Microsoft: Always-Online soll auch bei Notebooks Standard werden

Microsoft will es endlich schaffen, dass die Online-Erfahrung, die die Nutzer von Smarphones kennen, auch auf Notebooks alltäglich wird. Die Geräte sollen jederzeit mit dem Internet verbunden sein. Die Anbindung über Mobilfunknetze muss dafür sehr ... mehr... Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast Bildquelle: Telefonica Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast Telefonica

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Laptops zwangsverdrahten mit mobilfunk. mit Internettarifen von #Neuland wird das nicht gut gehen.
 
@My1: mein Gedanke... gegen Always on habe ich nichts... <- ich persönlich bin das eh, habe kaum noch Tools die Offline funktionieren und sogar in Word, liegen die Dokumente auf meiner NAS...

Aber die Infrastruktur in Deutschland und die damit verbundenen Kosten sprechen eher gegen als für den Plan ^^
 
@bear7: naja ich bin nicht so der fan von always online. wenns netz zusammenbricht oder so, will ich immernoch bspw meine musik hören.
 
@My1: ich denke nicht, das dein szenario gegen always on spricht.
> klar, muss der rechner auch offline funktionieren...

und ebenso stellt sich die frage "wem" das was angeht dass ich online bin...

Aber gerade meine Dokumentenverwaltung, meine Emails, meine Test-Tools... ich will immer die aktuellste Version überall haben, somit soll das auch live bei Gebrauch bereit gestellt werden. Dennoch muss ich aber auch (selbstverständlich in dem wissen), z.B. in einem Funkloch dann eben mit einer etwas älteren Version arbeiten können...

Ebenso hast du einen Pool in dem einiges an Musik verfügbar ist... aber das Lied, welches du die letzten 3 Wochen nicht gehört hast, oder welches erst seit 2 Stunden verfügbar ist, hast du eben nicht mehr lokal <- aber da hast du auch "bisher" keine Chance...

Aber man braucht weniger Speicher (und auch wenn ich mich wiederhole) ich habe Daten stehts Syncron <- auch zusammenarbeiten in Workgroups welche eben nicht nur im lokalen Netzwerk sind, ist so viel optimaler...
 
@bear7: emails sind sowieso online da spricht nix groß gegen always on. und wenn man sync will für seinen kram schön, aber mMn muss es IMMER für den Kunden die option geben ohne Sync und so zu arbeiten, es gibt auch leute die arbeiten de facto nur auf dem Laptop und da muss bspw nicht groß gesynct werden. und wenn wir schon dabei sein muss es auch nen weg geben die großen dienste wie GDrive onedrive dropbox etc zu umgehen und ausschließlich mit eigenen servern bspw owncloud oder NAS zu syncen.

es gibt genug szenarien wo always on sinn macht, aber es gibt leute bei denen diese nicht zutreffen und unabhängig sein wollen.

ja, weniger speicher stimmt, aber man ist sehr abhängig davon dass das netz schnell genug für alles ist. wenn das überlastet ist wirds nicht mehr so lustig und bei 64, 32, oder 16 (je nach provider) drossel dürfte auch mit dokumenten online arbeiten keinen spaß mehr machen.

zuallermindest hab ich das Problem mit dem speicher aber nicht. ich hab statt dem DVD Drive in meinem Laptop via adapter ne ca 1,6TB Platte drin.
 
@My1: hm, über drossel brauchen wir nicht reden... das ist das aller letzte und eine Abzocke <- ich finde das müsste Illegalisiert werden ... immerhin darf man es nicht mehr Flat nennen, aber auch wenn es ein Volumen ist <= dann darf es zumindest nicht verfallen. Ich meine, ich kaufe mir (z.B.) 1GB, wieso sollen meine Restdaten irgendwann mal verfallen (wofür hab ich dann 1GB gekauft)???

