Jugendmedienschutzgesetz: Neue Pflichten werden zu Konflikten führen

Familienministerin Franziska Giffey scheut keine Konfrontation mit den großen Vertretern der Internetbranche. Das hat die SPD-Politikerin jetzt in einem Gespräch über das neue Jugendmedienschutzgesetz mit der Deutschen Presse-Agentur dpa ... mehr... Jugendschutz, Fsk, Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft Bildquelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft Jugendschutz, Fsk, Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft Jugendschutz, Fsk, Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft

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Theoretisch hört es sich gut an aber praktisch wird es an der derzeitigen Realität scheitern auf breite Front.
 
Schon verständlich, ändert real aber nichts. Facebook & Co lassen Pornografie doch schon jetzt nicht wirklich zu - das was da auftaucht "schlüpft durch die Filter" und das wird man wohl nie vollständig vermeiden können.

Gleichzeitig sind tausende Adressen im Ausland frei abrufbar und offenbar "dürfen" ja sogar "kleine" Plattformen entsprechende Inhalte weiter verbreiten.

Digital ist Jugendschutz eben sehr viel komplexer als analog ...
 
@DRMfan^^: Dazu kommt: Selbst ohne Pornoinhalte haben die meisten der populären "Social"-Media-Plattformen doch - zumindest auf dem Papier - ein Mindestalter, so dass theoretisch Kinder - eigentlich - gar nicht betroffen sein können, weil sie ja überhaupt nicht erst "Mitglied" werden können. In der Realität sieht man doch klar, dass es Facebook & Co. im Grunde sowieso scheißegal ist. Die halten sich grad mal an die gesetzlichen Mindeststandards, und solange die so lasch sind, wird von deren Seite auch nichts passieren. Also wird seitens der Politik wieder - an sich unnötigerweise - verschärft, und dann kommen die Leute wieder und wettern gegen die Politiker.

Ganz fieser Teufelskreis, aus dem kaum ein Beteiligter unbeschadet rauskommen kann...
 
@DON666: Das Mindestalter, dass in etlichen Staaten verwendet wird, richtet sich zudem nach US-Vorgaben. (Facebook setzt nur für wenige Länder andere, höhere, Anforderungen
 
@DON666: Was wäre denn ein Funktionierender Schutz ?
Alterscheck via Bankverbindung oder via Kamera Abgleichen von Nutzer und Ausweiß ?
Fakt ist ein Funktionierendes System gibt es nicht im digitalen solange es Volljährige gibt die es dem Kidi Freischalten.
Ja selbst eine Verifikation wie bei Postident ist unterm Strich Sinnlos.
Unterm Strich hilft bloß ein Gesetzliches Verbot was auch Kontrolliert wird wo Kindern der Zugang zu entsprechenden Endgeräten erst mit 16 erlaubt ist.
Diese Blödsinn aussage aber das Smartphone um .. ist Grenzenloser Blödsinn es reicht auch ein Nokia 3410 um mal schnell durchzurufen.
Davon abgesehen hat ein Telefon noch nie vor etwas geschützt.
 
@Freddy2712: geben täte es das schon,nur wäre das dann so rigeros das das keiner möchte und auch nicht mehr mit demokratischen Mitteln vereinbar wäre ... technisch machbar aber jederzeit! Nur ne Frage des wie weit willst du dafür gehen?
 
@serra.avatar: Ich für meinen Teil finde bestehendes völlig Ausreichend unsere Politikerin scheinbar sieht es anders.
Bin aber Neugierig wie sähe so ein "Diktatorische" System aus ?
 
@serra.avatar: Das ist auch problemlos mit demokratischen Mitteln vereinbar. Dauert dann nur... PostIdent z.B.
 
@James8349: nicht wenn du es auch absolut unumgehbar machen willst! Dann brauchst du die direkte Filterung/Sperrung beim Provider ... und das ist derzeit rechtsstaatlich nicht machbar. Zum Glück ;p wäre aber technisch problemlos möglich.
 
