Spotify greift Apple One an: "Eine Bedrohung für die kollektive Freiheit"

Der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino hat gestern ein All-Inklu­sive-Angebot namens Apple One vorgestellt, dieses vereint einzeln ver­fügbare Videos-, Musik- und Spiele-Abonnements in einem Paket. Der Konkurrenz passt das gar nicht, Spotify ... mehr... Streaming, Musik, Streamingportal, Spotify, Musik-Streaming, musikstreaming, Musikdienst, Spotify Premium, Spotify Free, Spotify Logo, Spotify Family Streaming, Musik, Streamingportal, Spotify, Musik-Streaming, musikstreaming, Musikdienst, Spotify Premium, Spotify Free, Spotify Logo, Spotify Family Streaming, Musik, Streamingportal, Spotify, Musik-Streaming, musikstreaming, Musikdienst, Spotify Premium, Spotify Free, Spotify Logo, Spotify Family

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Oooooh, schwieriges Thema. Würde mich interessieren wie das Wettbewerbsbehörten im Detail sehen (und nicht die User in Kommentarspalten bei Facebook und co.)
 
Langsam glaube ich, dass Spotify sich einfach zu lange ausgeruht hat und jetzt die Kunden davon ziehen sieht.

Spotify hat eine lange Zeit die "10000 Titel"-Beschränkung wodurch man zwangsläufig irgendwann gezwungen war, Playlists aus seiner Bibliothek zu löschen.
Es gibt immer noch keine ausgereifte App mit Offline-Playback für Wear OS und Watch OS.
Dann dieser Exlusiv-Deal mit BMW, wodurch es mit anderen Fahrzeug nicht möglich ist über Bluetooth am Infotainment-System die Spotify-Bibliothek zu suchen.
Familien müssen in der gleichen Adresse wohnen.

Zu all diesem Punkten gibt es haufweise Anfragen in den Spotify-Foren, aber die allermeisten Punkte werden/wurden ignoriert und Apple Music macht zumindest diese Punkte alle besser.

Warum nicht einfach mal versuchen mit dem eigenen Produkt die Kunden zu binden, statt die Konkurrenten anzuschwärzen, weil diese ein, allem Anschein nach, besseres Gesamtpaket liefern?
 
@AcidRain:
Funktionell ist Spotify noch immer meilenweit vor Apple. :)

Aber die geiz ist geil Mentalität ist einfach ein Fakt und da Spotify 30% an Apple abdrücken muss, haben Sie einen enormen Nachteil. Das ist ebenfalls Fakt.

Ich persönlich bezahle die Gebühren für Spotify aber direkt und nicht über die App. Die Frage ist eben nur, wie viele andere das noch so machen.
 
@Edelasos: Mittlerweile ist Apple Music genauso weit wie Spotify. Die Funktionen heißen nur ein wenig anders. Mein Problem mit Spotify ist aber tatsächlich ein Apple-Spezifisches: Keine Siri-Unterstützung. Siri nutze ich ausschließlich im Auto, wenn ich die Playlist wechseln möchte. Bei Apple Music kann ich einfach sagen: Spiel die Playlist Rock im Park 2017 im Zufallsmodus" und es geht kurz darauf los...genauso kann ich auch "das erste Album von" usw. ansagen. Bei Spotify müsste ich mit bei der Autofahrt erst anhalten, Musik raussuchen, abspielen und weiter fahren.

Klar ein neueres Auto mit Apple Car Play würde helfen, aber selbst da muss man dann ne Minute am Display hantieren, was ich aus Sicherheitsgründen bei der Fahrt grundsätzlich ablehne.

Sobald eine Siri-Integration bei Spotify kommt, bin ich sofort wieder da! Aber vorher bietet Apple das für mich deutlich komfortablere Paket.
 
@bigspid: Das ist aber wieder Apples Schuld!
 
@Stylos: Nö. Seit einiger Zeit gibt's das SiriKit, womit Drittanbieter eine Siri-Integration implementieren können. Ist Spotifis "Schuld".
 
@Stylos: Nein? Andere Anbieter sind doch genauso in Siri integriert. SiriKit steht jeder App offen.
 
@bigspid: ah, dann haben sie das beim letzten siri Update vorgestellt. Ich erinnere mich jetzt :) danke!
 
