Bewältigung der Chipkrise kostet auch viele Menschenleben

Hinsichtlich der Versorgungs-Krise mit Halbleiter-Produkten scheint die Talsohle inzwischen durchschritten worden zu sein. Erkauft wurde die Stabilisierung des Weltmarktes aufgrund der Pandemie-Lage allerdings auch mit Menschenleben. mehr... DesignPickle, Prozessor, Cpu, Chip, SoC, Hardware, Gpu, Prozessoren, Chips, Labor, Nanometer, System On Chip, Wafer, Kittel, Handschuhe Prozessor, Cpu, Chip, SoC, Hardware, Gpu, Prozessoren, Chips, Labor, Nanometer, System On Chip, Wafer, Kittel, Handschuhe

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Das stimmt so nicht. Das Backendwerk von Infineon z.B. wurde im Zuge des Lockdowns eine zeitlang geschlossen, und dass nicht, weil wir es wollten.
 
Gibts keine Chips heulen alle. Werden Chips trotz kritischer Gesundheitslage produziert, heulen alle. Alle nach Hause senden? Dann gibt's kein Geld und das ist schon wieder skandalös. Und dann heule alle, wenn sie nicht ihre bestellte GPU, Konsole whatever pünktlich unterm Baum oder überhaupt mal bekommen.
Wie um Himmelswillen soll man sich denn heute noch richtig verhalten, damit keiner heult...? (Unmöglich, ist ne rhetorische Frage)
 
@dahoood: Thats true, aber bedenke das die Chips zum Großteil gar nicht in Endkundenprodukten landen sondern ins Backend in Serverfarmen landen die zum Betrieb jeglicher technischen Infrastruktur benötigt werden. Also ists nicht der Endkunde der heult weilt seine Playstation nicht unter dem Weihnachtsbaum landet (wird sie so oder so nicht dank der Scalper), sondern viel mehr die armen IT'ler die den Betrieb aufrecht erhalten müssen. Ohne Chips würde heute gar nichts mehr gehen, keine Ampelschaltung, keine Beatmunggeräte für Coronapatienten, nicht mal Strom würde aus der Steckdose kommen da in jedem Verteiler gleich hunderte davon drin stecken.
 
@SimpleAndEasy: "Also ists nicht der Endkunde der heult weilt seine Playstation nicht unter dem Weihnachtsbaum landet (wird sie so oder so nicht dank der Scalper)"

Wieso - behalten die 100 Stück im Keller und warten bis sie wertlos werden? Ich dachte die verkaufen die weiter - meist an Endverbraucher...
 
@Stefan1979: Man munkelt unter den mir bekannten Scalpern das die Hauptabnehmer Miner sind und nicht Mutti oder Vati die ihrem Kind eine Konsole zu Weihnachten schenken möchten ;) Ändert aber so oder so nichts daran das die meisten Chips nicht im Endkundensegment landen und die Aussage dass der Endkunde schuld an dem ganzen hat kann man so einfach nicht stehen lassen. Der Mangel wird ja nicht durch den Endkunden ausgelöst der sich ne PS5 zu Weinachten kaufen möchte sondern viel mehr durch den Chiphunger der Industrie die mittlerweile auch die kleinste Analoge Schaltung durch nen schicken miniaturisierten Chip ersetzt.
 
@dahoood: Naja mit "heute" hat das wenig zu tun. Das "Wie man macht, macht man es verkehrt" ist ja kein neues Phänomen. Das kommt ständig irgendwo zum Tragen.
Nur jetzt halt in neuem Gewand durch Corona und Chipkrise.
 
Wobei man in dieser speziellen Situation auch wieder fragen könnte wie viele Tote es indirekt gegeben hätte, wenn man dort in der Branche mit ihren 500.000 Arbeitern jede Fabrik gleich dicht gemacht hätte wenn es eigentlich nötig gewesen wäre. Denn dann hätten viele Arbeiter und ihre Familien zu wenig Geld gehabt für Essen, Trinken, Unterkunft, Medizinische Versorgung, Masken,... . Ist halt alles nicht einfach in armen Länder in solchen Situationen, egal wie man es handhabt.
 
@markox: richtig das fragt nämlich auch wieder niemand. Ich gehe mal davon aus das es dort nicht wirklich ein Sozialsystem gibt welches sich mit DE vergleichen lässt. Würde dann wohl auch bedeuten sofern es keine Arbeit gibt kann sich auch niemand eine Krankenversicherung leisten und entsprechend gibts auch keine Corona Impfung was eben auch wieder zu mehr Toten führen würde als wie wenn man die Menschen arbeiten lässt.

Und mal weg von Corona bedeutet keine Arbeit immer einen Sozialen abstieg der zwangsläufig immer mit einer geringeren Gesundsheitsversorgung einhergeht was in jedem Fall zu einer verringerten Lebenszeit führen dürfte.
 
Vielleicht sollten die Firmem ihre Mitarbeiter einfach mal impfen, dadurch sollte sich doch die Todeszahlen verringern lassen.
Auch wenn sich durch das impfen eine Ansteckung nicht verhindern lässt, so aber zumindest einen schweren Verlauf.
 
@Alphawin:

In Malaysia beträgt die Impfquote (vollständige Impfung) um die 80 %, das ist deutlich besser als in D (etwa 70 %). Das sind Durchschnittszahlen, relevante Schlüsselbereiche der Industrie dürften noch höher durchgeimpft sein.
 
Schrecklich, der neue Leasing-Wagen erst 2022. Diese popeligen 2019 Fahrzeuge kann ich einfach nicht mehr ertragen ....
 
Wenn Malaysia's Fertigungskapazitäten so kritisch sind, warum schubsen wir dann nicht einfach nen paar Millionen Impfdosen rüber um die mit prio durchzupieksen?

Ach nee, das wäre ja zu einfach und "ethisch" nicht vertretbar.
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