@serra.avatar: Eine verlässliche Filterung/Sperrung beim Provider ist technisch ebenfalls nicht möglich. Du kannst weder alle fraglichen Inhalte auf eine Blacklist setzen, noch kannst du alle unfraglichen Inhalte auf eine Whitelist setzen. Dafür ist das Angebot zu groß und wächst zu schnell. Lieferung nur bei "eindeutiger Identifizierung" bei wirklich allem ist technisch ebenfalls untragbar. Da hättest du allein bei einer Durchschnittsseite mehrere Skripte von verschiedenen Servern/Hosts + ggf. Werbung und Grafiken.

Technik ist auch nicht endlos skalierbar. Weder horizontal noch vertikal.
 
@DON666: Was helfen würde, ist wenn Eltern ihre Sprösslinge endlich erziehen würden statt die Allgemeinheit dafür zur Verantwortung zu ziehen. Aber das passiert offenbar kaum.
 
@divStar: Das Problem sind hier aber leider auch die Jugendschutzgesetze die ein Anständiges Erziehen fast Unmöglich gestalten.
Früher wenn man mist gemacht hat gab es Hausarrest mach das Heute und du hast eine Anzeige wegen Freiheitsberaubung Plus das Jugendamt am Hals.
Strafen wird per Gesetz fast unmöglich gemacht und das was geht ist Lächerlich.
So Super Nanny Methoden wie die Stille Ecke/Stuhl mag ja bei 3 Jährigen Funktionieren aber das war es auch schon.
 
@Freddy2712: Früher hat man den Hintern voll bekommen! Und nicht nur von den Eltern, sondern auch von den Lehrern, oder wildfremden, denen man Quer kam. Das ist Gott sei Dank vorbei. Und kein Mensch regt sich über Stubenarrest auf! Aber konsequent muss man sein.
 
@Freddy2712: bei Hausarrest Anzeige wegen Freiheitsberaubung und Jugendamt? Du hast aber eine wilde Fantasie.
 
@Wuusah: Mit der Abschaffung des elterlichen Züchtigungsrechts und der Einführung des neuen zweiten Absatzes in § 1631 BGB [Bürgerliches Gesetzbuch] haben Kinder nunmehr ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Damit sind körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen unzulässig.

Das würde ich mal so gar nicht erst als Fantasy abtun mach das beim Falschen Balg und wir sind hier in der Sparte Seelische und Entwürdigende.
Klar würde ich das nicht als Seelisch Grausam und Entwürdigend ansehen wenn mal paar Tage Hausarrest ohne Konsole, PC, Smartphone usw. gibt.
Das Problem auch hier die Pseudo Wissenschaften Psychologie was für uns eher ein ok dann Lesen oder anderes bedeutet, kann für das Kidi Psychische Folter darstellen wenn das neueste Instaplem oder Frazenbook nicht kennt.
Mal davon ab das viele der von Kindern genutzten dinge eigentlich eh erst ab 16 teils sogar 18 wären, aber wenn selbst Lehrkräfte das nicht beachten warum sollten es Eltern geschweige deren Kinder.
 
@Hanni&Nanni: Wäre aber mitunter eine gute Sache wenn es wieder erlaubt wäre Körperlich zu Züchtigen.
Natürlich soll das nicht bedeuten Krankenhausreif oder Totschlagen aber es soll schon Weh tun.
Die Natur hat Schmerz als Lernreflex nicht Grundlos eingebaut.

Wenn man diverse Bälger sieht dürfte Körperliche Bestrafung auch der das einzige sein was diese überhaupt noch Verstehen.
 
@Freddy2712: Gewalt geht nicht. Aber ne Woche ohne Fernsehen / Konsole hat mir nicht geschadet.