@Stylos: Und wie Edelasos unten geschrieben hat, ist die Integration auch schon da. Dh ich wechsel wieder zu Spotify :D
 
@bigspid: jap. Aber so falsch war meine Aussage nicht. Wollte nur sagen, dass es halt damals nicht Spotify's Schuld war, sondern eben apples
 
@Stylos: Ach das ist ne müßige Diskussion, da Apple Music nur im ersten Jahr "exklusiv" den Siri Support hatte. Etwa ein Jahr später kam das SiriKit und im ersten Jahr war Apple Music alles andere als beliebt^^ Hat Spotify aber ne ganze Weile gebraucht das umzusetzen, was ich ja verstehen kann. So wichtig ist das Feature für die meisten Nutzer auch nicht. Ich war jetzt auch etwa 1,5J nur bei Apple Music und kündige es jetzt auch wieder. Dank SongShift lassen sich die Playlists auch ganz komfortabel zwischen den verschiedenen Streaminganbieter synchronisieren :)

Release Apple Music: 07/2015
Release SiriKit: 08/2016
Spotify Siri Update: 04/2020
Hab grad mal die Daten gegoogelt^^
 
@bigspid: Ehm...Also ich kann sagen: Hey Siri spiel die Playlist X auf Spotify" oder "Hey Siri spiel Künstler X auf Spotify" und es funktioniert

Egal ob im Auto oder nicht =)

Also keine Ahnung was du meinst aber Spotify hat die Siri Unterstützung schon lange

Dein Problem ist vermutlich: Einstellungen > Siry > Spotify > "Mit Siriy fragen verwenden" (Ist vermutlich deaktiviert bei dir ;))
 
@Edelasos: Hooooly...grad aktiviert...nach dem Meeting gleich mal ausprobieren :D
Na dann kann ich wieder zurück wechseln. Ich nutze immer lieber das lokale Produkt, wenn möglich. Die Schweden unterstütze ich gern, von denen kommt ja auch sehr gute Musik :)
 
@bigspid: War bei mir auch nicht aktiviert. Keine Ahnung wieso.

Somit hab ich ja schon wieder was für die EU getan :D

Dann aber noch direkt bei Spotify abrechnen und nicht via Apple ;)
 
@Edelasos: Ja das sowieso. Abos schließe ich immer auf der Herstellerseite ab! Einzige Ausnahme war mal ein Rapidgator-Monatsaccount. Die Zahlungsmethoden auf der Herstellerseite waren mir alle zu unseriös...aber ist halt auch ein Filesharer. Da bin ich für die Sicherheit meiner Zahlungsdaten lieber über Apple gegangen^^
 
@Edelasos: Spotify hat es bis heute nicht geschafft, eine brauchbare Watch-App zu veröffentlichen. Meilenweit ist was Anderes, sorry.

Edit: Oh das war schon erwähnt. Wenn man zu faul ist, zu lesen, ups.
 
@Edelasos: Echt? Könntest du ein paar Beispiele nennen?

Das mit den 30% habe ich bewusst nicht angesprochen, da es einfach ein generelles Thema ist und ich auch keine eindeutige Meinung zu hab. Es ging mir nur um Apple One und sich da jetzt seitens Spotify zu beschweren... naja, wirkt wie ein kleines Kind, dass sich beschwert, weil die anderen besser Fußball spielen können.
 
@AcidRain: kA wieso du Minus erhältst. Das mit der fehlenden WatchOS Funktionalität stört immens. Apple Music ist leider - für mich - nicht so komfortabel, wie Spotify (in Verbindung mit Sonos ist Spotify unschlagbar für mich).
 
@Norodon: Wahrscheinlich weils einfach um Apple geht ^^ Ich sag ja nicht, dass Spotifiy allem hinterher hinkt, ganz und gar nicht. Vieles ist deutlich besser umgesetzt, aber bei vielem anderen machen sie sich einfach selbst das Leben schwer.
 
@AcidRain: Die Beschränkung auf 10.000 Titel galt schon immer nur je Playlist. Und die "Bibliothek" zählt halt auch als Playlist. Du kannst soviele Playlists anlegen wie du meinst.
 
@JanK4: Playlists ja, aber sobald die Titel insgesamt 10000 erreicht haben wars vorbei. Im Familien-Plan galten diese 10000 auch für die ganze Familie, also nicht pro Person.
 
@AcidRain: Nur wenn du Dinge der Bibliothek hinzufügst. Tust du das nicht gehts ewig weiter. Die Bibliothek besteht ja aber quasi eh nurnoch aus der "Favouriten" Playlist.
 
Also ich verstehe das nicht. Ja, das Angebot ist wirklich attraktiv für Kunden, die mehrere Applegeräte haben. Dennoch bleibt die Wahl letztlich beim Kunden.
Ich habe einen Mac und nutze weiterhin Spotify und Netflix. Sehe für mich persönlich keinen wirklichen Grund das "One" zu abonnieren.
So what?

