Jim Linwood (CC BY 2.0) Tod, Friedhof, Grab Tod, Friedhof, Grab Jim Linwood (CC BY 2.0)

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Weiß nicht. Ich verstehe ja, was die Kollegen sagen - und was sie meinen -- aber am Ende ist es doch irgendwie ein Schlag ins Gesicht.

"Früher" hat man ja auch die Briefe dann gelesen, wenn man nur derer habhaft werden konnte. Das war dann auch kein Fall von "aber der hat mich ja da beleidigt, einself", sondern es war ein Fall von, es gibt da ein Überbleibsel des bzw der nicht mehr unter uns weilenden Sohns, Tochter, Geschwisterchens; Freundes, Verlobten, sonstwie anderweitig Verbandeltem.

Gottseidank wiegt das Fernmeldegeheimnis schwerer als das Bedürfnis der Angehörigen nach Abschluß; ich persönlich kann zumindest sagen, daß es bei mir keinen Facebookchat zu holen gibt, auch nicht wenn ich irgendwann unterm Auto liegenbleiben sollte.
 
@RalphS: naja, ich denke, Facebook wertet doch alles aus, und nutzt die Daten wie sie wollen <- egal ob das jetzt persönlich oder wirtschaftlich ist ...

Dass man den Eltern keinen Zugang gewährt "NA GUT" (wenn auch fraglich) ... aber warum gibt es dann niemanden welcher das "unabhängig" und Neutral "auswertet"!?!?

<- mich würde das nicht sonderlich viel Interessieren, wenn meine privatesten Daten öffentlich werden würden (nach meinem ableben) ... was soll ich dann bitte "verstecken" ...
=> das einzige was PRIVAT ist, sind zusammenhänge zu anderen Personen <- aber selbst da gibt es nicht wirklich was, was Eltern, Geschwister oder Kinder vorenthalten wollen müsste!
 
@RalphS: Als Erbe ist man Gesamtrechtsnachfolger und darf Briefe und E-Mails des Verstorbenen öffnen und lesen.
Wenn die Eltern also die Zugangsdaten gehabt hätten hätten sie den Account auch durchsuchen dürfen, daher finde ich das Urteil schon etwas Zweifelhaft. Ist ja quasi so, als ob der Vermieter eines Verstorbenen sich weigert den Briefkastenschlüssel, der bei dem Autounfall verbrannt ist, rauszugeben. Wie gesagt, etwas zweifelhaft dieses Urteil.

Edit: gab schon mal einen ähnlichen Fall, da wurde AOL gebeten die Zugangsdaten eines Verstorbenen an die Erben zu geben und hat sich geweigert. Dort wurde dem Erben Recht gegeben.
 
Das war ja wohl mal wieder die völlig falsche Herangehensweise.
Man sagt doch nicht was man wirklich will in so einem Fall.
Also neues passwort schicken lassen und zugangsdaten zum email Account besorgen. fertig
 
@Trabant: Das geht eben nicht! Sobald das Profil im "Gedenkmodus" ist, ist kein Einloggen mehr möglich. Selbst das Originalpasswort nützt nichts mehr. Wenn der Account-Inhaber vorher eine Person für diese Situation ausgewählt hat, kann sich diese einloggen, aber nur noch das Profilbild ändern.
 
@regulator: Woher soll denn so ein verein wie Gesichtsbuch wissen das ich ins gras gebissen habe wenn man es ihnen nicht auf die nase bindet?
 
@Trabant: genau das hat in diesem Fall aber ein Bekannter der Toten getan und darum hat Facebook das Profil in den Gedenkmodus versetzt bevor die Eltern (die die Zugangsdaten der Tochter hatten) darauf zugreifen konnten.
 
@lufkin: Dann würd ich mal den "Bekannten" unter die Lupe nehmen, warum der so wild darauf war, dass der Gedenkmodus eingesetzt wird.
Und wieso kann IRGENDEINER das einfach melden und es wird gemacht? Müsste das nicht ein (beglaubigter) Angehöriger machen?
 
@kontrapunkt: Den Namen des Bekannten gibt Facebook aus Datenschutzgründen eben auch nicht heraus.
 
@regulator: Ja, aber warum konnte er den Account einfach so in den Gedenkmodus setzen? Könnte ich jetzt (theoretisch) hingehen und sagen 'regulator' ist tot, setzt seinen Account in den Gedenkmodus? Als mein Vater verstorben ist (und das ist noch nicht so lange her), brauchte ich selbst für das Löschen seines Eintrags im Telefonbuch eine beglaubigte Kopie des Totenscheins. Und bei Facebook kann das jeder "Spacko" machen? Allein aus diesem Grund finde ich das Urteil falsch. Für mich ist der Gedenkmodus in diesem Fall unrechtmäßig eingesetzt worden und muss daher aufgehoben werden!
 