Gleichzeitig haben mir aber Pornos auch nicht geschadet - damals halt noch auf CD geteilt ;-)
 
@Freddy2712: Bevor wir anfangen, die Kinder zu verprügeln, sollten wir eher die Eltern mal in den Knast schicken! Heute gehts doch nur noch um Karriere oder möglichst wenig Arbeit mit den Bälgern! Die Kinder heute haben doch zuhause weniger Erziehung, als in der Schule. Das alleine ist doch schon ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft.

Und wenn die Kids dann total missraten auf die Arbeitswelt losgelassen werden, sind es natürlich die Lehrer schuld, dass sie zu blöd sind, für alles!
 
@Bautz: Für die Jugend von heute ist Smartphonentzug eh schlimmer als Hausarrest und für mich lieber als Gewalt.
 
@divStar: Prinzipiell ist dem so kann aber auch bei der Labilen Jugend von Heute als Seelische Grausamkeit ausgelegt werden, da man den Kontakt zu anderen damit unterbindet.
Ich weiß klingt daneben aber ohne Whats app, Facebook, Instagram und co geht bei denen ja nichts mehr.
Ja selbst Lehrer verlangen mitunter die Nutzung.
Selbst wenn es nur um den schnellen Kontakt zu den Eltern geht wäre ein Anruf deutlich Effektiver, und alles andere kann man als Brief mitgeben oder schicken.

Das Problem an so einem Verbot könnte auch sein da es so einen Extremen Stellenwert hat noch mehr wie Marken das man sein Kind so ungewollt ausgrenzt.
 
@Hanni&Nanni: Kann man so nicht sagen gibt genug Fälle wo beide Arbeiten müssen um überhaupt nur die Laufenden Kosten Bezahlen zu können.
Und Lehrer sind unheimliche Marken Fetischisten es muss unbedingt der Marken Block oder Farbkasten sein , es darf nicht das günstigere mit gerade bei Blöcken mehr Inhalt sein.
Viele Schulen Verlangen die Anschaffung der Bücher da diese aus Kostengründen selber nicht mehr Stellen wollen/können.

Bei Eltern wo beide Zeit haben und sich nicht gekümmert wird darf man gerne mal anklopfen.
Wobei hier auch schon über Zwangssterilisation nachzudenken wäre und Kinder in die Obhut des Amtes.
Kenne selbst so eine wo es besser wäre die zu Sterilisieren und die vorhandenen Kinder wegzunehmen.
 
@Bautz: Ich glaube das waren auch Komplet andere Zeiten ja Konsole Fernsehen gab es aber Draußen Fußballspielen war meist wichtiger.
Mich hat es auch weniger gestört wenn Fernsehen oder Konsole weg Verboten war da sofern ich nicht zufällig auch Hausarrest hatte.
Aber selbst dann wurde halt Gelesen oder sich mit anderen Dingen beschäftigt wie Revell.

Gewalt ist nicht unbedingt Gewalt würde ich sagen jetzt.
Ich wurde eigentlich nie wirklich geschlagen außer ich hab wirklich tief in die Scheiße gegriffen und selbst dann waren es keine Prügel.
Natürlich gab es und natürlich gibt es das auch noch das Kinder richtig Verprügelt werden das geht natürlich nicht.
Einen auf den Hintern das man es merkt finde ich ok aber soll nicht Heißen das die nächsten Tage nicht Sitzen kann das Resultat ist.
Auch eine Backpfeife geht ok hingegen 14 Tage dicke Backe oder Blaues Auge oder Zahn raus geht gar nicht.
Einen auf die Finger finde ich auch ok hingegen so heftig das die Hand/Finger danach Kaput sind nicht.

Es muss einfach so Dossiert sein das man es merkt aber keine Schäden entstehen.
Hingegen ist bei entsprechender Erziehung Gewalt auch nicht nötig.
Es reicht eigentlich wenn das Kind weiß es wird Konsequenzen haben und die werden mir nicht gefallen.
 
@Freddy2712: Dass Konsolenverbot mit Hausarrest zusammen geht hab ich mal angenommen.