Das Gebashe, was in letzter Zeit anscheinend zum guten Ton gehört, nervt mittlerweile nur noch. Es wird doch niemand gezwungen. Wenn die Leute bei Spotify bleiben sollen, dann muss eben die Leistung besser sein als bei der Konkurrenz. So ist es doch.
 
@Aloysius: Du solltest dich dann vielleicht mal mit Marktmechanismen auseinandersetzen und versuchen zu verstehen, wieso Spotifiy hier mit Recht sich beschwert und wie gefährlich das Ganze ist.
 
@Stylos: So sehr ich apple nicht leiden kann. Der Marktanteil von Apple ist im Smartphone Segment bei <15% Weltweit. Selbst in ihrem Hauptabsatzmarkt den USA hat Apple <50% Marktanteil.
Sofern Apple keine inheränt illegalen Praktiken vollzieht können sie in ihrem Ökösystem machen was sie wollen, ohne das man ernstlich von einem Missbrauch der Marktmacht sprechen kann.
 
@Stylos: Und du dich mit Kartellrecht. Apple hat in dem Markt in dem sie agieren (Smartphones in diesem Fall) keine marktbeherrschende Stellung. Solange sie demnach keine offensichtlich illegalen Dinge machen, haben sie durchaus viele Freiheiten, wie sie ihre eigene Plattform und ihr Ökosystem gestalten.
 
@ger_brian: ist schon einfach sich die Welt mit simplen Dingen zu erklären und die Hälfte weglässt. Zumindest kann ich von mir behaupten dass ich das Ganze studiert habe und ich mir die Welt eben nicht so simple erklären muss. ;). Schaue dir vielleicht mal die umsatzverteilung der App Stores an. Das ganze Thema ist eben nicht so einfach. Daher habe ich auch oben geschrieben, dass ich mich sehr dafür interessieren würde was richtige Experten aus dem Bereich sagen und nicht irgendwelche Kommentar Spalten-Experten /)
 
@Stylos: Ich habe ebenfalls einen Masterabschluss in einem Studiengang, der zu den Wirtschaftswissenschaften gehört, dein Appeal to Authority ist nicht ganz angebracht. Weltweit hatte der App Store 2019 ca. 54Mrd Umsatz generiert, der Play Store 30. Sprich Apple hat hier ca. einen Umsatzanteil von 64% bei einem Marktanteil von 15%. Mir wäre nicht bekannt, dass so eine Position bisher in der EU- und US-Rechtsprechung jemals als Marktbeherrschende Stellung definiert wurde.
 
@ger_brian: das ist eben ein Teil. Und unten habe ich andere noch erwähnt. Hier sollte eben gerne mal von Experten geklärt werden, ob das alles rechtens ist. Steht ja schon lange aus und hat dann auch viel mit den appstore Gebühren zu tun. Wäre wirklich spannend was ein offiziellen Verfahren als outcome hat. :) es bringt nichts sich hier in den kommentarspalten aufzuregen.
 
@Stylos: Natürlich wird das Urteil hier richtungsweisend sein, falls es in naher Zukunft überhaupt dazu kommt (was ich stark bezweifle). Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass hier ein massiver Umschwung kommen wird. Dies würde zum einen im gleichen Zug das Geschäftsmodell der Konsolen vernichten (die ja die Hardware sogar teilweise mit Verlust verkaufen und durch ihre "Monopolstellung" bei Spielen und die dazugehörigen Gebühren die Plattform erst rentabel machen), es wäre auch interessant, wie Apple den App Store dann finanziert. Ich vermute mal, dass dann jeder, der nicht über den App Store published, extrem hohe Gebühren für die Nutzung der Dev Tools, der iOS betas und Entwicklerwerkzeuge zahlen muss. Aktuell basiert das ganze auf einer Mischkalkulation, weshalb große Free Apps überhaupt möglich sind. Wenn in Zukunft jeglicher paid content ohne Provision verkauft wird, ist das nicht mehr rentabel. Da stimme ich dir zu, spannend wir das auf jeden fall.
 
@ger_brian: agree :)
 
Hier sollte aber nicht nur Smartphones berücksichtigt werden, sondern alle Geräte die auf der IOS Plattform aufbauen und daher auch den AppleStore mitbringen.

Smartphones, Tabletts, MACs...

Das macht IOS nun zwar nicht zur größten Plattform, sollte aber nicht unter den Tisch fallen.