naja, dann gehörst du zu den Menschen welche gerne einen großen Laptop wollen... ich habe einen XPS13 (welcher ja eh schon einiges kleiner als ein normaler 13" Notebook ist) und habe nichts gegen "noch kleiner" und "noch leichter" <- platz für eine 2. Platte ist nicht und 2TB kosten gut Geld ... klar mir ist es das wert, ich brauch das auch Beruflich und bin somit weniger auf die "kosten" angewiesen... Aber warum soll nicht auch eine Privatperson mit nur 500€ einen super Laptop mit allen drum und dran haben...
=> und mal ehrlich die Aussage "es gibt auch leute die arbeiten de facto nur auf dem Laptop" ist mittlerweile schon echt "kritisch" ... ich kenne keine Geschäftsleute mehr welche nicht mind. 20% nebenbei am Smartphone oder ODER und Tablet machen... aber auch im privaten Umfeld <- gerade wenns z.B. um Musik geht...
=> jetzt bin ich am Laptop, jetzt im Wohnzimmer, jetzt im Zug, jetzt im Auto...
klar könnte man jetzt sagen und überall ist das Handy dabei, aber was wäre, wenn das nicht mehr notwendig wäre? Was wäre, wenn man nicht mehr so auf "einem" Gerät angewiesen wäre, weil es irgendwie egal ist, WAS man dabei hat, weil alles irgendwie "synchron" ist!?
 
@bear7: naja die platte die ich hatte war auch keine 2 TB sondern "nur" 1,75 was den preis zu dem zeipunkt gut runter gesetzt hat. ich hab ca 72€ euro füe die ausgegeben gehabt, Januar 2016 die 2TB wäre über 90 gewesen iirc.

bzgl arbeiten nur aufm Laptop, das war vlt etwas überspitzt, aber ich bezweifle mal dass man sehr gut irgendwelche hochkomplizierten geschäftlichen Dokumente aufm Handy gut bearbeiten kann.

"jetzt bin ich am Laptop, jetzt im Wohnzimmer, jetzt im Zug, jetzt im Auto"
die auusage klingt i-wie sinnfrei, immerhin kann man ja auch im auto zug wohnzimmer etc am laptop sein, da dieser mitnehmbar ist.

bzgl laptop größe. ich brauche Einen platz für mein Bluray laufwerk da ich gerne Blurays schaue (2. Platte fliegt dann einfach raus, der adapter ist nicht verschraubt, und die platte kann man mittels software ausm System werfen) und ohne nummernblock kommt bei mir gar kein laptop ins haus.

und ich sehe es so, wenn jemand immer online sein will dann kann der sich gerne dieses Schicksal ans bein binden, aber die möglichkeit dass jemand ohne ständig aufs internet angewiesen sein will muss weiterhin bestehen.

schönes beispiel softwareaktivierung: es sollte zusätzlich zur möglichkeit das ding dauerhaft zu aktivieren, die option für ne aktivierung über einen nutzerspezifischen zeitraum geben, die es ermöglicht dass wenn das gerät eben diesen zeitraum nicht online war, die aktivierung gekillt wird und der user ein anderes gerät dann aktivieren kann (bspw weil kaputt, neuinstalliert ohne zu deaktivieren etc.
 
@bear7: Die Chromebooks in den USA zeigen ja, dass das Modell der
Online-Anbindung erfolgreich ist. Und wäre eigentlich auch in DE kein
größeres Problem.
Aber mit eSIM und LTE statt WLAN...dürfte es vermutlich in DE wirklich an
der mangelnden Infrastruktur und an den Kosten scheitern

Ausserdem.....bis MS einfällt, dass es ausser den USA auch noch andere
Länder auf diesem Planeten gibt, haben sich vermutlich andere schon
längst die internationalen Märkte geholt.
 
@Selawi: das mit den chromebooks war iirc auch nicht immer so. ich dachte es war anfangs noch so dass die offline fast nix konnten. betonung liegt aber auf iirc
 
@My1: Wer spricht denn von zwangsverdrahten? Der Nutzer muss immer noch die Verbinung auswählen und ggf. bezahlen. Ist auch nicht viel anderes als bei WLANs.
 
@Spacerat: weil ALWAYS online. heißt immer, und es würde kein wunder sein wenn auf solchen devices dann auch immer internet verlangt würde.
 