"Züchtigen", was du oben schriebst, ist aber eben genau mehr als ein Klapps. Ein Klapps ist hin und wieder angebracht.
 
@Bautz: Ok ich hab es halt anders Definiert.
 
Das endet nur in Overblocking, Zensierten Content,Datenschutz gau und und und
Jugendschutz muss vom End Pc ausgehen damit es zu keine Overblocking kommt und nicht massen haft Personalien gespeichert werden müssen.
Besser wäre das man anbieter nur dazu bringt das sie schnittstellen für solche software liefern was es den Eltern erleichtert
Wer ein Kind hat kann sich schon länger mit guter Jugendschutz Software auseinander setzen.
Hier mal für interessierte der Link zu der mir bekannten software die EIGENTLICH auch die Giffey kenn sollte was ich aber mal anzweifle!
https://www.jugendschutzprogramm.de/
 
Praktisch dürfte es daran scheitern, das die 11 jährigen, sich einfach n Proxy/VPN besorgen und gut ist.

Dürfte die Sprachfähigkeiten ein wenig steigern, denn die Inhalte oder wenigstens die Navigation auf der Seite sind in der Regel dann auf englisch.

Ich bin immer wieder erstaunt welche Inkompetenz die Politik bei unserer Jugend sieht. Nur weil man selbst erst seit in paar Jahren im Neuland angekommen ist.

Jugendschutz fängt bei der Erziehung an. Wer seine Kinder und die Medien sich selbst überlässt, der ist in die Verantwortung zu nehmen wenn die Kinder Medien konsumieren, die für sie nicht geeignet sind.

Und ab einem bestimmten Alter, werden sich die Kinder immer eine Ausweichmöglichkeit schaffen.

Früher:

Sei es die erste Fluppe mit den "Coolen Kindern" nach der Schule mit 10...
Oder die Pornoheftchen im vermeintlich sicheren Versteck mit 12...

Auf beides angesprochen-> mit dem Rauchen letztendlich nie angefangen, die Heftchen richtig eingeordnet (das es halt Darsteller sind, und nicht zwangsläufig die Realität abbilden)....

Aufklärung und Erziehung erreichen mehr als sämtliche Staatlichen Verbote und Kontrollen.
 
@Speggn: ich wäre mich 11 Jahren in der Lage gewesen dazu - bereits damals hatte ich ein Talent um zu lernen wie man mit dem Computer klar kommt ( obwohl die Technik mit Windows 95 und in den Schulen 3.11 noch echt in den Kinderschuhen steckte). Wenn ich mir mein Sohn aber anschaue, Handy Generation... alles ist einfach gehalten und keine Ahnung was hinter der Technik steckt.. auch bei seinen Freunden - da bringt ein Filter schon was. Aber in 1- 2 Jahren wird sich das sicher Ändern. Trotzdem bin ich für Filter einiger Sachen, manches müssen Kinder echt nicht sehen oder spielen.
 
@Rage87: Die sind aber nur so einfach gestrickt, weil es funktioniert. Sollten sich Hürden in ihrem Weg befinden, werden Kinder auch heute noch verdammt kreativ diese zu umgehen.

TOR zum Beispiel ist ein Setup zum herunterladen, und ein Klick zum einrichten. Ganz simpel.

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Und natürlich bin ich auch für Filter, bzw. Einschränkungen. Ich bin nur der Meinung, das sich ein Großteil der technischen Filter nicht derart gestalten lässt, das sie in Grundrechte eingreifen, und trotzdem schwer zu umgehen sind.

Zum Beispiel die Vorschrift das man einen Ausweis, Iris und Fingerabdruck Scanner anschaffen muss. Damit müssten sich die Eltern dann ausweisen. Kombination aller drei Faktoren. Wird dann schon schwierig für den Junior sich da durch zu schummeln.