@kontrapunkt: Der Gedenkmodus wäre unrechtmäßig, wenn die Person noch leben würde. Das ist aber hier nicht der Fall. Wie das Facebook nachprüft weiß ich nicht. Ich habe das mal gesucht und das entsprechende Formular bittet um das Hochladen eines Nachweises.
 
Eine wesentliche Information fehlt dem Artikel!

Das Kind starb weil es vor eine U-Bahn "stürzte", der Fahrer verklagt die Eltern auf Schadensersatz aufgrund des Traumas das er dadurch erhielt, unter der Behauptung das Kind habe einen Suizid begangen!
Nun wollten die Eltern, die das bestreiten, eben diese Chatprotokolle als Beweis heranziehen, das es keine Suizidtendenzen bei dem Kind gab es also ein Unfall war, was Versicherungstechnisch wichtig ist und sie aus der Finanziellen Verantwortung entlassen würde.

Jetzt kann sich jeder selbst eine Meinung zu diesen speziellen Fall bilden.
 
@Kribs: dann sollten sich aber nicht die eltern sondern die Polizei oder ein Amt mit einverständnis der eltern machen.
 
@My1: Wohl eher der entsprechende Anwalt, oder?
 
@bigspid: oder eben der, aber eben eine mehr oder weniger Neutrale person.
 
@My1: In diesen Fall scheint der Amts-Schimmel wieder mal eine Akute nicht Zuständigkeit phobie zu haben.
 
@Kribs: Krass...als Fahrer die Eltern auf Schadensersatz verklagen zu wollen ist grotesk. Abgesehen von der menschlichen Seite, dass die Eltern erstmal selbst ein Trauma des Verlustes zu verarbeiten haben, dann auch noch sachlich gesehen die Schuld bei denen zu suchen.

Vielen Dank für den Nachtrag! Das erklärt hier nochmal einiges.
 
@bigspid: Nein nicht grotesk, ist ist nun mal Formaljuristisch notwendig, den "Schädiger" zu verklagen um einen Titel auf die Ansprüche zu erlangen, oder eben nicht, wer den Titel nachher tilgen muss steht auf einen anderen Blatt.
Es gibt fälle da stehen Versicherungen erst ein wenn der Junistiche Weg abgeschlossen ist, ob das auch hier der Fall ist kann ich nicht beurteilen.
 
@Kribs: Aber in diesem Fall ist der Schädiger verstorben. Und ich kenne kein Gesetz in Deutschland, bei dem dann ein Schadensersatzanspruch auf die Erben übergeht.
 
@bigspid: Kompliziert und als Laie vermutet, hypothetisch kommen Zwei oder drei Rechtslagen in Frage.

1. Die Eltern als Erben haften in Höhe des Ererbten für die Schäden.

Eher wahrscheinlich.

2. Die Eltern haften wegen Sorgfaltsverletzung bzw. Aufsichtspflichtverletzung für den Schaden die ihr Kind vermeintlich verursacht hat.
https://dejure.org/gesetze/BGB/832.html

3. Es könnte auch den Profanen Grund haben, das bei einer Verteilung erst die Haftpflichtversicherung eintritt.

Alles NUR Vermutungen meinerseitz.
 
@bigspid: Doch. Treten Erben das Erbe an, stehen sie auch dafür gerade.
 
@bigspid: na ja, es ist schon was anderes den Tod als fahrer mit zu erleben als das man als eltern davon benachrichtigt wird.
Wer weiß schon wie das auf die Psyche wirkt wenn man dann noch bremst aber nichts retten kann. Evtl: kann man dann Jahre nicht mehr Arbeiten und muss regelmäßig zur Therapie. Irgendwer muss für den Seelischen und Finaziellen schaden gerade stehen. Natürlich muss man hier die Trauerphase der Eltern zunächst beachten.
 
@Devil7610: Ich möchte mir nicht vorstellen wie es ist das eigene Kind zu verlieren. Und das hört sich jetzt zwar völlig daneben an, aber ich könnte es eher verkraften am selbstverschuldeten Tod eines Fremden beteiligt zu sein (natürlich unter der Prämisse mein möglichstes getan zu haben es zu verhindern!) als das eigene Kind zu verlieren. Ich will hier aber auch keine Diskussion los treten, was davon schlimmer für den jeweiligen Menschen ist, aber das Trauma der Eltern würde ich hier nicht klein reden. Die Jahre Therapie kommen wohl auf alle Beteiligten zu.
 