@My1: Warum sollte Internet auf Laptops immer verlangt werden? Und selbst wenn, was ist dabei das Problem, beim Handy stört es doch auch niemanden?
 
@Spacerat: also ich hab auf meinem handy regelmäßig das internet aus, u.a damit mein handy nicht so viel strom braucht.

meine medien sind de facto fast alle offline. und nutze das internet, aber nicht dauerhaft.
 
@My1: OK, und was spricht bei einem Laptop dagegen das genauso zu machen?
 
@Spacerat: naja MS hat nicht gerade den besten ruf mit dem kram. erinnerst du dich an die xbox one? da hats nen shitstorm gebraucht dass die incht always online ist, ist zwar kein laptop aber zeigt schon ne richtung.
 
@My1: Grundsätzlich sollten Geräte auch offline funktionieren, daher halte ich persönlich auch nicht viel von Chromebooks. Aber genau das Beispiel XBOX One zeigt wie albern der Shitstorm war. Jetzt muss ich jedes mal die DVD in die XBOX legen, wenn ich ein Spiel spielen muss. Mit dem ursprünglichen Konzept wäre das nicht nötig gewesen. Dort musste man auch nicht permanent online sein, sondern nur alle paar Tage.
Ich wette ein großer Teil der Leute die sich darüber aufgeregt haben, haben ihre XBOX sowieso mit dem Internet verbunden, da sie Online spielen, oder regelmäßig die Spiele und die XBOX aktualisieren.
 
@Spacerat:naja bei Konsolen hab ich mit dem CD (bzw DVD/Bluray) zwang kein Problem, denn zumindest meiner erfahrung nach sind diese weniger anfällig für Probleme aufgrund von nicht standardgemäßen Daten oder so. Sony MS und Nintendo legen ja für die konsolen alles fest, da ist keine allgemeine zusammenarbeit mit drittanbietergeräten nötig und das Laufwerk kann voll darauf angepasst werden.

bei entsprechenden PC games kann es aber sein dass bei einigen laufwerken die cd nicht erkannt wird und der spaß losgeht.

dazu war ein weiteres problem der Internetsache dass diese auch Gebrauchtspiele kompliziert oder unmöglich (is ne weile her, ich hab nicht alle details im kopf) gemacht hätte, natürlich regt man sich da auf.
 
@My1: Mit den gebrauchten Spielen gebe ich dir Recht. Da hätte es einen einfachen Prozess geben müssen um die digitalen Lizenzen auf einen anderen Nutzer zu übertragen. Und eine Möglichkeit ein Spiel digital zu verleihen.

Ansonsten fand ich das ursprüngliche Konzept gar nicht so schlecht.

Ich denke MS hätte das System besser erklären müssen und das Thema gebraucht Spiele anders angehen müssen.

Ich fand es super dass allen Konsolen eine Kinect bei lag, dennoch hätte man von Anfang an die Kinect optional machen müssen, damit man die auch ab stöpseln kann.
 
@Spacerat: wobei aber auch das problem bei der aktivierung ist dass man nicht einfach mal schnell die disc mitnehmen und bei nem Kumpel abspielen könnte. da diese ja bereits mit nem anderen acc verbunden ist.

klar kinect und so spaß muss optional sein. hab keine xbox aber ände es dämlich wenn nix ohne das teil geht. meine Playstation 4 oder switch braucht auch kein mikro und cam um zu funktionieren
 
@My1: Dann schaue dir einfach mal das Vorbild "die Chromebooks" an, die
MS hier nachzumachen versucht.

Allways Online bedeutet hier keineswegs, dass nix mehr geht sobald man
offline ist.Mit solchen Chromebooks kann man selbstverständlich auch offline arbeiten.Das sind ja LINUX-Rechner mit Chrome OS und Android

Allways Online ist hierbei nur ein komfortabler Zugang in das Cloud-Ökosystem
von Google....mehr nicht.
 
@My1: Und ihr seid der Meinung, dass sich das ändert, wenn nichts neues kommt, sodass man definitiv meckern muss, wenn neue Ideen vorangebracht werden?