Würde nur massive Datenschutz und andere rechtliche Bedenken aufwerfen und ist daher völlig unrealistisch.
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Letztendlich müssten die Hürden derart gestaltet werden, das sie Kinder nicht absolut sicher abgehalten, die Eltern aber ausdrücklich und sicher darüber bescheid wissen, wo sich ihre Kinder herumgetrieben haben.

Beispiel: Seitenbetreiber XYZ erkennt über Nutzungsmuster der Seite und Art und Weise der Eingaben, das es sich wahrscheinlich um einen Minderjährigen handelt. Der Provider bekommt dann ne Mail: IP bla.bla.bla.bla hat sich an Tag X um Uhzeit Y auf Seite Z aufgehalten. Es sind Bedienungsmuster erkannt wurden die auf einen Minderjährigen schließen lassen. Leiten sie diese Mail bitte an den Anschlussinhaber weiter.

Dann können die Eltern den Filius zur Rede Stellen, warum er meinte gestern Nacht um 23 Uhr, an der Altersschranke von Casino XYZ herumzuspielen gedachte...
Aber selbst das ist datenschutztechnisch und vom Aufwand her absolut Grenzwertig.
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Am besten ist es wohl, ein Log auf dem Router zu haben, und dies immer mal wieder mit der eigenen Nutzung und denen der Kinder abzugleichen. Und sie dann unter vorspielen eines nicht vorhandenen technischen Vorganges (sie sollen dem ja nicht auf die Schliche kommen, dann gibts Ausweichversuche) darauf anzusprechen... Was auch wieder technisches Verständnis der Eltern voraussetzt.
Um mal mit Klischees zu kommen: Tommy und Cindy können selbst gerade mal den Bluray Recorder einschalten, aber sollen klein Kevin auf die Internetnutzung ansprechen? Ich glaube nicht....
 
@Speggn: und was soll dir ein Proxy nützen wenn du dich für jeden Abruf einwandfrei Identifizieren musst? ... technisch ist das problemlos möglich, nur kollidiert das mit der Rechtsstaatlichkeit und den demokratischen Grundwerten.

Ohne eindeutige Identifikation keine Daten mehr, recht simpel sogar... und Totalüberwachung inkl.
Das ist keine Frage des technisch machbaren, sondern eine Frage wie viel bist du bereit für diese
"Sicherheit" zu opfern.

Was uns da schützt ist doch einzig und alleine der Narzißmus/der Egoismus der Menschheit, der verhindert das sich selbst in einer kleinen Gemeinde alle einig sind und sowas deshalb nie in der Ganzen Welt umgesetzt werden könnte.
 
@serra.avatar: Ein Proxy nützt mir derart, das ich einfach die US Version der Seite, ohne Kontrolle, Ohne Identifikation usw aufrufe und sie so nutze.
 
@Speggn: naja nur hast du nicht ganz verstanden: wenn du dich einwandfrei Identifizieren musst und dein Provider gezwungen wird nur noch das zuzulassen was der Staat vorgibt, wird deine Proxanfrage einfach verworfen ... totale Kontrolle! Technisch möglich Rechtsstaatlich unvereinbar ... aber es geht hier ja auch nur um ein Gedankenspiel was technisch möglich wäre.
 
@serra.avatar: So nicht ganz korrekt. Du musst dich für DEUTSCHE plattformen bzw deutschsprachige Plattformen ausländischer Unternehmen einwandfrei identifizieren.

Nur weil wir Deutschen uns so pipelig mitm "Jugendschutz" haben heißt das nicht das die das ihren amerikanischen Kunden ebenfalls aufdrücken.

Resultat: pornhub.de -> Identifikation nötig, pornhub.com via geoblocking in DE gesperrt.

VPN -> pornhub.com -> Jugendschutz ad absurdum geführt.

Jugendschutz war schon immer Schwachsinn. Es macht Sinn empfehlungen für die Eltern herauszugeben aber Jugendschutz hat schon im analogen Bereich nie funktioniert (dann kauft halt ein älterer Freund/Bruder/Cousin etc das ungezogene Heftchen) und wird es im digitalen Bereich noch viel weniger tun.

