Bank-Run bei Binance: USDC-Abhebungen vorübergehend gestoppt

Im Kryptowährungs-Markt kann man derzeit nicht von Ruhe sprechen. Die aktuell größte Börse Binance musste sogar die Abhebungen von USDC-Stablecoins stoppen, nachdem die Nutzer binnen 24 Stunden Werte in Höhe von 1,9 Milliarden Dollar abzogen. mehr... DesignPickle, Bitcoin, Geld, Kryptowährung, Währung, Crypto-Währung, Bitcoins, Mining, Bitcoin-Börse, Krypto, Wallet, virtuelle Währung, Crypto, Krypto-Börse, Kryptowährungen, Kryptocoins, Cryptowährung, Coin, Münzen, Coins, Kryptowährungsbrieftasche, BTC, XBT, Münze, Geldstück, Lite Coin, LTC, Cardano Bitcoin, Geld, Kryptowährung, Währung, Crypto-Währung, Bitcoins, Mining, Bitcoin-Börse, Krypto, Wallet, virtuelle Währung, Crypto, Krypto-Börse, Kryptowährungen, Kryptocoins, Cryptowährung, Coin, Münzen, Coins, Kryptowährungsbrieftasche, BTC, XBT, Münze, Geldstück, Lite Coin, LTC, Cardano

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Die ganze Kryptowährung beruht ja nur auf vertrauen.
 
@henric: das Gegenteil ist der Fall. Es beruht darauf, dass man es selbst überprüfen kann und kein Vertrauen braucht. Wer das Geld auf der Börse liegen hat, verzichtet auf diese Recht.

Wobei du bei "die ganzen Kryptowährungen" Recht hast. Bis auf Bitcoin ist es wirklich das Prinzip Hoffnung.
 
@mreyeballz: Ihr sprecht von unterschiedlichen Vertrauen. Einmal Vertrauen in den Wert und Vertrauen in eine Institution.
Krypto hat ein Problem. Es ist nicht vor groben/fahrlässigen oder böswilligen Unfug gesichert, wie Börsen es beweisen. Es ist nicht Dezentral, wie die riesen Börsen es beweisen. Es ist nicht sicher, wie die großen Börsen es beweisen. Es kann manipuliert werden, wie es "Korrekturen" nach großen Hacks beweisen. UND es wird nicht unterschieden zwischen Eigentum und Besitz. Man besitzt einen Wert, bis jemand anders diesen besitzt. Ob er rechtmäßig zu dem Besitz gekommen ist, spielt eigentlich keine Rolle, denn solange die Blockchain die Transaktion bestätigt, ist alles andere eigentlich egal :D

Wen es interessiert, es gibt einen äußerst interessanten Vortrag von Rainer Rehak (TU Berlin) zum Thema Nachhaltigkeit der Blockchain. Da geht er auch schön auf die Versprechen ein. https://youtu.be/IKFMBNXe7vg
 
@henric: Jede relevante Währung beruht auf Vertrauen.
 
@bAssI:
Jede relevante Währung beruht auf einen Gegenwert.
Dies ist normalerweise ein Gegenwert in materieller Form.
Der Euro hat einen materiellen Gegenwert in Form der gehandelten Waren.
Alle Kryptowährungen sind immateriell. Es gibt keinen greifbaren, fassbaren Gegenwert.
 
@Gösser: Der Euro ist eine FIAT Geld/Währung ... und per Definition hat eine FIAT Geld/Währung keinen inneren Wert, beruht also nur auf Vertrauen. Früher waren Währungen an Gold oder Silber gebunden und somit Warengeld ... das hat aufgehört.
Kannst aber auch selbst googeln.

Von daher unterscheiden sich FIAT und Cryptos im Bezug auf Vertrauen nicht.
Aber in der Regel auch weniger ein Problem, denn man muss in so vielen Bereichen "vertrauen" ... Qualitätssiegel ... das der Fleischer wirklich seine Hände wäscht etc.

Was das Vertrauen in FIAT Währungen stärkt und stützt sind tatsächlich Staaten und ihre Versprechen. Dazu zählt auch, dass die Bevölkerung Steuern zahlt, mit denen Schulden getilgt werden sollen. Aber das ist abhängig von der Wirtschaft ... also auch nur ein Versprechen, auf dass man vertraut.
 
@bAssI:
"Der Euro ist eine FIAT Geld/Währung ... und per Definition hat eine FIAT Geld/Währung keinen inneren Wert, beruht also nur auf Vertrauen."
Das ist per Definition im Bankengeschäft vielleicht so wie Du es schreibst, aber wenn ich in ein Geschäft gehe und mit Hertgeld oder per Karte zahle, erhalte ich einen materiellen Gegenwert.

Bei der Kryptowährung gibt es das meines Wissens nicht, es sei denn man zahlt in Venezuela.
Mir ist kein europäischer Staat bekannt, wo Kryptogeld als Zahlungsmittel im öffentlichen Raum genutzt/geduldet/oder aktzepiert wird.
 
@Gösser: Offiziell "as a Legal Tender" ist wirklich erstmal nur El Salvador und Central African Republic

Ansonsten je nach Definition von "Duldung": https://cryptonews.com/guides/countries-in-which-bitcoin-is-banned-or-legal.htm
 
@Gösser: Du läuft gerade total in die falsche Richtung. Das hat nichts mit dem Kaufgeschäft an sich zutun.

Du kannst auch in einen Laden gehen und die neue Hose bezahlen, in dem du 2 Wochen lang abends den Laden fegst. Dann bezahlst halt mit deiner Arbeitsleistung. Das Ganze ist doch nur ein Tauschgeschäft. Was man tauscht, ist jedem überlassen. Da aber ein Bäcker nicht alles mit seinen Brötchen bezahlen kann und der Schneider Probleme bekommt, weil seine Hosen oft einen höheren Wert haben, als 1 Brot, wurde irgendwann ein "neutrales" Tauschmittel in Form von Gold oder Silbermünzen erfunden. Auch Muscheln und was nicht alles waren möglich. Man musste sich nur einig darüber sein.

Du kannst in jedem Laden mit Cryptos bezahlen, wenn die Gegenseite das als Tausch-/Zahlungsmittel akzeptieren. Das geht in so ziemlich jedem Land der Welt. Es machen halt nur wenige, weil Cryptos zu volatil sind.

Ach und wenn ich Güter anbiete, die jeder braucht, der Euro mir aber zu unsicher wird, würde ich im Zweifel auch andere Sachen verlangen ... Gold oder was auch immer ich dann brauchen könnte. DAS ist dann der Punkt, wo man das Vertrauen in die Währung verliert und wo dann eben zum Tragen kommt, dass ein Währung eben nicht durch Gold oder ähnliche "tatsächliche" Werte gesichert ist. Es ist nur ein Stück Papier mit einer Zahl drauf für den wir einen gewissen materiellen Gegenwert erwarten. Einen echten Wert (wie eben Gold oder Silber etc) hat das Papier aber nicht. Es hat nur den fiktiven Wert, den Käufer und Verkäufer ihm übereinstimmend zusprechen. Weil der Verkäufer genauso die Erwartung hat, dass er für das eingenommene Geld auch wieder andere Sachen kaufen kann.
 
Niedlich diese Diskussion...

Es gibt Cryptoprojekte mit echten Anwendungsfällen, zum Beispiel im Finanzsektor (XRP), Spieksektor (Tanadoge) oder Emissions Handel (IMPT).

Bitte dies nicht mit der Blockchain verwechseln, deren Technologie das eigentliche Ungemach ist.

Die Blockchain-Technologie ist von ihrer Konzeption her für so ziemlich jeden Zweck, der derzeit als aktuelle oder potenzielle Quelle öffentlichen Nutzens angepriesen wird, schlecht geeignet. Von Anfang an war diese Technologie eine Lösung auf der Suche nach einem Problem und hat sich nun an Konzepten wie finanzieller Eingliederung und Datentransparenz festgebissen, um ihre Existenz zu rechtfertigen, obwohl es bereits weitaus bessere Lösungen für diese Probleme gibt. Trotz einer mehr als dreizehnjährigen Entwicklungszeit weist sie schwerwiegende Einschränkungen und Konstruktionsfehler auf, die fast alle Anwendungen ausschließen, die mit öffentlichen Kundendaten und regulierten Finanztransaktionen zu tun haben, und die keine Verbesserung gegenüber bestehenden Nicht-Blockchain-Lösungen darstellen.

Ich behaupte, dass noch nie jemand gesagt hat: "Ich habe ein Problem. Sieh mal, Blockchain ist eine gute Lösung." In jedem Fall lautete der Auftrag: "Ich habe eine Blockchain. Sieh mal, es gibt ein Problem, für das ich sie einsetzen kann. Und in keinem einzigen Fall hat sie tatsächlich geholfen.

Das ist mein Hauptargument: Blockchain löst kein einziges der bestehenden Probleme mit Finanzsystemen (oder anderen Systemen). Diese Probleme sind von Natur aus wirtschaftlicher und politischer Natur und haben nichts mit der Technologie zu tun. Und, was noch wichtiger ist: Technologie kann keine wirtschaftlichen und politischen Probleme lösen. Und das ist auch gut so, denn die Hinzufügung von Blockchain führt zu einer ganzen Reihe neuer Probleme und macht alle diese Systeme viel, viel schlechter.
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