@bigspid: außerdem kennt man das "Berfufsrisiko" ... wenn ich Berfussoldat bin weis ich das ich auch in Kriegsgebiete geschickt werden kann, nen Feuerwehrmann kennt seine Gefahren ebenso wie in Polizist und jeder andere Berufstätige auch! Manche Berufe haben halt ein höheres Riskio als andere, aber das weis man wenn man sich für den Beruf entscheidet!
 
@bigspid: keine Ahnung wo du heraus liest, das ich den Vorwall gegen die Eltern "kleinrede", es ging mir alleine darum, das hier nicht verstanden wird, weshalb der Lokführer "Schmerzensgeld" verlangt. Ich habe selbst 3 Kinder und will und kann mir gar nicht vorstellen welch Schmerzliche Zeit die Eltern jetzt durchstehen müssen. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen wie das für einen Lokführer ist, wenn er Bremst was geht und dennoch sieht wie der Körper eines Kindes (Menschen im generellen) Zerschnitten wird. Aber mal so am Rande, die Nachricht darüber ist Traurig ja, aber es sind auch viel zu wenig genauere Details bekannt. Einfach so aus dem Nichts, macht man kein Suizid. Wenn es denn überhaupt Suizid war.
 
@bigspid: Warum ist das grotesk? Wenn der Fahrer zB hinterher traumatisiert ist und evtl seinen Job nicht mehr ausüben kann, entsteht ihm ein gewisser Schaden. Diesen kann er gegenüber den Eltern geltend machen. Ich finde das legitim.
 
@iPeople: Legitim vielleicht. Moralisch verwerflich ganz sicher.
 
@gutenmorgen1: nein. Wenn Du mal einen Menschen überfahren durftest, reden wir weiter.
 
@iPeople: ... ja, und auch erst, wenn du ein Kind verloren hast.
Du bestrafst einen leidenden Menschen mithilfe der Quelle dieses Leids um dein eigenes zu lindern. Nenne es wie du willst, für mich ist das sadistisch und deshalb ohne Frage moralisch verwerflich.
 
@gutenmorgen1: Eltern haften für ihre Kinder, der Fahrer ist Geschädigter dritter, so ist das nunmal.
 
@iPeople: Recht und Moral sind zwei paar Stiefel...
 
@gutenmorgen1: Von Moral kann der Geschädigte Fahrer nicht leben.
 
@iPeople: Und indem er moralisch verwerflich handelt kann er leben.
Im Prinzip so wie die Kaffeefahrtverkäufer die alten Leuten das Geld aus der Tasche ziehen.
Manche Leute haben eben ein Gewissen und manche eben nicht.
 
@iPeople: "Eltern haften für ihre Kinder" Diese Aussage ist nur bedingt korrekt. Ob in diesem Fall anwendbar weiß ich nicht, aber die Haftung hört auf jeden Fall dann auf, wenn sie nach ermessen alles mögliche getan haben, um den Schaden zu verhindern. "Ermessen" ist hier das wichtige Wort. Du kannst ja ne 15-jährige nicht permanent an die Hand nehmen oder nach ihren Absichten befragen. Wenn die in dem Alter was heimlich macht, dann schafft sie das, egal wie "gut" die Eltern sind.
 
@gutenmorgen1: Er ist Geschädigter, Punkt aus fertig. Wenn Ich Dir Dein Auto klaue und mich damit zu Tode fahre, wirst Du auch nicht mit der Moralkeule kommen, sondern Schadensersatz haben wollen.

Kaffeefahrten sind eine freiwillige Sache, selten dämlicher Vergleich. Hat SIRI den für Dich rausgesucht?
 
@larsh: Spielt keine Rolle. Eltern 15jähriger sind eben Eltern 15jähriger, Pech gehabt, dumm gelaufen.
 
@gutenmorgen1: Nur mal aus meiner eigenen persönlichen Erfahrung.

"2002 hatte ich und 6 Kollegen einen schweren Arbeitsunfall, 1 Kollege starb dabei, der Grund waren 3 Minderwertige Antriebswellen die "versehentlich" eingebaut wurden, sagten die Richter vom OLG 2004 als sie es zum Unfall deklarierten.