Die verdammten Eltern müssen in Verantwortung genommen werden, nicht die Unternehmen. KINDER haben unbeaufsichtigt nichts im Internet zu suchen.
End of story.
 
@Aerith: korrekt so ist es derzeit, es ging aber auch eher darum was man machen könnte um solche eine Sperre auch funktionieren einzuführen und das wäre technisch machbar wenn dein Provider direkt filtert und zwar alles ... dann nützt dir auch dein VPN /Proxy nix ... was nicht identifiziert und freigegeben ist wird verworfen ... die totale Überwachung.

technisch machbar! Rechtsstaatlich nen SuperGAU ... aber es geht ja nur darum machbar oder nicht! Wird so hoffentlich auch nie kommen, aber bei unseren Politikern, wer weis.
 
@serra.avatar: Klar, wenn man auf providerlevel bzw. backbone level anfängt zu filtern, dann kann der end user herzlich wenig dran ändern. Das ist wahr.

Fände ich aber leicht overkill was den Verwendungszweck angeht. Viel sinniger wäre es doch den Eltern Wissen + einen lokalen Filter für das jeweilige Endgerät an die Hand zu geben. Kombiniert mit "Kind hat keinen admin zugang" dürfte das für 95% der Fälle mehr als ausreichen und man muss nicht die Erwachsenenwelt nerven.
 
@Aerith: vollkommen richtig und auch vernünftiger, nur wann haben Politiker schon mal vernünftig gehandelt im #Neuland?
 
@serra.avatar: Noja man will ja auch die eigene Agenda fördern. Das Volk zu kritischem Denken bzw zur Selbstständigkeit (Forschungspersonal mal ausgenommen) zu erziehen ist doch eher kontraproduktiv und auf Dauer lästig.

Lieber den normalen Deutschen dumm lassen bzw die es nicht sind dumm darstellen und mehr Kontrolle in die Hand des Staates "wählen" lassen.

Paranoide Sichtweise? Möglich, aber nur weil man nicht paranoid ist, heißt das nicht, dass sie nicht hinter einem her sind! :D
 
@Speggn: Genau so siehts aus. Meine Eltern haben was Erotikmaterial angeht auch viel Aufklärungsarbeit geleistet und mir von Anfang an beigebracht warum das "Adult entertainment" genannt wird.
 
Dumm nur dass nationale Gesetze auch auf diese beschränkt sind. Angenommen ein Schweizer Anbieter der primär auch Schweizer ansprechen will, kümmert das alles nichts. Kommt ein Rechtshilgesuch aus Deutschland, der Schweizer Richter wird feststellen, dass diese Regelung in der Schweiz nicht gilt und wird das Hilfegesuch ablehnen. Bussen und Gesetz laufen ins Leere.
 
@JTRch: Solange die betroffene Firma hier offiziell Geschäfte tätigt, ist sie auch haftbar. Auch wenn ihr Firmensitz im Ausland sitzt. Wenn dem nicht nachgekommen wird, kann die Firma vom Markt ausgeschlossen werden.

Stellt sich die Frage, ob die schweizer Firma alle deutschen Kunden verlieren will, oder sich dem beugt.

Wie in China. Nur das es hier um Jugendschutz anstatt um Ideologie geht...

Aber was ich davon halte steht einen Post über diesem hier...
 
@Speggn: Und wie will man das schaffen? Software blockieren? Viel Erfolg...
Vielleicht sollte man die Strafen einfach den Eltern ausstellen, die igren Kinder fernbdas Handy geben - Hauptsache diese sind endlich ruhig.
 
@divStar: Wenn zum Beispiel die Seiten eines schweizer Glücksspielbetreibers aus dem deutschen Netz nicht mehr erreichbar ist, bzw. die IPs an die sich die Software wendet blockiert sind, dann schafft man das.

Es geht dabei ja nicht darum technisch begabte Menschen auszusperren. Die finden immer einen Ausweg. Sondern um Lieschen Müller, und ihre Tochter....