Was meint ihr, wie sowas funktioniert? Gerade unsere Politik braucht doch den Druck des Neuen, damit es Anpassungen gibt. Sobald neue Geschäftsfelder erschlossen werden und mehr Geld verdient werden kann, gibt es auch bessere Tarife und es wird Ruckzuck das Netz ausgebaut.
 
@npa-maniac: Eine neue Idee ist das nicht...sondern nur der Versuch von MS die
Chromebooks zu kopieren.
 
@Winfuture, always schreibt man doch iirc mit nur 1 L.
edit: Lol ninja'd ihr habts schon korrigiert.
 
Also ich bin immer Offline. Nur zu Internet-Recherchen werf ich mal das Internet an. Man fühlt sich auch besser. Handy ist immer im Flugzeugmodus (wird nur als App Quelle und Offline-Navi benutzt).

Der Vorteil: Niemand stresst einen mit einem Anruf, man kann die Natur in Ruhe geniessen, ohne das man alle paar Minuten eine Email-Ton hören muss. Herrlich. Nebenbei muss ich mein Smartphone erst nach 20 Tagen wieder aufladen, anstatt täglich. Hat auch was.
 
@TestMe: Du musst ja einsam sein.
 
@Alexmitter: In Deutschland einsam sein? Wie geht das?

Echte Einsamkeit im übervölkerten Deutschland ist nicht einmal für Geld zu kaufen und auch nicht an abgelegenen Orten zu ungewöhnlichen Uhrzeiten zu finden. Glaube mir, denn ich habe beides versucht:

Mein Grundstück liegt kilometerweit von der nächsten Ortschaft entfernt und mein nächster Nachbar, ein Landwirt, wohnt auch immer noch über einen Kilometer von mir entfernt, weil mein Grundstück absichtlich so groß ist, damit sich keiner in meiner Nähe ansiedeln kann. Obwohl ich kein Telefon habe und mich auch auf E-Mails nicht so wirklich zuverlässig melde, habe ich häufiger in der Woche Besuch, weil z. B. Freunde und Bekannte mit technischen Problemen einfach mal, auf den bloßen Verdacht hin das ich da sein könnte, zu meiner Familie und mir ,,auf's Land`` fahren, damit ich mir mal ihr IT-Gerümpel oder ihr Auto ansehe. Wenn es das nicht ist, dann kriegt garantiert meine Partnerin oder meine Tochter Besuch. Für Geld ist Einsamkeit in Deutschland also nicht zu kaufen oder man muss definitiv mehr als eine Million Euro dafür investieren.

Was die Einsamkeit an abgelegenen Orten zu ungewöhnlichen Zeiten angeht, genau dasselbe: Ich hatte in Deutschland schon den Fall, dass ich, nach einem zweistündigen Aufstieg bei Dunkelheit mit Stirnlampe aus dem Tal ins Gebirge (weil man mit dem Auto nicht näher an die Stelle herankam), um 5 Uhr morgens am Einstieg zu einer ungesicherten Sportkletterroute stand, die ich Free-Solo gehen und dabei keine Zuschauer wollte, weil die wohlmöglich die Polizei rufen und mir damit Scherereien bereiten würden, weil sie mich für lebensmüde halten eine fast zwei Seillängen hohe Felswand ganz ohne Seil zur Absturzsicherung zu durchsteigen. Ich hatte meine Kletterschuhe noch nicht ganz an, da kamen mir die ersten deutschen Bergwanderer entgegen, erstaunt und erfreut, dass jemand auch so früh aufgestanden war wie sie um den Sonnenaufgang in den Bergen zu bewundern und wunderten sich erst dann, wo denn mein Klettergurt und mein Sicherunsgmann wäre. Grrr...