Diesen Prozess gegen unsern Arbeitgeber und dem Ingenieur (der beim Testlauf nicht anwesend war) mussten wir auch unter anderen führen, damit der "Unfall" von der BG anerkannt wird, ein Fremdverschulden ausgeschlossen ist. "

Was ich damit vermitteln will, manchmal ist nicht der Pervers der diesen Weg geht, sondern die Gesetze und Bestimmungen die ihn zwingen diesen Weg zu gehen, nur weil es die Bürokratie so fordert.
 
@iPeople: Wenn ich um meinen Schaden ersetzt zu bekommen deine Eltern verklagen müsste, würde ich das ganz sicher nicht tun. Ich würde mich in Grund und Boden schämen, wenn ich jemand anderen als dich für meinen Schaden verantwortlich machen würde.
 
@Kribs: Wie schon einmal geschrieben sind Gesetz und Moral zwei verschiedenen Dinge. Wenn der Bahn-Fahrer die Eltern verklagen MUSS, weil irgend ein Beamter das so verlangt, dann wird ihm nichts anderes übrig bleiben.
 
@gutenmorgen1: Ganz sicher würdest Du das ;)
 
@iPeople: Doch das spielt in der Tat eine Rolle. Deshalb ist die Geschäftsfähigkeit & Strafmündigkeit von Kindern ja gestaffelt auf 6, 7, 12, 14, 16 und 18 Jahre, im Zweifel sogar bis 21. Genauso verringert sich die Haftungsfrage der Eltern. Noch schlimmer ist es bei Kindern <6 Jahren - wenn die etwas anstellen und die Eltern nachweisen können, dass sie nach besten Wissen und Gewissen (bzw. anders formuliert "nicht grob fahrlässig") aufgepasst haben, müssen diese NICHT haften.
Kurz: Eltern haften entgegen gesetzt der landläufigen Meinung eben nicht uneingeschränkt für Kinder < 18 Jahre.
 
@larsh: Richtig, die Eltern müssen dann nicht haften, das Kind aber unter Umständen schon, und zwar dann, wenn es volljährig ist.
Hier geht es aber um Erben, da liegt die Rechtslage nochmal anders.
 
@iPeople: Ok, dann spielt für den Schadenersatz hier rein die Beziehung Eltern-Kind eine Rolle, egal ob minderjährig oder nicht? Für den Zugang zu Facebook dürfte die Minderjährigkeit schon eine Rolle spielen würde ich sagen.
 
@larsh: Die rechtliche Lage ist in diesem Fall etwas verworren, weswegen man es nicht mit 1-2 Sätzen darlegen kann. Im Hrundsatz aber ist es richtig, dass sich der Fahrer als Geschädigter an die Eltern wendet.
 
@iPeople: Lass dir ja nicht einfallen zu mutmassen, wie ich in so einem Fall handeln würde, denn Offensichtlich unterscheiden sich unsere Denkweisen hier grundlegend voneinander.
Du spazierst vielleicht fröhlich weiter, wenn du rechtlich korrekt, aber zum Leidwesen eines dritten handelst, aber mir geht es dabei schlecht.
 
@gutenmorgen1: Wenn Du nicht möchtest, dass jemand mutmaßt, wäre es aber angebrachter, einer nicht gegen die eigenen Ansprüche zu verstoßen, findest nicht auch ?
 
@Kribs: Muss nicht der U-Bahn Fahrer beiweisen können, dass es Suizid war?
 
@kontrapunkt: Weiß ich nicht, mir sind auch nicht alle Details bekannt.
 
@Kribs: Er ist ja Kläger, und soweit ich weiß muss der Kläger den Beweis erbringen. Alles andere wäre doch Beweislastumkehr.
 
@eN-t: Er ist Kläger und beruft sich auf die in solchen Fällen immer ermittelnden Staatsanwaltschaft. Er selber muss also nichts beweisen.
 
@eN-t: Soweit ich das verstehe, muss man die Zwei Prozesse von einander unabhängig betrachten.

Der U-Bahnführer stützt sich sehr wahrscheinlich auf die Ermittlungsergebnisse (die ich nicht kenne) der Behörden, die vielleicht den Verdacht äußern das es ein Suizid gewesen sein könne.
Ermittlungen gibt es in so einen Fall immer.

Die Eltern die das Gegenteil beweisen wollen, führen deswegen einen unabhängigen Prozess gegen FB, der zwar im Konkreten Zusammenhang steht aber ein davon unabhängiges Rechtsgut behandelt.
 
@kontrapunkt: nein, da in solchen Fällen immer die Staatsanwaltschaft ermittelt.
 
wenn ich will dass meine Erben Zugriff auf meine Social Media Accounts haben muß ich die Zugangsdaten ins Testament schreiben. Ende der Diskussion! Wieso wird (durch die Presse) so ein Zirkus um dieses Thema gemacht?
 