Auch wenn nur noch Bitcoin und Kreditkartenzahlung aus dem Ausland möglich sind, dann dürfte das genügend Sperrwirkung haben.

Ich persönlich halte davon auch nicht viel. Sehe auch die Eltern deutlich mehr in der Verantwortung. Wollte nur darauf eingehen wie das nicht nachkommen der neuen Gesetze wohl gehandhabt wird.

Ausschluss vom Markt:

Sperrung der Internetpräsenz und sämtlicher mit dem Unternehmen verbundenen IPs
Sperrung sämtlicher Finanztransaktionen mit dem Unternehmen
Schließung aller Niederlassungen im Land
Ggf. Strafverfolgung bestimmter Verantwortlicher. Einmal bei der Geschäftsreise nicht dran gedacht und klick macht die 8....

Denk einfach an China, und wenn dort ein Unternehmen nicht in das Lied der KP einstimmt...
 
Was man verbietet, blockt und zensiert wird nur umso interessanter.
 
Dann will ich mal ganz entspannt die Ergebnisse von Franziska abwarten. Ich hab gehört, dass die Kinder der letzten 20 Jahre im Pornogewerbe gelandet sind und die Kinderarmut nur durch InApp Käufe gestiegen ist.
 
Das ist genau so sinnlos wie das Gesetz zum Schutz vor Spam mail. Mein Spamordner ist täglich voll, mehrere hundert Mail täglich. Oder DSGVO, bei fast allen Seiten muss immer erst zugestimmt werden, eine andere Möglichkeit zum Öffnen der Seite besteht nicht. Ist nur lästig ohne Nutzen
 
Wie bitte soll denn das technisch gehen? Die API zur Ausweisprüfung ist ja so wie ich hörte auch nicht zu gebrauchen. Abgesehen davon, dass die Kinder die Ausweise klauen könnten, um es einzugeben. Bankverbindung ginge noch mit dem Hinweis, dass der jenige haftbar gemacht wird.
 
Langsam wäre ich dafür dass das "Internet" einfach erst ab 18 Jahren ist - es den Eltern aber freisteht den Kinden den Zugang zum Internet trotzdem zu erlauben und ggf. eigenen Schutzmassnahmen zu treffen.

Ist dann wie mit den Spielen - da steht ab 16 oder 18 drauf aber die Eltern kaufen es trotzdem.

Oder mit den Ingame Käufen - es gibt bereits genug Warnungen.

Den Eltern steht es frei das anders zu handhaben - aber sich nachher beschweren ist nicht. Würde dann sogar soweit gehen dass das Jugendamt sich mal ansieht ob DIESE Eltern überhaupt in der Lage sind sich um die Kinder zu kümmern...
 
@Stefan1979: Ööhm.... Soweit ich weiß gibt es in DE kein kostenfreies Internet (von öffentl. WLAN hotspots mal abgesehn). Sprich für einen Internetzugang muss ich einen Vertrag abschließen und das kann man, soweit ich weiß, erst ab 16? bzw. 18.

Kinder haben in diesem Medium, außerhalb der Schule, bzw außerhalb von daddys Rechner unter Daddys Aufsicht absolut nichts zu suchen. Problem ist: die Eltern von heute haben keinen Bock auf ihre Blagen, setzen sie vor die Kiste (zu meiner Zeit wars die Glotze, heut ists halt das smartphone) damit sie still sind und gut.

Darüber schweigt die Politik aber lieber, nein, stattdessen mehr Zensur, mehr Hoops durch die dann alle Erwachsenen springen dürfen und mehr Datensammelei/Kontrolle.
 
Giffey, Lamprecht, Maas: alle SPD und bei allen dreien mach ich nur *facepalm* am laufenden Band - oder war das jetzt schon "hatespeech"?
EDIT: unseren obersten Grüßaugust hab ich noch vergessen. der reiht sich da auch nahtlos mit ein...
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