In Deutschland alleine zu sein ist mir bisher noch nicht gelungen. Ganz gleich welchen Aufwand und wie viel Geld ich investiert habe, irgendwer läuft mir in den entlegensten Winkeln Deutschlands immer noch über den Weg. Um mal alleine zu sein reicht es in Deutschland auch nicht unterwegs nicht elektronisch erreichbar zu sein. Meiner Erfahrung nach muss man dazu Deutschland komplett verlassen und irgendwohin reisen, wo Deutsche nicht einmal Urlaub machen würden (An jedem anderen Ort trifft man sonst nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit irgenwelche Bekannte aus Deutschland -- ich weiß das, weil es mir schon mehrfach passiert ist.), also etwa Äthiopien oder noch besser Somalia oder vielleicht Nord- oder Südpol. Aber nicht zum Mount-Everest, denn da trifft man viele Deutsche, die sich auch gerne einmal im Schlangestehen üben -- ganz wie in Deutschland. ;-)
 
@monumentum!: Einsamkeit ist, nur mit Landsleuten kontakt zu haben. So verpasst man ne menge spaß.
 
@Alexmitter: >>Einsamkeit ist, nur mit Landsleuten kontakt zu haben. So verpasst man ne menge spaß.<<

Ich bin seit fast einem Jahrzehnt kein deutscher Staatsbürger mehr. Insofern sind Deutsche nicht meine Landsleute. Und Spaß verpasse ich eigentlich nur, wenn ich es nicht schaffe alleine zu sein. Ich bin nämlich gerne alleine und wollte deshalb ursprünglich auch keine eigene Familie gründen.
 
@TestMe: Den Flugzeugmodus wird man dir auch nicht nehmen.
 
@TestMe: Ich bin unterwegs ebenfalls normalerweise Offline. Ein Mobiltelefon/Smartphone habe ich ohnehin nicht mehr seitdem ich mein letztes Smartphone, einen Nokia Communicator, wegen Datenschutzbedenken und der ständigen Nerverei von Bekannten die Probleme mit Auto oder Rechner oder einfach Langeweile hatten und mich dann sowohl auf der Arbeit als auch in meiner Freizeit mit Anrufen nervten, bereits Ende der 90er Jahre ersatzlos abgeschafft habe.

Bei meinem ,,immer dabei`` Tablet-Convertible habe ich schon als es neu war die UMTS-/BlueTooth-/WLAN-/IR-Schnittstellenkarten ausgebaut. Lediglich die Antennen sind noch teilweise im Gerät verbaut, weil ich keine Lust hatte den Kabelbaum zum Bildschirm auch noch auseinanderzufrickeln und so im Notfall zudem schneller die UMTS-/WLAN-Karte und eine andere Festplatte mit einem System ohne persönliche Daten hineinstecken und damit ins Internet gehen könnte, wenn das jemals nötig wäre. Das ist allerdings mit meinem immerhin nun fast auch schon wieder 10 Jahre alten Tablet-Convertible bis heute noch nie vorgekommen. Daher nehme ich an, das ich das niemals brauchen werde.

Internet-Recherchen betreibe ich nur von zu Hause aus. Hinter einem sorgfältigen Firewall-Setup über einen Anon-Proxy im außereuropäischen Ausland mit einem Anon-Browser. Davon unterwegs per Funk meinen Standort ständig preiszugeben und mich so nicht zuverlässig anonymisieren zu können halte ich nichts.

Ich gebe gerne zu, das unterwegs auf diese Weise für wirklich durch niemanden erreichbar zu sein und so auch eine gute Ausrede zu haben, wenn man mal wieder an einem eigenen Projekt gearbeitet hat und so tagelang nicht in seine E-Mails gesehen und daher auf keine reagiert hat, vielleicht der größte Luxus an meinem Auf-Reisen-always-offline-Konzept ist. Ein nervendes Festnetztelefon habe ich in meinem Haus in Deutschland nun auch schon seit etwa einem Jahrzehnt nicht mehr, aber die E-Mails stören zu Hause dann doch schon einmal und für die Leute, die sich dann darüber beschweren, dass ich mich nicht gemeldet habe, war ich in so einem Fall dann eben auf Reisen. Da die alle wissen, dass ich unterwegs wirklich keine Internetanbindung habe, nehmen sie das dann normalerweise kommentarlos hin.
 