@LuckyDuke: Du hast das Prinzip von Facebook in einem solchen Fall nicht verstanden oder? Siehe o2 re:1
 
@larsh: o2 re:1 re:1
 
@LuckyDuke: "Woher soll denn so ein verein wie Gesichtsbuch wissen das ich ins gras gebissen habe wenn man es ihnen nicht auf die nase bindet?" Genau das hat doch aber jemand getan, BEVOR die Eltern sich anmelden konnten! Da war so ein Wichtigtuer schneller als die Eltern, warum auch immer jemand sowas sofort meldet. Und da das scheinbar jeder kann (oder eine kritische Masse braucht? Weiß ich nicht.), nützen dir die Zugangsdaten eben gar nix. Der Erbe kann dann nicht mal das Profil löschen soweit ich das verstanden habe. Oder geht das mittlerweile irgendwie?
 
Tja, ich weiß nicht was ich davon halten sollten. Das keiner, den ich nicht ausdrücklich dazu bestimmt habe, Zugriff auf mein Profil hat, fände ich grundsätzlich okay. Aber wer macht sich bitte um sowas, zu Lebzeiten, irgendwelche Gedanken?
Des weiteren,das mit dem Ableben einer Person hat einen rein praktischen Nachteil, wo ich selber schon 2 mal ein Problem mit hatte. Ich weiß zwar das so einige von meinen Arbeitskollegen, Verwandten und Bekanntenkreis einen FB Account haben, ich bin aber nicht mit den meisten nicht befreundet. Viele haben ihr FB mittlerweile aber so eingestellt, dass nur Freunde oder Freundesfreunde Kommentare, und Kommentare die nicht explizit "Public" sind sehen können. Ich habe von diesen 2 Personen also nach dem Ableben den FB Account gefunden, aber dort nichts über die Beerdigung.
Dieser Gedenkmodus ließe einen solchen Post, von einem "Erben" (legacy contact) zwar zu (Freundesanfragen und Änderung des Profilbild und Covers), aber wie gesagt, wer macht das schon?
 
Ich verstehe das Problem und die Vorgehensweise bei Facebook und Co. sowieso nicht.

Bei den meisten Anbietern, meist auch Email Anbietern bekommt man nach einer längeren Inaktiviät eine Email, ob man den Dienst überhaupt noch nutzen möchte. Reagiert man wieder nicht, wird das ganze
Intaktiviert und nach einer Zeit gelöscht.

Wieso nicht bei Facebook auch. Nach einem Jahr wäre dann das Profil automatisch gelöscht und keiner müsste sich mehr über sowas Gedanken machen.
 
@andi1983: bei fb wird generell nix gelöschti...insb das nicht, was du mit anderen geteilt hast....wenn du sehr aktiv warst, kann man aus diesen daten sogar den kompletten account wiederherstellen...
 
@andi1983: gar nicht mal so dumm, die Frage. Meine erster Idee war, wie viele inaktive Accounts hat FB? Facebook selber gibt an, März 2017: 1,28 Mrd daily active User und 1,94 Mrd monthly active user. Ich konnte spontan keine Zahl über alle Accounts finden. (Außerhalb von FB, wird auch kaum jemand dieser Werte nennen können)
Wobei... wenn diese Zahlen in irgendwelchen Finanzberichten u.Ä. verwendet werden, wen interessieren dann die Anzahl inaktiver Accounts? Das ist es also wohl nicht.
Das mit dem Löschen stimmt, meiner Meinung nach, auch nicht so ganz, man kann seine Inhalte, auch die weiterverteilten, ja löschen.
 
meine erben werden alle passw fein säuberlich aufgeschrieben bekommen...dann gibt's garantiert keinen ärger mit us-amerikanischen konzernen, für die nicht us-bürger sowieso keinerlei rechte besitzen...
 
"Die hinter dem Facebook-Login verborgenen Kommunikationsinhalte gehen laut dem Urteil niemanden außer Sender und Empfänger etwas an" Schön, dass Facebook das jetzt auch von einem Gericht schriftlich bekommen hat. Paar Kopien von diesem Urteil sollte man vielleicht auch an die eine oder andere Behörde und insbesondere an alle Geheimdienste schicken.
 
@Link: Für Geheimdienste trifft sowas nicht zu und hat es auch noch nie.

Nur weil grad son paar Geheimdienste das mit dem Geheimhalten das nicht so richtig hinkriegen, ist das deswegen aber nichts Neues.
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