Die Diskussion dass Apple sich Vorteile auf der eigenen Plattform einrichtet, versteh ich jedoch auch nicht so ganz. Natürlich haben sie Vorteile, ist immerhin die eigene Plattform. Sie bieten X Dienste an und ermöglichen es Kunden die mehrere Dienste nutzen ein günstigeres Gesamtpaket zu bekommen,.. das ist jetzt auch keine neue IFindung.

Benachteiligt es Spotify und co? Natürlich kommen die dadurch unter Druck, wenn jemand eh schon andere AppleDienste nutzt, wird Apple Music nun für die Person evtl. interessanter, weil Spotify dann teurer ist. Da beginnt die Abwägung des Kundens, bietet Spotify für das Geld Dinge die ich eher brauche als AppleMusic?

Zum Schluss bleibt für mich da aber auch immer die selbe Aussage stehen, "Ja ist vielleicht nicht die beste Lösung, es ist aber deren Plattform und dem Kunden bleibt es überlassen ob er die Plattform an der Stelle unterstützt oder nicht."
 
@tueftler42: wie gesagt so einfach ist es nicht. Man muss nur die unsatze der Plattformen anschauen. Aber auch, dass Spotify mit 10 Euro im Monat gerade einmal so operativ arbeiten kann. Wie kann Apple dann mit 5 Euro oder weniger in der Kalkulation rechnen? Querfinanzierung vielleicht? Ist das dann noch sauberer Wettbewerb? sie bieten also das Produkt günstiger an um Marktanteile von anderen Playern zu bekommen, zu einem Preis, der eben wahrscheinlich querfinanziert wird. Ob das rechtens ist muss eben geklärt werden. Zumal es auch sein kann dass die querfinanzierung über die 30% Gebühren der Drittanbieter kommen. Dort hat Apple einen Vorteil und auch hier muss geklärt werden ob dies rechtens ist. Und hier hat Spotify jedes recht dazu dazu aufzufordern.
 
@Stylos: Da muss ich jetzt mal unwissend nachfragen. Ist das nicht die übliche Mischkalkulation?

Ich verkaufe X Produkte, nicht alle davon zu einem Preis der mir persönlich Gewinn einbringt, aber dafür in Summe, weil Kunden die die günstigen Produkte bei mir kaufen, dann wahrscheinlich auch die teureren gleich bei mir mitkaufen?

Ich meine, so arbeitet ja irgendwo jeder Supermarkt ^^.
 
@tueftler42: soweit ich mich erinnere dürfen Produkte zb nicht unter den Herstellungskosten vertrieben werden (um dadurch Wettbewerb zu machen). Wir sind hier aber in der digitalen Branche unterwegs. Also was sind die Herstellungskosten des Services? Wie gesagt macht es einfach alles komplex und wir finden hier sicher keine Antwort. Das sollen mal Gerichte und Experten klären :)
 
@Stylos: Doch, das dürfen Produkte schon (siehe z.B. die Konsolen oftmals). Was du nicht machen darfst, ist die Ausnutzung deiner Marktmacht gegenüber kleinen und mittleren Wettbewerbern (was Spotify nun wirklich mit einem mehrheitlichen Marktanteil und Umsatz im Musikstreamingmarkt nicht ist). Zumindest ist das mein Verständnis der rechtslange (in Deutschland).
 
@ger_brian: Herstellungskosten sind nicht gleich die kosten die die Gesamtkosten decken. Konsolen wurden Wenigstens zu Herstellungskosten verkauft. Aber nicht drunter. Entwicklung, Marketing etc. sind nicht Herstellungskosten. Daher arbeite man auch mit verschiedenen Margen rechnungen
 
@Stylos: Das ist mir durchaus klar. Aber dieser Vergleich ist bei Musikstreaming einfach schwierig, da hier die Kosten Nutzerabhängig sind. Man könnte hier höchstens mit durchschnittswerten rechnen, aber dann musst du das auch für das gesamte Paket machen. Wenn jemand z.B. im Paket 200GB iCloud Speicher bekommen, davon aber nur 10gb nutzt, bleibt für diesen Nutzer weitaus mehr "Budget" für die Kostendeckung des Musikstreamings über). Das ganze ist bei Bundleangeboten sehr schwer.
 
@Stylos: Der AppStore ist wie die Mediendienste in der Kategorie Services eingeordnet und macht dort auch einen großen Anteil der Umsätze aus. Hier lässt sich eine Quersubvention schon vermuten.
 
@Stylos: Du übersiehst da irgendwie ein klitzekleines Detail: Um das Apple spürbar Marktanteile abringen kann, muss der Kunde aber auch ein Applegerät kaufen. Von daher kann keine Rede davon sein, sich mittels Dumping Marktvorteile zu ergattern. Und wenn Du auf "unterm Herstellungspreis" anspielst, Spotify bietet kostenlose Zugänge an. Sollte das dann nicht auch Deine Kritik ernten?
 