@TestMe: Wieso kauft man sich denn ein Smartphone wenn es eh nur im Flugzeugmodus sein darf? Welche App erlaubt denn das durchgängige offline sein? Auf meinem Gerät fällt mir keine einzige ein, die ohne Internet auskommt.
Ich hab das teil einfach durchgehend auf Stumm. Nur bei anrufen vibriert es, da ich nur angerufen werde wenn wirklich was dringendes ist. Damit werde ich nicht gestresst und bekomme dennoch alles mit.
 
Denke mal die Sache wird wieder an den zu hohen Preise der Netzanbieter scheitern. Die Sache an sich finde ich Toll, wenn ich unterwegs mal on gehen wo kein WLAN zur Verfügung steht. Einfach ein Zeit Paket gebucht und Fertig. So brauche ich mich nicht mehr um eine SIM-Karte kümmern, wo ich auch noch an einen Anbieter gebunden bin.
 
@Alphawin: Geht doch jetzt schn. Hotspot auf dem Smartphone eröffnen und dein Lappi ist am Netz. Voraussetzung damit dies Spass macht ist aber mind. 3G und eine gute Datenoption bzw. Flat beim Mobilfunk Provider.

Die eSim Lösung klingt natürlich komfortabler, aber auch unnötig wenn man ein Flatabo hat.
 
@barnetta: Gibt ja jetzt schon Dual SIM und Multi SIM Lösungen. Warum nicht einfach die eSIM mit seinem bestehenden Vertrag nutzen? Dann braucht man keinen Hotspot (frisst ja zusätzlich Akku im Handy) und die Kosten sind die gleichen.
 
@Spacerat: Klar, wenn das geht, perfekt.
 
@Spacerat: eine eSIM ist meines Wissens fest in ein Gerät eingebaut und
lässt sich daher nicht umstöpseln.Ist also etwas anderes als Multi-SIM.

Und dass man einen Vertrag auf zwei Geräten nutzen kann....den Provider
der das macht, den gibt es vermutlich in ganz Deutschland nicht.
 
@Selawi: Multi-SIM -> mehrere SIM Karten die den gleichen Vertrag zugeordnet sind und die gleiche Rufnummer haben.
Wenn eine SIM kaputt geht, dann bekomme ich eine andere. Warum sollte es dann nicht möglich sein die eSIM zuzuordnen? Natürlich muss der Netzbetreiber das auch unterstützen, darin sehe ich aber kein prinzipielles Problem.

Natürlich kann man mit einem Vertrag mehrere Geräte gleichzeitig nutzen.
Bei den Multi-SIMs bekommt jedes Gerät eine eigene SIM-Karte und kann genutzt werden. Lediglich das Hauptgerät muss festgelegt werden bei dem dann die Anrufe uns SMS empfangen werden.
Hab schon seit Jahren Handy und Tablett parallel in Betrieb und ich habe nur einen Vertrag mit einer Nummer.
 
@Alphawin: Das gilt vielleicht für Deutschland, aber Microsoft hat den Focus ja auch nicht auf Deutschland sondern Global - und da sieht die ganze Sache schon wieder ganz anders aus.
Hier in Ägypten habe ich bei Vodafone für ca. 5,- €/Mtl. 12 GB LTE Speed und danach wird auf 1 Mbit gedrosselt.
 
Erlebnis verdammt noch mal, nicht Erfahrung!
 
Die Allways Online- Geschichte kann nur richtig funktionieren, wenn die Netzwerke stabil laufen und auch "immer" erreichbar sind. Aber nach dem in den letzten Wochen aufgetretenen Störungen, wage ich zu bezweifeln, dass das jemals so reibungslos klappen wird. Meiner Meinung nach sollte dies jeder mit der gebotenen Vernunft machen, denn sonst ist man bald der Sklave des Internets und derer, die mit den Diensten kräftig Geld verdienen. Ich möchte noch vollständig selbst entscheiden können, wann und wie ich das Internet nutze. Es ist ja heute schon so, dass man die Apps auf dem Tablett, Smartphone oder Windows 10 PC nur mit Internetverbindung nutzen kann, und es wird immer mehr. Man sollte die Möglichkeit, Anwendungen auch ohne Internet nutzen zu können, nicht voreilig aufgeben.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte