Greenpeace findet Auffälligkeiten rund um die Nord Stream 1-Explosion

Regierungen und Behörden liefern bisher nur wenige Details zum Sabotageakt auf die Nord Stream-Pipelines. Jetzt hat die Um­welt­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Greenpeace eine eigene Expedition ge­star­tet und rund um die Explosionsstelle Auffälligkeiten ... mehr... Untersuchung, Welt, Lupe, Untersucht Untersuchung, Welt, Lupe, Untersucht Pixabay

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Greepeace wirklich in aller Ehren, aber nichts und niemand zweifelt an der Tatsache, dass irgendwer auf den Knopf gedrückt hat. Und genau da bringt auch diese Untersuchung kein Licht ins Dunkel.
 
@Knarzi81: Ach?! Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden - oder willst du einfach mal nur trollen?
Greenpeace hat doch die Sprengung an sich nicht bezweifelt, wie du das implizit behauptest.

Sondern die suchen nach mehr Details, als die "offiziellen Stellen" herausrücken wollen. Und mehr Wissen über Detonationsort, Sprengkraft, möglichereise Art des Sprengstoffs usw. dürfte durchaus helfen, den Kreis der infrage kommenden "Knopfdrücker" klarer einzugrenzen.
 
@Drachen: Der Kreis ist meines Erachtens recht klar umrissen: Russland, Ukraine, Rest der (westlichen?) Staaten, die mit diesem Krieg Gewinn und Verlust machen.
Das "Wer genau" ist da in meinen Augen sogar fast unerheblich, solange wir das "Warum" (wirtschaftliche Vormachtstellungen auf Kosten anderer) nicht langsam mal regeln.
 
@CullenTrey: Ggf. lässt sich das durch genauere Untersuchungen belegen bzw. genauer eingrenzen - oder halt widerlegen.
Momentan werfen sich alle Seiten den Anschlag gegenseitig vor - da nicht alle Interessen offensichtlich sind, wage ich auch keine Theorie, wer warum wieso usw. ... :-)

Am Krieg verdienen eh nur Waffenproduzenten und hier und da auch Politiker, aber Volkswirtschaften und Bürger sowieso verlieren auf allen Seiten.
 
@Drachen: Deutschland ist für mich verdächtig schweigsam für das, dass man direkt betroffen ist
 
@0711: ... soll heißen? Ist Deutschland für dich also verdächtig? Und in welcher Hinsicht verdächtig?
 
@Drachen: Es ist ein indiz dafür dass eher als "freunde" definierte staaten denn als "feinde" definierte staaten dahinter stecken könnten. In welcher Rolle Deutschland hier selbst steht ist dadurch eher nicht abschätzbar
 
@0711: Nein, ein Indiz wäre es, wenn sofort die Schuld jemanden "Feindliches" zuschrieben wird. Wenn man sich zu laufenden Ermittlungen nicht äussert, dann ist das kein Indiz, auch wenn Verschwörungstheoretiker es gerne sehen würden.
 
@floerido: das Thema fängt schon da an wann Deutschland erste vor Ort Erkundungen einleitete, was danach nicht folgte, es keine offizielle Anfrage bei den nordischen Freunden gibt und das man das nicht teilen oder veröffentlichen hinter dem Deckmantel geheimdienstlicher Informationen zurückhält statt eben mit laufenden Ermittlungen argumentiert

Es geht nicht um eine fehlende schuldzuweisung, wie kommst du auf den Stuss? Lesen was du lesen möchtest?
 
@Drachen: Diese Informationen werden mit Sicherheit den entsprechenden Stellen schon vorher bekannt gewesen sein.

Für den Otto-Normalbürger sind das aber alles eher überflüssige Informationen und darum ging es eher in dem Ursprungskommentar. Es ist zudem ein laufendes Ermittlungsverfahren, da werden dann auch nicht alle Erkenntnisse sofort veröffentlicht.
 
@floerido:Der Terminus "Otto Normalbürger und zu wissen was den interessiert ist überheblich und oberlehrerhaft. Da du ja sicher bist "das das schon vorher bekannt" war, fühlst Du Dich ja eh einem besser informierten und elitäreren Kreis zugehörig.
 
@floerido: der otto normalbürger der die ganze politikclownshow finanziert und die grundlage für den staat stellt - für den sind es also überflüssige informationen? Ja es gibt Staatsformen in denen wird das gelebt
 
@0711: Ermittlungen ins eigentlich in keinem Land direkt öffentlich zugänglich, erst wenn die Ergebnisse vorliegen. Es ist eben ein Zeichen eines vernünftigen Ermittlungssystems, wenn nicht sofort nach einem Tag "Beweise" für einen schuldigen veröffentlicht werden.
Was würde hier z.B. ein Sprengsatz mit "Made in Land XY" bedeuten? Entweder war es Land XY oder jemand möchte es Land XY in die Schuhe schieben.

Anstatt hier bei den Pseudo-Ermittlungen zu einem Schuldigen beizutragen, sollte Greenpeace eher genauer die Schäden für die Umwelt aufzeigen, welches ihr Kerngebiet ist.
 
@Knarzi81: Die Theorie, das die Leitung von innen gesprengt wurde, dürfte damit vom Tisch sein.
Das ist mehr als die Öffentlichkeit davor wusste.
 
@Fropen: Von der Theorie höre ich hier das erste mal. Kommt wohl aus der Verschwörungstheoretikerecke.
 
@XiRoT: Ja, so funktioniert das heute. Gutes Beispiel: Chrupalla bei Lanz, da gab es eine kurze Übersicht über den aktuellen Verschwörungsblödsinn.
 
@XiRoT: Die Theorie wurde durch verschiedene Politiker & Experten weitergetragen, da es nuneinmal ein mögliches Szenario war, wenn auch kompliziert aufgrund der Turbinen und des Aufbaus. Das hat aber nichts mit Verschwörungen zu tun sondern ist schlichtweg ein mögliches(!) Szenario, wenn auch unwahrscheinlich.
 
@Tobiasg: Danke für die Erklärung. Das ein Meteorit drauf geknallt ist, ist auch ein mögliches Szenario. Ich freu mich.
 
@XiRoT: Genau -die Wahrscheinlichkeit eines Impakts genau an der Stelle ist natürlich in der selben Wahrscheinlichkeitsmenge wie eine -komplizierte- mutwillige oder durch systemischen Ausfall hervorgerufene Druckerhöhung in einem Leitungssystem. Wenn man mal die Augen auf Natanz und Stuxnet richtet, ist es signifikant wahrscheinlicher und möglicher an Umdrehungen oder Drücken herum zu manipulieren.
 
@Fropen: Da die Leitung stellenweise ziemlich tief in den Boden gedrückt wurde, lässt sich eine Explosion von innen heraus ausschließen. Vielmehr weißt das darauf hin, dass der Explosionsdruck, der von außen auf die Pipeline gewirkt hat, diese eben nach unten gedrückt hat.
Eine Unterwasserexplosion breitet sich nicht gleichmäßig in alle Richtungen aus, sondern Eiförmig und hauptsächlich nach unten.
 
Wäre alles zu klären wenn man von den "dark Ships" in der Ggend zum Zeitpunkt der Detonationen mehr erfahren könnte; aber von den Bildern der Spoinagesatelliten infragekommender Staaten wird die Allgemeinheit nie etwas sehen.
 
@MartinS4: Das mit den Satellitenbildern bringt mich aber auf eine Idee: Es gibt ja auch öffentlich zugängliche Satellitenbilder, sowohl kostenlos, mit recht geringer Auflösung, als auch höher aufgelöste kostenpflichtige. Vielleicht findet man ja welche, die zu oder um den Zeitpunkt entstanden sind.
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