@topsi.kret: Sowas wird unter Marketing Budget verrechnet und durch Werbung finanziert.
 
@topsi.kret: Dieses spricht aber dann auch irgendwie dafür das jede Plattform als separater Markt zu betrachten ist und dann hat Apple ein eindeutiges Monopol auf der Plattform iOS.
 
@floerido: Nein, so kannst du das immer noch nicht betrachten. Wenn du jeden Hersteller als eigenen Markt definierst (was außerhalb von Internetforen und Stammtischen niemand tut) ist jedes einzelne Unternehmen Monopolist.
 
@floerido: Echt jetzt? Wo lernt man solche merkwürdigen Denkweisen?
 
@Stylos: Aha, also muss Apple nur Werbung schalten und alles ist wieder gut ?
 
@tueftler42: ich finde 30% auf die monatliche Abo-Gebühr schon sehr hoch als Provision.
 
@FuzzyLogic: Ja, 30% klingt auf den ersten Blick nach viel. Da muss man aber auch bedenken, dass Apple hier die Infrastruktur bereitstellt, was die Verteilung usw. angeht.

Und so ein Store ist ja auch eine nette Werbefläche "Leute finden diese App toll" usw...

Klar, nun könnte man Apple wieder vorwerfen, dass sie auf der anderen Seite nicht zulassen wollen, dass man Apps auch über andere Wege installieren kann. Find ich als Anwender nun auch erstmal nicht toll. Der Aufschrei wäre ziemlich groß, wenn Microsoft das selbe mit dem Microsoftstore machen würde.

Aber zumindest scheint es Anwenderseitig ja nicht so kritisch gesehen zu werden, dass der Store mit die einzige Bezugsquell ist. Entwicklerseitig schränkt es natürlich ein. Vor allem wenn dieser einzige legale Weg auch noch 30% kostet.

Da ist aber auch wieder diese Frage, was wäre wenn genug Entwickler das einfach boykottieren würden und für Apple keine Apps herstellen?^^. Applemarktanteil gut und schön, aber wie würde der wohl wachsen wenns keine Apps gäbe ?^^.. Ja ich weiss, Wunschvorstellung xD.
 
@tueftler42: Für die In-App-Zahlung sind 30% aber nur für die Transaktion als Infrastrukturkosten zu sehen. Und eine Bank die 30% für eine Überweisung nimmt, würde schon als sehr unseriös gesehen.

WhatsApp z.B. benutzt auch das Hosting und das Marketing und dort reichen die jährlichen Entwicklungensgebühren zur Kostendeckung.
 
@tueftler42: Ich sage ja nicht, dass Apple nichts vom Kuchen abhaben soll.
Aber Apple stellt ja nicht die Server für das Streaming bereit, sondern quasi nur den "Marktplatz" samt "Stellfläche" (Speicher für den App-Download).
Dass Apple (und Google) fast 1/3 des monatlichen Umsatzes abgreift, halte ich für ungerechtfertigt.
 
@FuzzyLogic: Den Stellfläche ist bei Apple ohnehin nicht umsonst, hier muss man als Entwickler jährlich für seinen Stellplatz 99 Dollar bezahlen.
 
@Aloysius: Sobald Apple im Bereich Filme und Serien zu einer wirklichen Konkurrenz von Netflix heranwächst, dann noch Musik anbietet, seinen Spiele- und Fitnessdienst, dann ist das Angebot wirklich stärker als das sämtlicher einzelner Konkurrenten und die Leute mit Apple-Geräten werden alleine aus Kostengründen schon in rauen Mengen wechseln...
 
@elbosso: Bis apple mit netflix gleich auf ist ist es warscheinlich 2077.

Im moment sind die noch sehr sehr weit davon entfernt aufjedenfall^^

Ist halt ne zwickmühle für apple, da müsste man ja mal geld investieren aber das kostet halt geld *fg*
 
Oh, bei Amazon bekomme ich Lieferungen, Musik und Videos (und keine Ahnung was noch) im Bundle. Da hat sich auch noch keiner beschwert.
 
@snoopers: verstehe nicht, wieso hier geminust wird. Das teifft es doch.
 
So einen Dienst für Netflix, Amazon Prime, Disney+ und Co, der den tatsächlichen Gesamtpreis um 1/3 gegenüber Einzelabos senkt, würde mein erstes Appleprodukt werden.
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